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Die Onkologie

Rolle der Strahlentherapie bei strahlensensiblen und strahlenresistenteren Knochentumoren

  • 01.08.2013
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Eine Radiatio ist Bestandteil vieler multimodaler Konzepte in der Therapie primärer maligner Knochentumoren und wird zudem als analgetische und/oder stabilisierende Therapie bei Knochenfiliae eingesetzt.

Ziel

Ziel dieser Arbeit ist eine Übersicht zu Indikationen und Optionen moderner radioonkologischer Behandlungsmethoden in der Therapie maligner primärer und sekundärer Knochentumoren.

Material und Methode

Anhand häufig vorkommender strahlensensibler und strahlenresistenterer Knochentumoren wird die Rolle der Strahlentherapie unter besonderer Berücksichtigung moderner Techniken dargestellt.

Ergebnisse und Schlussfolgerung

Insbesondere für Patienten mit multiplem Myelom oder Knochenfiliae ist eine alleinige Radiatio von hohem Stellenwert. Bei der Therapie von Ewing-Sarkomen ist die Radiatio Bestandteil des multimodalen Konzepts, hingegen bei strahlenresistenteren Tumoren wie dem Osteosarkom oder Chordom von sekundärer Bedeutung. Moderne Techniken wie die IMRT (intensitätsmodulierte Radiotherapie) und IGRT (bildgeführte Radiotherapie) sowie die Protonentherapie ermöglichen inzwischen aber auch die Applikation hoher Dosen im Rahmen kurativer Konzepte bei strahlenresistenteren Tumoren.
Titel
Rolle der Strahlentherapie bei strahlensensiblen und strahlenresistenteren Knochentumoren
Verfasst von
Dr. I. Ernst
S. Scobioala
H.T. Eich
Publikationsdatum
01.08.2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 8/2013
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-013-2513-1
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