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13.02.2020 | Schlafmedizin | Fortbildung | Ausgabe 1-2/2020

Psychiatrische Kasuistik
NeuroTransmitter 1-2/2020

Schreien und Schlagen im Schlaf

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 1-2/2020
Autor:
Dr. med. Verena van Ginneken
Der 75-jährige Patient stellte sich selbstständig in unserer schlafmedizinischen Ambulanz vor. Er berichtete, dass er nachts im Schlaf ohne es zu bemerken um sich schlage und schreie. Auch sei er bereits mehrfach im Schlaf aus dem Bett gestürzt und habe sich dabei Verletzungen zugezogen. Wenn er in solchen Situationen von seiner Ehefrau geweckt werde oder durch einen Sturz aus dem Bett erwache, erinnere er sich an angstbesetzte Träume, dass jemand über ihm stehe und er sich verteidigen müsse. Die Symptomatik habe vor etwa vier Jahren ohne klaren Auslöser begonnen, aktuell träten die Beschwerden mehrmals pro Woche auf. Die nächtlichen Bewegungen kämen sowohl in der ersten als auch zweiten Nachthälfte vor. Er gehe regelmäßig etwa um 19:00 Uhr zu Bett und stehe gegen 4:00 Uhr morgens auf. Er schlafe schon immer vor dem Fernseher ein, das Einschlafen gelinge ihm problemlos und rasch in weniger als 30 Minuten. Tagsüber fühle er sich fit und leistungsfähig, er gehe gerne seinen Hobbies nach und gestalte seinen Alltag sehr aktiv. Seine Ehefrau bestätigte, dass er nicht schnarche. Auch leide er nicht unter unruhigen Beinen. Er habe zunehmend Angst vor den nächtlichen Ereignissen, die er nicht kontrollieren könne. So mache er sich Sorgen, dass er ohne es zu bemerken im Schlaf nicht nur sich, sondern auch seine Ehefrau ernsthaft verletzen könne. ...

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Literatur
Über diesen Artikel

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