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14.07.2021 | Schädigung einzelner Nerven | Leitthema

Nervenschäden beim Wurf- und Überkopfsportler

Zeitschrift:
Arthroskopie
Autoren:
Dr. med. Daniel Stark, Dr. med. Barbara Wirth
Wichtige Hinweise

Redaktion

P. Heuberer, Wien
S. Siebenlist, München
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Zusammenfassung

Nervenläsionen im Bereich der Schulter können vielerlei Ursachen haben. So können direkte Gewalteinwirkung oder penetrierende Verletzungen dafür verantwortlich sein. Andererseits entstehen Schäden auch durch repetitive Mikrotraumata, Nervenkompression oder durch dehnungsinduzierte Ischämie eines Nervs. Insbesondere für Letztere besteht bei Wurf- und Überkopfsportlern die Gefahr, diese im Verlauf ihrer Karriere zu erleiden. Die Ausprägung der Symptomatik hängt vom Schweregrad der Nervenläsion ab. Verschiedene Klassifikationen zur Einteilung von Nervenschädigungen wurden entwickelt, um mikroskopische Veränderungen nach einer Verletzung mit den klinischen Symptomen des Patienten zu korrelieren. Auch die Erholung und die Prognose sind abhängig vom Typ und dem Ausmaß der Läsion. Im Schultergürtel können sich typische klinische Symptome nach Verletzungen des N. axillaris, N. suprascapularis, N. thoracicus longus und des Plexus brachialis zeigen. Sobald ein Patient über Schmerzen, Schwäche oder Parästhesien klagt und eine Knochen‑, Weichteil- oder Gefäßverletzung ausgeschlossen wurde, sollte an eine Nervenläsion gedacht werden. Dieser Artikel fasst die häufigsten Nervenläsionen bei Wurf- und Überkopfsportlern im Bereich der Schulter zusammen und erläutert deren Einteilung, Entstehungsmechanismen und Behandlungsmöglichkeiten ebenso wie die Prognose der verschiedenen Krankheitsbilder.

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