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14.08.2017 | Übersichten | Ausgabe 5/2017

Manuelle Medizin 5/2017

„Schmerzen verstehen“ in der Praxis

Inhalte und klinische Anwendung

Zeitschrift:
Manuelle Medizin > Ausgabe 5/2017
Autor:
M.Sc., B.Sc. M. Richter

Zusammenfassung

„Schmerzen verstehen“ (SV) ist eine Maßnahme, die Patienten ein aktuelles und fundiertes Konzept über Schmerzbiologie und -neurophysiologie vermittelt. Zu diesem Thema sind in den letzten 15 Jahren zahlreiche Studien publiziert und die Wirksamkeit ist nachgewiesen worden. Schmerz, Funktion, Beweglichkeit, psychosoziale Faktoren wie z. B. Angst und Katastrophisierung können positiv beeinflusst werden. Die Arbeit gibt einen Überblick über Inhalte, Herkunft und Anwendung von SV. In der thematischen Übersicht wird mithilfe der aktuellen Literatur ein Verständnis für SV und dessen Sinnhaftigkeit im Patientenmanagement vermittelt. Die Inhalte von SV sind klar definiert und vorgegeben. „Schmerzen verstehen“ sollte in Kombination mit anderen Interventionen im 1:1-Modus appliziert werden, um beste Ergebnisse zu erreichen. Im Rahmen der pragmatischen Umsetzung eines biopsychosozialen Modells erhält SV einen bedeutenden Stellenwert, da die bei Schmerzchronifizierung vorhandenen Belastungsfaktoren reduziert und bei einer akuten Präsentation vermieden werden können. „Schmerzen verstehen“ ist eine Herausforderung für Therapeuten, Ärzte und andere Berufsgruppen, da traditionelle Überzeugungen und Therapieansätze hinterfragt werden. Es ist die Aufgabe aller an der Patientenversorgung beteiligten Personen, das eigene Verständnis zum Thema Schmerz zu hinterfragen und anzupassen. Die Ergebnisse der Wissenschaft sprechen für sich, und somit ist SV eine Intervention, die im besten Sinne der Patienten zeitnah implementiert werden sollte.

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