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21.08.2018 | Leitthema | Ausgabe 10/2018

Der Chirurg 10/2018

Robotik und „augmented reality“

Aktueller Entwicklungsstand und Zukunftsperspektive

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 10/2018
Autoren:
Prof. Dr. H. Feußner, D. Ostler, D. Wilhelm

Zusammenfassung

Hintergrund

Der Trend zur Digitalisierung wird jetzt auch in der Chirurgie wahrgenommen, wobei die „Robotik“ und die „augmentierte Realität“ eine Indikatorfunktion besitzen.

Robotik

Der Terminus „Chirurgieroboter“ ist eine eigentlich nicht angemessene Bezeichnung für die heutigen Teleassistenz- und Manipulationssysteme, die als passive Werkzeuge durch den Chirurgen bedient werden müssen und nur eine verhältnismäßig geringe Unterstützung bieten. Der Einsatz ist unter den heutigen Bedingungen durch die Kosten-Nutzen-Relation noch kaum zu rechtfertigen. Eine Weiterentwicklung zu „kollaborierenden“ Unterstützungssystemen kann hier einen Durchbruch bringen und würde dann die Bezeichnung „Roboter“ auch rechtfertigen.

Augmentierte Realität (AR)

Erweiterte Realität verbessert bzw. erleichtert die normale sinnliche Wahrnehmung von Objekten durch die Integration zusätzlicher Informationen unterschiedlicher Art. Die intuitive Befundwahrnehmung in der Chirurgie könnte damit revolutioniert werden, aber für den direkten chirurgischen Einsatz muss die Korrelation von realer und virtueller Welt (Referenzierung) noch optimiert werden. Dagegen eignet sich AR schon jetzt für Training und Simulation sowie für die aktive Unterstützung der Operationsassistenz.

Kritische Wertung und Ausblick

Die mittelfristig zu erwartenden neuen technischen Möglichkeiten in der künftigen „kooperierenden Operationsumgebung“ einschließlich der beiden Module Robotik und AR könnten für die Chirurgie bahnbrechend werden. Entscheidend dafür ist aber, dass die chirurgischen Anwender die Entwicklung begleitend evaluieren und sicherstellen, das auch künftige „intelligente“ Werkzeuge immer nur Unterstützungssysteme bleiben.

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