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01.02.2013 | Originalien und Übersichten | Ausgabe 2/2013

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 2/2013

Risiken und fraglicher Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln mit isolierten Isoflavonen für Frauen in und nach der Menopause

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 2/2013
Autoren:
Dr. S. Andres, A. Lampen

Zusammenfassung

Isolierte Isoflavone werden häufig als Nahrungsergänzungsmittel gegen peri- und postmenopausale Beschwerden angeboten. Diesen aus der Sojapflanze stammenden Pflanzeninhaltsstoffen werden zahlreiche gesundheitliche Effekten nachgesagt wie der Schutz vor Mammakarzinomen, Osteoporose und kardiovaskulären Erkrankungen. Gegenwärtig können jedoch behauptete positive Wirkungen von isolierten Isoflavonen nicht als ausreichend wissenschaftlich belegt angesehen werden. Darüber hinaus wird die Sicherheit dieser Produkte kontrovers diskutiert. Nach Aufnahme hoher Isoflavon-Dosen sind adverse Effekte auf das Brustdrüsengewebe, das Endometrium und die Schilddrüse, Letzteres insbesondere bei bestehendem Jodmangel, nicht auszuschließen. Isoflavone können durch östrogene Effekte möglicherweise einen stimulierenden Einfluss auf bestehende Östrogen-sensitive maligne Zellen aufweisen. Im Fokus der Risikobetrachtung stehen hierbei insbesondere Frauen in und nach der Menopause, da diese die Zielgruppe für Isoflavon-Präparate sind und sie ohnehin ein erhöhtes Brustkrebsrisiko besitzen. Eine längerfristige Gabe von isolierten Isoflavonen insbesondere in höheren Dosierungen ist kritisch zu sehen und sollte zumindest erst nach Aufklärung der Patienten und nicht ohne ärztliche Kontrolle erfolgen.

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