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03.02.2020 | Schlafapnoe | Übersichten | Ausgabe 2/2020 Open Access

Somnologie 2/2020

Wenn CPAP nicht genutzt oder nicht vertragen wird – Vorschlag für eine standardisierte Terminologie

Zeitschrift:
Somnologie > Ausgabe 2/2020
Autoren:
Prof. Dr. med. Ingo Fietze, Joachim H. Ficker, Clemens Heiser, Benedikt Hofauer, Steffen Schädlich, Ralf Warmuth, Boris A. Stuck

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Standardtherapie einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA) ist die nächtliche positive Überdruckbeatmung (PAP). Sie ist in der Regel nebenwirkungsarm und stellt eine Langzeittherapie dar. Doch nicht jeder Patient toleriert oder akzeptiert die Therapie oder möchte sie fortführen. Andere müssen sie aus objektiven Gründen beenden.

Fragestellung

Klare Begrifflichkeiten für eine Nicht-Anwendung der PAP-Therapie sind bisher nicht in den Leitlinien definiert. Ziel dieses Beitrags ist es, einheitliche Definitionen einzuführen, die eine Vorlage für klinisches Handeln und wissenschaftliche Ansätze sein können.

Material und Methode

Ein Expertengremium hat sich intensiv mit der Literatur, Definitionen und Hintergrundinformationen hinsichtlich des Themas befasst. Es wurden verschiedene Möglichkeiten der PAP-Nicht-Nutzung bzw. der Beendigung der Therapie betrachtet und dementsprechend Kategorien und Definitionen zusammengestellt.

Ergebnisse

Dies sind die vom Expertengremium vorgeschlagenen Kategorien für eine PAP-Nichtbenutzung: PAP-Inakzeptanz, PAP-Unverträglichkeit, PAP-Intoleranz, PAP-Versagen und PAP-Abbruch.

Diskussion

Diese Kategorien inklusive Definition können die Grundlage für ein einheitliches Management bei Patienten/Patientinnen mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA) sein, die auf eine PAP-Therapie eingestellt werden bzw. wurden.

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