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01.09.2009 | Leitthema | Ausgabe 3/2009

Trauma und Berufskrankheit 3/2009

Roboterassistierte Frakturversorgung am Femur

Aktueller Stand

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 3/2009
Autoren:
Dr. R. Westphal, M. Oszwald, S. Winkelbach, T. Hüfner, C. Krettek, F.M. Wahl, T. Gösling
Wichtige Hinweise
Gefördert durch DFG WA 848/10-1/2, KR 2161/1-1/2

Zusammenfassung

Die minimalinvasive Versorgung von Femurschaftfrakturen ist eine technisch anspruchsvolle Operationsmethode, die häufig mit einer hohen Strahlenbelastung und einer gewissen Anzahl an postoperativen Fehlstellungen einhergeht. Im vorliegenden Beitrag wird ein Telemanipulatorsystem vorgestellt, welches, basierend auf intraoperativer 3D-Bildgebung, eine präzise Manipulation der Fragmente ermöglicht. Dieses wurde zu einer semiautomatischen, robotischen Methode zur Frakturversorgung weiterentwickelt. Zudem werden Methoden einer automatischen, robotischen Bohrerführung zur Eröffnung des Markraums und zur distalen Verriegelung erläutert. Mit beiden Techniken können bei der Reponierung der Fragmente und der Platzierung von Bohrungen recht exakte Ergebnisse erzielt werden. Mit computer- und roboterassistierten Methoden kann folglich die Qualität der Frakturversorgung am Femur gewährleistet und zudem verbessert werden.

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