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Schmerztherapie

Kommentierte Studienreferate

20.06.2018 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 6/2018

Opioide zur Schmerzlinderung nicht wirksamer als Nichtopioide

In der Schmerztherapie von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen oder chronischen Schmerzen im Rahmen einer Hüft- und Kniegelenksarthrose war es Zeit für eine Vergleichsstudie. Die Hypothese war, dass Opioide besser wirksam sind als Nichtopioide. Heraus kam aber: Sie sind es nicht.

Autor:
Springer Medizin

20.02.2018 | Hypertonie in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG | Ausgabe 3/2018

Marihuana –> Hypertonie –> Tod?

Beim Thema Cannabis stehen die Zeichen auf Legalisierung. Da lässt eine Studie aufhorchen, die das Rauchkraut mit einer Häufung hypertoniebedingter Todesfälle in Verbindung bringt.

Autor:
Prof. Dr. med. W. Zidek

22.01.2018 | Massage | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2018

Massage bei Rückenschmerzen: Per Video dabei zuschauen steigert Analgesieeffekt

Die Idee, mit der Kraft der Visualisierung zu heilen, ist nicht neu. In einer kleinen Studie wurde dieses Prinzip bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen untersucht, die zusätzlich zur Massage noch Videos einer Rückenmassage anschauten.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

18.01.2018 | Hypertonie | Journal Club | Ausgabe 2/2018

Diese Schmerzmittel erhöhen den Blutdruck

Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAID) sind weitverbreitete Schmerzmittel. In einer aktuellen Studie wurden die Auswirkungen von unspezifischen NSAID und spezifischen COX-2-Inhibitoren auf Blutdruck und kardiovaskuläre Ereignisse untersucht. 

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

22.11.2017 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 11/2017

Radiofrequenzdenervierung gegen chronische Rückenschmerzen sollte man weglassen

Viele Schmerztherapeuten und Orthopäden bieten zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen die Radiofrequenzdenervierung als Therapie an. Nun wurde untersucht, ob dies tatsächlich wirksam ist. Heraus kam: Das Verfahren wirkt nicht besser als das Unterlassen dieser Intervention.

Autor:
Springer Medizin

14.11.2017 | Schmerztherapie | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2017

Retard-Tramadol für die medikamentengestützte Opiatentgiftung

Der zunehmende Opioidmissbrauch in den USA hat die Suche nach neuen Optionen für die medikamentengestützte Entgiftung angekurbelt. Ein Kandidat ist Retard-Tramadol, das jetzt in einer Vergleichsstudie gegen Buprenorphin und Clonidin getestet wurde.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

14.11.2017 | Schmerztherapie | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2017

Postoperative Opioidverordnung: Rund 14 Tage sind optimal

Eine postoperative Opioidanalgesie sollte angemessen lange, wegen des Missbrauchsrisikos aber nicht zu lange dauern. Eine US-amerikanische Datenbankanalyse ermittelte die optimale Verordnungslänge für acht häufige chirurgische Eingriffe.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

13.11.2017 | Mammakarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 11/2017

Neues Vorhersageinstrument für anhaltenden Schmerz nach Brustkrebsoperation

Ein mittelschwerer bis starker anhaltender Schmerz nach einer Mammakarzinomoperation tritt bei bis zu 20 % der Patientinnen auf. In Studien wurden zahlreiche Risikofaktoren dafür identifiziert, aber ein entsprechendes Prognoseinstrument für die individuelle Risikoabschätzung fehlte bisher.

Autor:
Friederike Klein

25.10.2017 | Migräne | FORTBILDUNG | Ausgabe 18/2017

Welches ist das beste Migränemittel?

Leichte und mittelschwere Migräneattacken werden mit nicht-steroidalen Antirheumatika oder Acetylsalicylsäure behandelt. Bei unzureichender Wirkung oder Unverträglichkeit kommen Triptane zum Einsatz. Nun wurden 88 randomisierte Medikamenten-Studien für eine Netzwerk-Metaanalyse zusammengefasst.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

23.10.2017 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 10/2017

Yoga lindert den Rückenschmerz genauso wie Physiotherapie

Bisher gab es keine Studie, die Yoga mit Physiotherapie bei chronischen Rückenschmerzen verglichen hätte. Das holt diese Studie nach.

Autor:
Springer Medizin

23.10.2017 | Schmerzmedizinische Pharmakotherapie | journal club | Ausgabe 10/2017

Welches Schmerzmittel bei Arthrose?

Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit von Arthrose und Arthritis an Hüft- und Kniegelenken. Basis der medikamentösen Therapie sind Analgetika und NSAR, die mindestens bis zum operativen Gelenkersatz eingesetzt werden. Angesichts von Komedikation – welche Medikamente sind hier am besten wirksam?

Autor:
Springer Medizin

25.09.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 9/2017

Schmerzen nach Schlaganfall durch tiefe Hirnstimulation lindern?

Schmerzen nach Schlaganfall sind schwer zu behandeln. Ein typisches Symptom ist die Anästhesia dolorosa, die Kombination aus Anästhesie und Schmerz auf der betroffenen Körperseite. Auch invasive Verfahren wie die tiefe Hirnstimulation (THS) hatten bisher nur mäßige Erfolge gezeigt.

Autor:
Prof. Dr. med. Claudia Sommer

28.06.2017 | Neuropathischer Schmerz | Neues aus der Forschung | Ausgabe 5/2017

Botox hilft bei neuropathischem Schmerz

Eine Post-hoc-Subgruppenanalyse bei Patienten mit peripherer Nervenverletzung

Nach subkutan injiziertem Botulinumtoxin A zeigte sich bei neuropathischem Schmerz in der hier vorgestellten Studie nach 24 Wochen eine signifikante Schmerzlinderung, die mittels einer neu durchgeführten post-hoc Analyse auch für die Patienten mit peripherer Nervenverletzung nachweisbar war.

Autoren:
L. Eitner, J. Vollert, C. Maier, N. Attal

22.05.2017 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 5/2017

Wie sollten Sie Rückenschmerzen pharmakologisch und nicht medikamentös behandeln?

Wie können akute und chronische Rückenschmerzen mit und ohne radikulärer Ausstrahlung behandelt werden? Eine Arbeitsgruppe hat eine systematische Literaturrecherche zu den vorhandenen (nicht) medikamentösen Therapien durchgeführt. Heraus kam: Paracetamol wirkt schon mal nicht.

Autor:
Springer Medizin

22.05.2017 | Diabetische Neuropathie | journal club | Ausgabe 5/2017

Diabetische Neuropathie richtig behandeln

Die symmetrische bilaterale Polyneuropathie ist die häufigste neurologische Manifestation des Diabetes mellitus. Zudem gibt es noch die Mononeuropathia multiplex und atypische Polyradikulopathien. Die ADA hat Leitlinien zur Prävention und Therapie der diabetischen Polyneuropathie publiziert.

Autor:
Springer Medizin

11.05.2017 | Kopfschmerz und Migräne | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 6/2017

Placebo – die beste Migräneprophylaxe für Kinder und Jugendliche?

In den USA kommen zur medikamentösen Migräneprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen v. a. Amitriptylin und Topiramat zum Einsatz. In der Studie Childhood and Adolescent Migraine Prevention wurden sie gegenüber Placebo evaluiert.

Autor:
PD Dr. F. B. Lagler

08.05.2017 | Karpaltunnelsyndrom | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Karpaltunnelsyndrom: manuelle Therapie ebenso effektiv wie OP

Beim Karpaltunnelsyndrom ist nicht nur die Operation zielführend, um die Beschwerden des Patienten zu lindern. In einer spanischen Studie zeigte die multimodale manuelle Therapie ähnliche Linderungseffekte.

Autor:
Dr. Christine Starostzik

08.05.2017 | Stoffwechselerkrankungen in der Pädiatrie | Medizin aktuell | Ausgabe 3/2017

Schmerztherapie bei neurodegenerativ erkrankten Kindern

Neben Krebs- und Muskelerkrankungen stellen vor allem unheilbare Stoffwechselerkrankungen wie Mukopolysaccharidosen und schwere neurologische Erkrankungen mit Mehrfachbehinderung eine Herausforderungen für Schmerztherapeuten dar. Tipps um diese zu meistern, bekommen Sie hier.

Autor:
Dr. Andreas Häckel

08.05.2017 | Migräne | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Gleichgewichtssinn bei Migräne: Je schwerer die Erkrankung desto schlechter die Balance

Migräneattacken hinterlassen Spuren im Gehirn. Das hat wohl auch Auswirkungen auf das Gleichgewichtsorgan. Eine monozentrische Studie korreliert erstmals das Ausmaß von Balance-Störungen mit dem Schweregrad der Migräne.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

23.02.2017 | Verletzungen der Wirbelsäule | journal club | Ausgabe 2/2017

Vertebroplastie zur Schmerzreduktion früher angehen?

Die Vertebroplastie zur Behandlung von Schmerzen nach osteoporotischen Wirbelfrakturen ist nach den negativen Ergebnissen zweier Studien fast vollständig aus der Schmerztherapie verschwunden. Ist sie schlichtweg zu spät durchgeführt worden?

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

Video-Beitrag

  • 29.05.2018 | DGIM 2018 | Video-Artikel | Onlineartikel

    Antibiotika richtig einsetzen

    „ABS“ – was verbirgt sich hinter dem Akronym?

    Die Steuerung einer Antibiotika-Therapie erfolgt heute meist in einem „ABS-Team“. Was verbirgt sich hinter dem Akronym und lassen sich ABS-Maßnahmen auch in die hausärztliche Praxis transferieren? Antworten gibt die ABS-Expertin PD Dr. Norma Jung von der Uniklinik Köln.

Meistgelesene Bücher aus der Schmerztherapie

  • 2013 | Buch

    Praktische Schmerzmedizin

    Interdisziplinäre Diagnostik – Multimodale Therapie

    Alle Ärzte, die Patienten mit chronischen Schmerzen behandeln müssen, finden in der 3. Auflage des Buches klare Empfehlungen zu deren Versorgung.

    Herausgeber:
    Prof. Dr. Ralf Baron, Prof. Dr. Wolfgang Koppert, Prof. Dr. Michael Strumpf, Anne Willweber-Strumpf
  • 2015 | Buch

    Schmerztherapie bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

    Eine adäquate Therapie von Schmerzen bei Kindern, egal welchen Alters, stellt die beste Prävention von chronischen Schmerzen dar. Lesen Sie in dem Standardwerk zum Thema nach, wie Sie gezielt die Therapie gestalten können!

    Herausgeber:
    Boris Zernikow
  • 2015 | Buch

    Repetitorium Schmerztherapie

    Zur Vorbereitung auf die Prüfung "Spezielle Schmerztherapie"

    Das Buch eignet sich hervorragend zur Prüfungsvorbereitung, ist aber auch aufgrund der vielen Hinweise zu Indikationen, Pharmakokinetik und Wirkmechanismen sowie der zahlreichen konkreten Praxistipps ein wertvoller Begleiter im Klinikalltag aller schmerztherapeutisch tätigen Ärzte.

    Autoren:
    Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck
  • 2012 | Buch

    Migräne

    Diagnostik – Therapie – Prävention

    Das erste umfassende Werk zum Thema Migräne, das Ärzten, die Migränepatienten betreuen, hilft, Migräne besser zu verstehen, individuelle Therapiekonzepte und wirksame Präventionsstrategien zu erstellen und damit eine zeitgemäße Versorgung von Migräneerkrankungen ermöglicht.

    Autor:
    Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Hartmut Göbel
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