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10.05.2017 | Schmerztherapie | CME-Kurs | Kurs

Chronische Schmerzen – Prävention, perioperatives Management und Behandlung

Zeitschrift:
Gefässchirurgie | Ausgabe 3/2017
Autoren:
Dr. C. Philipsenburg, O. Gutzeit, J. Keßler, B. Trierweiler-Hauke, S. Hofer
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
11.05.2018
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
Dies ist Ihre Lerneinheit   » Zum Artikel

Zusammenfassung

Chronischer Schmerz ist ein Phänomen mit komplexer und heterogener Ätiologie und klinischer Erscheinungsform. Er hat seine biologische Warnfunktion im Wesentlichen verloren, geht mit hohem Leidensdruck einher und wird als eigenständige Krankheit betrachtet. Im Rahmen der Chronifizierung treten neurologische strukturelle Veränderungen ein, die zu einer peripheren und zentralen Sensibilisierung führen und die Schmerzwahrnehmung verändern. Das perioperative Management chronischer Schmerzpatienten ist komplex und individuell, sollte sich aber stets an der vorbestehenden Medikation orientieren. Die Anwendung lokaler oder regionaler Anästhesieverfahren und der sachgerechte Einsatz von Koanalgetika können das Risiko für das Auftreten chronischer Schmerzen und Phantomschmerzen reduzieren. Über das perioperative Management hinaus ist die multimodale Schmerztherapie effektiv in der Behandlung chronischer Schmerzen und der Verbesserung der Lebensqualität.

Lernziele

Nach der Lektüre dieses Beitrags …

  • haben Sie einen Überblick über die verschiedenen Formen chronischen Schmerzes.
  • kennen Sie wesentliche pathophysiologische Mechanismen der Chronifizierung von Schmerz.
  • beherrschen Sie die Grundzüge des perioperativen Managements chronischer Schmerzpatienten.
  • kennen Sie Risikofaktoren und Strategien zur Vermeidung der Entwicklung chronischen Schmerzes.
  • sind Sie vertraut mit dem Konzept der multimodalen Schmerztherapie sowie weiteren Maßnahmen zur Behandlung chronischen Schmerzes.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie). Die Schweizerische Gesellschaft für Gefässchirurgie vergibt 3 Credits für die Zertifizierte Fortbildung in „Gefaesschirurgie“.

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