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22.01.2019 | DGS | Ausgabe 1/2019

Kein passender Nachfolger in Sicht
Schmerzmedizin 1/2019

Schmerzmedizinischer Engpass in Fulda

Zeitschrift:
Schmerzmedizin > Ausgabe 1/2019
Autor:
red
_ Das DGS-Schmerzzentrum Fulda besteht seit 1994 und wird von Dr. Wolfgang Herke, Facharzt für Anästhesie und Schmerztherapeut in eigener Praxis, sowie von Dr. Beatrix Scheich-Hoffmann, Fachärztin für Anästhesie und Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Schmerztherapie — ebenfalls in eigener Praxis niedergelassen — geleitet. Grundsätzlich haben beide Praxen unterschiedliche Ausrichtungen. Während Dr. Herkes Schwerpunkt die Manualtherapie ist, lässt Dr. Scheich-Hoffmann neben der klassischen Schmerztherapie auch naturheilkundliche Heilweisen wie Akupunktur und Homöopathie in ihre Arbeit einfließen. Wegen Krankheit musste Dr. Herke im Sommer 2018 seine Praxis schließen. Die Versorgung seiner Patienten wurde von den anderen beiden Schmerzpraxen in Fulda (Schmerz-und Palliativzentrum sowie Praxis Dr. Scheich-Hoffmann) übernommen. Dr. Scheich-Hoffmann hat für ihre Allgemeinpraxis eine Nachfolgerin gefunden, die als Internistin die Qualifikation „Schmerztherapie“ nicht erworben hat. Die Schmerztherapie wird also auch in dieser Praxis nicht weiter angeboten. Dadurch entsteht in Fulda ab Januar 2019 ein dramatischer Engpass mit circa 600 unterversorgten Schmerzpatienten. ...

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