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04.03.2020 | Schlafapnoe | Übersichten | Ausgabe 1/2020

Somnologie 1/2020

Update – schlafbezogene Atmungsstörungen

Zeitschrift:
Somnologie > Ausgabe 1/2020
Autor:
Prof. Dr. Michael Arzt
Wichtige Hinweise
Der Beitrag basiert auf dem Handbuch Pneumologie 2019 und entspricht den Seminarunterlagen des 16. PneumoUpdate 2019 der med update GmbH.

Zusammenfassung

Gestörter Schlaf und schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) können mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und mit einer erhöhten Morbidität einhergehen. Die moderne Diagnostik von SBAS beinhaltet weiterhin die Standardmethoden mit Polygrafie und Polysomnografie für eine Nacht. Aufgrund der hohen Nacht-zu-Nacht-Variabilität des Schweregrades von SBAS gewinnen Methoden, die über einen längeren Zeitraum SBAS erfassen (z. B. Herzschrittmachersysteme), eine zunehmende Bedeutung. Eine effektive Therapie der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) kann vor allem bei Patienten mit fehlender physiologischer Nachtabsenkung des arteriellen Blutdrucks den Blutdruck senken. Neben den Standardtherapien der OSA, der kontinuierlichen Positivdrucktherapie (Continuous Positive Airway Pressure, CPAP) und der Unterkieferprotrusionsschiene zeigen sich Lagetrainer (aktive Lagetherapie) und die Hypoglossusstimulation bei ausgewählten Patienten effektiv.

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