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25. Risikofaktoren und Risikoevaluation osteoporotischer Frakturen

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

  • Die zentrale DXA-Messung ist in der Praxis die wichtigste Methode zur Risikoabschätzung einer osteoporotischen Fraktur. Bei Abnahme der Knochendichte im osteoporotischen Bereich um 1 SD verdoppelt sich das Frakturrisiko.
  • Neben der Knochendichte sind Knochenqualität, Mineralisation, Knochengeometrie, „microcracks“ und Knochenumbau wesentliche knochenspezifische Risikofaktoren für Frakturen.
  • Alter, Geschlecht und Genetik sind die wichtigsten nicht beeinflussbaren Risikofaktoren für Frakturen.
  • Rauchen ist ein wichtiger Risikofaktor für Frakturen, aber vom Patienten beeinflussbar!
  • Untergewicht (BMI <20) korreliert stark mit einer Reduktion der Knochendichte und einem erhöhten Frakturrisiko.
  • Der FRAX®-Algorithmus wurde entwickelt, um das Frakturrisiko zuverlässiger mittels DXA-Knochendichtemessung der Hüfte in Kombination mit einigen klinischen Risikofaktoren zu bestimmen.
  • Stürze sind das Resultat komplexer und dynamischer Interaktionen multipler Risikofaktoren.
  • Stürze bei älteren Personen sind verantwortlich für erhebliche Morbidität und Mortalität und Kosten mit sozioökonomischen Folgen.
  • Die beste Strategie zur Bekämpfung der Sturzneigung ist ein konsequentes, individuell abgestimmtes Trainingsprogramm zu Verbesserung der Muskelstärke und der Koordination, in Verbindung mit Vitamin D-Zufuhr.
Titel
Risikofaktoren und Risikoevaluation osteoporotischer Frakturen
Verfasst von
Reiner Bartl
Christoph Bartl
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62528-6_25
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Bildnachweise
Arthropedia, Operation an der Hand/© karegg / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Knochensäge im Einsatz bei Knie-TEP/© Issara / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Älterer Mann schaut kritisch auf Tabletten/© Mediteraneo / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Speicheldrüsensonographie der Glandula parotis links bei Sjögren-Syndrom/© Zehrfeld N. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH