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14.11.2012 | Fortbildung | Ausgabe 11/2012

NeuroTransmitter 11/2012

Schon nach dem ersten Anfall medikamentös therapieren

Epilepsie

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 11/2012
Autoren:
Dr. med. Gabriel Möddel, FRCP Prof. Dr. med. Christian E. Elger

Die bisher verfügbaren „Antiepileptika“ beeinflussen nicht den zugrunde liegenden Krankheitsprozess, sondern erhöhen lediglich die Anfallsschwelle und machen Anfälle weniger wahrscheinlich. Sie wirken also rein symptomatisch und sollten besser als „Antikonvulsiva“ bezeichnet werden. Der Beginn einer antikonvulsiven Therapie wird heute schon nach dem ersten unprovozierten Anfall empfohlen, wenn sich in der Diagnostik Hinweise auf eine beginnende Epilepsie ergeben, etwa durch Nachweis einer typischerweise epileptogenen Läsion im MRT oder von epilepsietypischen EEG-Veränderungen. Die initiale Monotherapie führt in etwas über 50% zur Anfallsfreiheit.

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Literatur
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