Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.10.2017 | Sonderheft 6/2017

MMW - Fortschritte der Medizin 6/2017

Rivaroxaban in der Thromboseprophylaxe bei großen Hüft- und Knieoperationen

Subanalyse der deutschen Kohorte der nicht interventionellen XAMOS-Studie

Zeitschrift:
MMW - Fortschritte der Medizin > Sonderheft 6/2017
Autoren:
Dr. med. Patrick Mouret, Dr. med. Reinhold Kreutz, Dr. med. Katrin Deilmann, Dr. med. Ariane Dihlmann, Dr. med. vet. Gerlind Holberg, Prof. Dr. med. Sylvia Haas
Wichtige Hinweise
Xarelto®; Bayer Pharma AG, Berlin
This article is part of a supplement not sponsored by the industry.

Medical Writing und finanzielle Unterstützung

Dr. med. Rolf Binder (Medical Writing) hat nach Anweisung der Autorenschaft den Publikationsdraft überarbeitet. Herr Dr. med. R. Binder hat hierfür ein Honorar durch die Bayer Vital GmbH erhalten. Alle Autoren haben die Inhalte des Manuskriptes festgelegt, das Manuskript kritisch gegengelesen und die finale Version freigegeben.

Interessenkonflikt

Dr. med. Patrick Mouret erhielt Honorare für Vortragstätigkeit, Beratertätigkeit bzw. Forschungsförderung von Bayer AG, Waldemar Link GmbH & Co KG und Aspen Pharma.
Prof. Dr. med. Reinhold Kreutz erhielt Honorare für Vortragstätigkeit, Beratertätigkeit bzw. Forschungsförderung von AstraZeneca, Bayer AG, Berlin-Chemie Menarini, Daiichi Sankyo, Sanofi und Servier.
Dr. med. Katrin Deilmann und Dr. med. Ariane Dihlmann sind Mitarbeiterinnen der Bayer Vital GmbH, Leverkusen.
Dr. med. vet. Gerlind Holberg ist Mitarbeiterin der Bayer AG, Berlin.
Prof. Dr. med. Sylvia Haas erhielt Honorare von Aspen, Bayer, BMS, Daiichi-Sankyo, Pfizer und Sanofi.

Zusammenfassung

Hintergrund

Bei vergleichbarer Behandlungssicherheit zeigte Rivaroxaban in den globalen Zulassungsstudien (RECORD I–IV) gegenüber Enoxaparin als Standardprophylaxe eine wirksamere Prävention der venösen Thromboembolie bei elektivem Hüft- und Kniegelenkersatz. Die weltweite nicht interventionelle Kohortenstudie XAMOS bestätigte diese Resultate auch in der klinischen Routine im Vergleich zu bewährten Antikoagulanzien.

Fragestellung und Methode

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Rivaroxaban im klinischen Alltag in Deutschland sollte im Vergleich zur Standardprophylaxe bei der Prävention venöser Thromboembolien nach elektiven Hüft- und Kniegelenkersatzoperationen analysiert werden. Dazu erfolgte eine Subanalyse der 2.719 in deutschen Studienzentren in XAMOS eingeschlossenen Patienten (XAMOS-DE).

Ergebnisse

Von den 2.719 Patienten aus 32 Studienzentren erhielten 1.333 Rivaroxaban und 1.386 Standardprophylaxe. Die Inzidenz symptomatischer venöser thromboembolischer Ereignisse (0,9% mit Rivaroxaban vs. 1,1% mit Standardprophylaxe) und schwerer Blutungen nach RECORD- (0,5% vs. 0,9%) bzw. EMA-Kriterien (2,9% vs. 3,0%) war in beiden Gruppen ähnlich. Der größte Anteil der mit Rivaroxaban behandelten Patienten schätzte die Verträglichkeit als „sehr gut“ und die Therapie als „sehr patientenfreundlich“ ein.

Schlussfolgerung

Die Ergebnisse aus XAMOS-DE bestätigen im klinischen Alltag das aus den Zulassungsstudien bekannte günstige Nutzen-Risiko-Verhältnis von Rivaroxaban und unterstützen die aktuellen S3-Leitlinienempfehlungen zur Thromboembolieprophylaxe mit Rivaroxaban bei elektivem Hüft- und Kniegelenkersatz.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Sonderheft 6/2017

MMW - Fortschritte der Medizin 6/2017Zur Ausgabe

Neu im Fachgebiet Allgemeinmedizin

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Allgemeinmedizin und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.