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Die Dermatologie

Okuläre Rosazea

Klinik, Diagnostik, Management und Therapie

  • 25.02.2026
  • Rosazea
  • CME Zertifizierte Fortbildung
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die okuläre Rosazea ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die die Augenlider und die Augenoberfläche betrifft. Sie tritt häufig in Verbindung mit einer Rosazea der Gesichtshaut auf, kann jedoch auch isoliert vorkommen. Sie ist durch bilaterale chronische posteriore Blepharitis und Meibomitis gekennzeichnet, die im Verlauf der Erkrankung die gesamte Augenoberfläche einschließlich der Hornhaut einbeziehen kann. Die Diagnose stützt sich weitgehend auf klinische Befunde. Zu den Hauptsymptomen gehören gerötete, brennende und juckende Augen, Trockenheit, Lichtempfindlichkeit und verschwommenes Sehen. Die genaue Ätiologie der okulären Rosazea ist nicht vollständig geklärt. Beteiligt sind genetische Veranlagung, Dysregulation des Immunsystems, Umweltfaktoren und mikrobielle Faktoren. Die Behandlung umfasst in der Regel eine Kombination aus Augenlidhygiene, topischen und ggf. systemischen Wirkstoffen. Die Prognose wird zwar allgemein als günstig eingeschätzt, bei unbehandelter okulärer Rosazea können allerdings auch schwere progressive Verläufe bis zur Erblindung führen.
Titel
Okuläre Rosazea
Klinik, Diagnostik, Management und Therapie
Verfasst von
Louise Partzsch
Katrin Nguyen
Sören Korsing
Prof. Dr. med. Uwe Pleyer, FEBO
Publikationsdatum
25.02.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Dermatologie / Ausgabe 4/2026
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013
DOI
https://doi.org/10.1007/s00105-026-05664-8
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Bildnachweise
Okuläre Rosazea/© Partzsch L et al. | all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH