Vorgestellt wird der Fall eines 3‑jährigen Mädchens, das mit hohem Fieber, Erbrechen, unklarem Exanthem, Dehydratation, Verdacht auf Staphylodermie und zum Ausschluss einer SARS-CoV-2-Infektion (Severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) stationär eingewiesen wurde. Der Verdacht auf ein toxisches Schocksyndrom kam durch eine erhebliche Erythrodermie und arterielle Hypotonie auf; andere Inflammationskrankheiten standen zur Differenzialdiagnostik. Der diagnostische Pfad, die Therapie und der klinische Verlauf dieser seltenen Erkrankung werden beschrieben.