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37. Schmerz bei Migranten aus der Türkei

  • 2017
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Der Beitrag konzentriert sich auf somatoforme Beschwerden und somatoforme Schmerzen bei türkischstämmigen Migranten. Als Korrelate psychischen Stresses sind Form und Ausprägung im spezifischen kulturellen Kontext eingebettet. Studien zur Häufigkeit und Ausdrucksform somatoformer Schmerzen bestätigen Besonderheiten dieser Patientengruppe. Für die Diagnostik und Therapie ist das Verständnis dieses Bedingungsgefüge wichtig, allerdings nicht ausreichend. Auch die mit der besonderen Lebenssituation zusammenhängenden Belastungen, Schicht- und damit verbundene Bildungseffekte spielen bei der Schmerzentwicklung und Chronifizierung eine bedeutende Rolle. Konsequenzen für die Interaktion mit den Patienten, die zentrale Rolle familiärer und kultureller Bindungen sowie darauf bezogene direkte Interventionen im Therapieprozess werden dargestellt.
Titel
Schmerz bei Migranten aus der Türkei
Verfasst von
Prof. Dr. med. (TR) Y. Erim
Dr. phil. Dipl.-Psych. B. Glier
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-50512-0_37
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