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Eine interstitielle Lungenerkrankung (ILD) kann als Folge einer rheumatischen Grunderkrankung auftreten, sie kann dieser aber auch vorausgehen. Bei der Abklärung sollte man daher beides im Blick haben.
Eine Erstlinientherapie mit Methotrexat ist gegen eine Lungensarkoidose ähnlich gut wirksam wie die Standardbehandlung mit Prednison, verursacht aber keine Gewichtsprobleme und Insomnie. Darauf deuten Ergebnisse einer offenen randomisierten Studie.
Frauen mit schweren Autoimmunerkrankungen sind unter jenen mit vorzeitiger Ovarialinsuffizienz (POI) überrepräsentiert, wie finnische Daten zeigen. Das liefert weitere Hinweise auf einen Zusammenhang von Autoimmunprozessen und POI.
Wegen häufig asymptomatischer Verläufe und sonst unspezifischer Symptome ist die Leberbeteiligung bei Sarkoidose wahrscheinlich unterdiagnostiziert. Im Labor ergibt sich eher ein cholestatisches Muster, hieß es beim DGIM-Kongress.
Die weitaus meisten peripheren Fazialisparesen sind idiopathischer Genese. Aber eben nicht alle: Forschende aus Frankreich haben in einer aktuellen Untersuchung in 6,7% der Fälle mit klinischem Verdacht auf idiopathische Parese im MRT abnorme Befunde identifiziert. Sie plädieren deshalb für eine routinemäßige MRT-Untersuchung bei allen Patientinnen und Patienten.
Die Sarkoidose kann praktisch jedes Organ betreffen – auch das Herz. Wie wichtig es ist, eine kardiale Beteiligung in Betracht zu ziehen, wurde beim Pneumologen-Kongress deutlich.
Sarkoidartige Reaktionen assoziiert mit einer Therapie mit Immuncheckpointinhibitoren sind relativ seltene Folgen der Krebsimmuntherapie. Mit dem rasant steigenden Einsatz dieser Therapie wird die Fallzahl aber steigen. Wichtig ist, diese potenziell bedrohlichen Komplikationen zu erkennen.
Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) sind per se schon eine Herausforderung. Noch komplizierter wird es bei einer Corona-Infektion oder einer begleitenden pulmonalen Hypertonie. Doch auch dann gebe es Hoffnung, so Michael Kreuter, Heidelberg.
Im Verständnis der Ätiologie und Pathogenese interstitieller Lungenerkrankungen wurden in den letzten Jahren neue Erkenntnisse gewonnen. Die genaue Diagnosestellung kann im Einzelfall schwierig sein.
Erkrankungen, die mit einer systemischen Inflammation einhergehen, können die Lunge einbeziehen. Die pneumologische Therapie hat dann Einfluss auf das Überleben der Patienten.
Steifer Nacken, starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Benommenheit – hier liegt der Verdacht auf eine Meningitis nahe. Ärzte aus Tasmanien konnten jedoch bei einem 24-jährigen Mann keine Erreger finden – stattdessen verdächtige Granulome in einem Tattoo.
Die Niere macht es dem Differenzialdiagnostiker nicht immer einfach. Bei einer Medizinstudentin mit buntem Beschwerdebild und defekter Niere fanden die Ärzte letztlich das Chamäleon unter den Erkrankungen als etwas unerwartete Ursache der Beschwerden.
Erhöhte kardiale Troponine gelten als Schlüsselmarker des Myokardinfarkts. In seltenen Fällen beruhen stark erhöhte Werte jedoch nicht auf einer Myokardschädigung, sondern auf Störfaktoren. Wie sollte man mit einem derartigen Verdacht umgehen?
Für die Therapie von Patientinnen – betroffen sind fast ausschließlich Frauen – mit Lipödem existiert eine Reihe von Optionen, mit einem eindeutigen Favoriten in puncto Effektivität. Ein großes Problem ist jedoch die korrekte Diagnose.
Ergebnisse einer kleinen randomisierten Studie aus den Niederlanden legen nahe, dass sich unter einer gewissen Dosisanpassung L-Thyroxin auch zum Essen einnehmen lässt, anstatt nüchtern vor der Mahlzeit. Optimalerweise würden die Ergebnisse indes noch in größeren Analysen bestätigt werden.
Massiver Gewichtsverlust, erhöhte Cholestaseparameter und ein extrem hoher Wert des Tumormarkers CA-19-9 bei einem Diabetiker werden als Zeichen eines Pankreaskarzinoms gedeutet. Doch Krebsangst und Tumorsuche hätten dem Mann erspart werden können.