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13.11.2020 | Schwerpunkt

Schmerzprävention – was ist in der Pipeline?

Zeitschrift:
Der Schmerz
Autoren:
Dr. med. Luisa Kreß, Prof. Dr. med. Nurcan Üçeyler

Zusammenfassung

Etwa 10 % der deutschen Bevölkerung leiden an chronischen Schmerzen mit mindestens moderater Beeinflussung des Alltags. Beispielsweise kommt es in Deutschland im Bereich milder Rückenschmerzen gehäuft zu einer diagnostischen und therapeutischen Über- und Fehlversorgung, während die Versorgung von Patienten mit schweren, chronischen Rückenschmerzen oft mangelhaft ist. Multimodale und interdisziplinäre Therapien werden zu selten angewendet. Potenziell präventive Maßnahmen sind unzulänglich untersucht und unzureichend im Einsatz. Die Datenlage in Bezug auf mögliche Mechanismen im Chronifizierungsprozess ist stark limitiert. Schmerzen finden in der aktuellen Forschung demnach deutschlandweit sowohl als Symptom als auch als Krankheitsbild per se unzureichend Berücksichtigung. Neben dem Mangel an Förderprogrammen sowie Strukturen für grundlagenwissenschaftliche und klinische Studien sind einzelne Projekte häufig unzureichend miteinander vernetzt. Zur Verbesserung der Situation sind interdisziplinär aufgestellte Programme sowie die Verzahnung von Grundlagen- und patientenorientierter Forschung notwendig. Ziele dabei sind: 1. Stärkung der Grundlagenforschung mit Untersuchung von Mechanismen der Schmerzentstehung, -aufrechterhaltung und -chronifizierung, 2. Verbesserung der Patientenversorgung durch diagnostische, therapeutische und präventive Maßnahmen, 3. Anwendung der Interdisziplinarität in Forschung und Klinikalltag, 4. Erhalt der Partizipation der Patienten am gesellschaftlichen Leben und 5. Erreichen eines hohen Qualitätsanspruchs in der Patientenversorgung. Der vorliegende Beitrag gibt eine Übersicht über gegenwärtig deutschlandweit ergriffene Maßnahmen und Fortschritte in der Schmerzforschung, die darauf abzielen, o. g. Lücken zu schließen. Ein Fokus liegt auf derzeitigen und zukünftigen Entwicklungen im Bereich der Schmerzprävention.

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