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27.11.2015 | CME Fortbildung | Ausgabe 11/2015

CME 11/2015

„Sackgassen“ im Dickdarm

Therapieoptionen der Divertikelkrankheit

Zeitschrift:
CME > Ausgabe 11/2015
Autor:
Prof. Dr. Dr. rer. biol. hum. Manfred Gross

Zusammenfassung

Die Mehrzahl der Personen mit Kolondivertikeln entwickelt nie Symptome. Eine neue deutsche Leitlinie zur Divertikelkrankheit unterscheidet 4 Typen: akute unkomplizierte Divertikulitis (Typ 1), akute komplizierte Divertikulitis (Typ 2), chronische Divertikelkrankheit (Typ 3) und Divertikelblutung (Typ 4). Patienten mit akuter unkomplizierter Divertikulitis können bei leichten Schüben und der Möglichkeit engmaschiger klinischer Kontrollen ambulant behandelt werden. Randomisierte Studien konnten keinen Vorteil einer antibiotischen Therapie der unkomplizierten akuten Divertikulitis nachweisen. Es gibt keine evidenzbasierte Therapie der symptomatischen unkomplizierten Divertikelkrankheit. Positive Effekte wurden jedoch für ballaststoffreiche Kost sowie für Mesalazin oder Rifaximin beschrieben. Allerdings sind beide Präparate in Deutschland für diese Indikation nicht zugelassen. Die Operationsindikation bei rezidivierender Divertikulitis ist individuell zu stellen, eine generelle Operationsempfehlung in Abhängigkeit von der Zahl der Entzündungsschübe kann nicht mehr ausgesprochen werden.

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Literatur
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