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Riskanter Alkoholkonsum und Rauschtrinken unter Berücksichtigung von Verletzungen und der Inanspruchnahme alkoholspezifischer medizinischer Beratung

Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)

  • 01.05.2013
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) wurde von 2008 bis 2011 durchgeführt und umfasste Befragungen, Untersuchungen und Tests. Zielpopulation war die in Deutschland lebende Bevölkerung im Alter von 18 bis 79 Jahren (N = 8152). Daten zum Alkoholkonsum, Risikokonsum und Rauschtrinken wurden im Selbstausfüllfragebogen mit dem Alcohol Use Disorder Identification Test – Consumption (AUDIT-C) erhoben. Am häufigsten ist der Risikokonsum bei jüngeren Menschen im Alter von 19 bis 29 Jahren (Männer 54,9 %; Frauen 36 %). Im Alter ab 65 Jahren nimmt die Häufigkeit ab. Bei Männern ist der Risikokonsum mit 41,6 % häufiger als bei Frauen (25,6 %). Das Rauschtrinken ist bei Männern dreimal so häufig wie bei Frauen. Verletzungen sind bei Personen mit Risikokonsum und Rauschtrinken häufiger. Sie werden bei Arztpraxis- oder Ambulanzbesuchen häufiger zum Alkoholkonsum beraten als Personen ohne diese Trinkmuster.
Titel
Riskanter Alkoholkonsum und Rauschtrinken unter Berücksichtigung von Verletzungen und der Inanspruchnahme alkoholspezifischer medizinischer Beratung
Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)
Verfasst von
U. Hapke
E. v. der Lippe
B. Gaertner
Publikationsdatum
01.05.2013
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz / Ausgabe 5-6/2013
Print ISSN: 1436-9990
Elektronische ISSN: 1437-1588
DOI
https://doi.org/10.1007/s00103-013-1699-0
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