Schlaganfall bei Frauen – spezifische Risikofaktoren und Warnzeichen
Atypische Symptome und hormonelle Faktoren verzögern oft Diagnose
- 01.04.2026
- Schlaganfall
- CME-Kurs
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- 2
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Bayerische Landesärztekammer
- Zertifiziert bis
- 30.03.2027
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Bekannte Symptome eines Schlaganfalls sind Hemiparese sowie Sprach- oder Gangstörungen – das gilt jedoch nicht für jede Patientengruppe. So zeigen sich bei Frauen häufiger unspezifische Zeichen wie Schwindel, Kopfschmerz oder plötzliche Bewusstseinsveränderungen. Auch fallen klassische Risikofaktoren für einen Schlaganfall wie Bluthochdruck, Diabetes oder Hyperlipidämie bei Frauen anders ins Gewicht und weitere Faktoren wie Hormone oder Schwangerschaft kommen dazu. Der folgende Beitrag bietet eine Übersicht zu den geschlechtsspezifischen Besonderheiten des Schlaganfalls und zur Therapie.
Nach Lektüre dieser Lerneinheit …
- wissen Sie, dass sich ein Schlaganfall bei Frauen durch spezifische Risikofaktoren sowie Besonderheiten in der klinischen Symptomatik, Diagnostik und Therapie zeigt, die ein differenziertes und individuell angepasstes Vorgehen erfordern,
- lernen Sie, dass hormonelle Faktoren wie eine Hormonersatztherapie oder die Einnahme von oralen Kontrazeptiva eine das Schlaganfallrisiko beeinflussen können,
- wissen Sie, wie sich Risikofaktoren für einen Schlaganfall (wie Hypertonie, Diabetes oder Vorhofflimmern), die Prävention sowie die Akuttherapie und die Prognose sich zwischen Frauen und Männern unterscheidet.
Die Bayerische Landesärztekammer vergibt für diese Fortbildungseinheit der Kategorie I 2 Fortbildungspunkte. Die Fortbildung ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt.