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01.11.2010 | Bericht aus der Praxis | Ausgabe 4/2010

Prävention und Gesundheitsförderung 4/2010

Riskantes Alter(n)

Geschlechtsunterschiede in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen bei Männern und Frauen mittleren Lebensalters

Zeitschrift:
Prävention und Gesundheitsförderung > Ausgabe 4/2010
Autor:
M.A. Dr. phil. M. Wolf
Wichtige Hinweise
Gefördert durch das MAIFOR-Programm der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Projektleitung: Prof. Antje Kampf, PhD (Juniorprofessorin für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin unter besonderer Berücksichtigung von Gender-Aspekten).

Zusammenfassung

Hintergrund

In der zielgruppengerechten Prävention nehmen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems eine Schlüsselposition ein. Der Artikel präsentiert die Ergebnisse einer medizinanthropologischen Pilotstudie, die den Zusammenhang zwischen Gender, Risikokonzeption und kardiovaskulärer Prävention zum Gegenstand hatte.

Methodik

Basierend auf den Methoden der qualitativen Sozialforschung wurden mit 15 Frauen und Männern zwischen 40–60 Jahren qualitative, semistrukturierte Interviews geführt.

Ergebnisse

In der Konstruktion einer kardiovaskulären „Risikopersönlichkeit“ durch die Befragten konnten Geschlechtsdifferenzen aufgewiesen werden, über deren Auswirkung auf präventives Verhalten bislang wenig bekannt ist.

Schlussfolgerung

Kenntnisse über die Ursachenzusammenhänge kardiovaskulärer Erkrankungen und deren Prävention evozieren nicht zwangsläufig die Bereitschaft zu präventivem Handeln. Zu den Zusammenhängen zwischen Geschlecht, Selbstbild und Prävention besteht Forschungsbedarf, der auf die Notwendigkeit von Kooperationen zwischen Medizin und qualitativer Sozialforschung verweist.

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