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Schilddrüsenkrankheiten in Deutschland

Ausmaß, Entwicklung, Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und Präventionsfolge

  • 01.08.2007
  • Schwerpunkt
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Schilddrüsenerkrankungen sind in Deutschland sehr häufig. Es überwiegen die durch Jodmangel hervorgerufenen Krankheiten wie die Struma mit und ohne Knoten.

Ergebnisse

Screeninguntersuchungen der berufstätigen Bevölkerung zeigen, dass jeder 4. Erwachsene Knoten in der Schilddrüse hat. Signifikante regionale Unterschiede in der Erkrankungshäufigkeit bestehen nicht.

Schlussfolgerung

Die medikamentöse Therapie der Struma ist verbesserungsbedürftig. Nur 40% der behandelten Patienten liegen mit den Laborwerten im gewünschten Zielbereich. Eine Behandlung mit Jod, allein oder in Kombination mit Schilddrüsenhormon, erfolgt zu selten. Die Autoimmunerkrankungen sind im Vergleich zu Jodmangelerkrankungen deutlich seltener. Anders als in gut jodversorgten Ländern steht der Morbus Basedow nach den autonomen Funktionsstörungen in Deutschland an 2. Stelle der Ursache für Schilddrüsenüberfunktionen. Als Folge einer Autoimmunthyreoditis tritt die Hypothyreose in höherem Lebensalter häufiger auf.
Titel
Schilddrüsenkrankheiten in Deutschland
Ausmaß, Entwicklung, Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und Präventionsfolge
Verfasst von
P.M. Schumm-Dräger
PD Dr. J. Feldkamp
Publikationsdatum
01.08.2007
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 3/2007
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763
DOI
https://doi.org/10.1007/s11553-007-0077-x
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