Wenn Menschen mit einer Krebserkrankung zusätzlich noch eine rheumatisch entzündliche Erkrankung haben, besteht die Sorge, dass durch eine Therapie, die im weitesten Sinne auf das Immunsystem einwirkt, die Wahrscheinlichkeit für ein Tumorrezidiv oder für ein Zweitmalignom erhöht werden könnte. Die Wahl der geeigneten rheumatologischen Basistherapie gestaltet sich dann schwierig. Seit Neuestem kann man sich bei diesen komplexen Fragestellungen auf aussagekräftige Empfehlungen bzw. sog. „points to consider“ (PTC) der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) berufen.