Luxationen des Schultereckgelenks
- 01.04.2026
- Schulterluxation
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 3
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Ärztekammer Nordrhein
- Zertifiziert bis
- 01.04.2027
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Dislokationen des Akromioklavikulargelenks (ACG) zählen zu den häufigsten Schultergürtelverletzungen, insbesondere bei jungen, sportlichen Patienten. Ursache ist meist ein direktes Trauma (Sturz, Anprall) oder ein Sturz auf den ausgestreckten Arm. Die Klassifikation erfolgt nach Rockwood. Für die Diagnostik sind neben der klinischen Untersuchung in der akuten Situation v. a. ein Panoramaröntgenbild und axiale Aufnahmen wesentlich, um die vertikale und horizontale Instabilität zu beurteilen. Während Luxationen des Typs-I–II konservativ behandelt werden, gelten Typ-IV–VI meist als Operationsindikation. Die Versorgung von Typ-III- und -V-Luxationen wird kontrovers diskutiert. Im Falle einer Operation gewinnen minimal-invasive und arthroskopische Verfahren zunehmend an Bedeutung. Chronische Instabilitäten erfordern aufgrund des fehlenden intrinsischen Heilungspotenzials neben einer synthetischen auch eine biologische Augmentation.
Nach dem Lesen dieses Beitrags können Sie ...
- die häufigsten Unfallmechanismen und die allgemeine Epidemiologie von Dislokationen des Akromioklavikulargelenks (ACG) benennen.
- radiologische Kriterien zur Evaluation einer vertikalen und horizontalen Instabilität differenzieren.
- die Rockwood-Klassifikation zuverlässig anwenden und Indikationen für eine konservative bzw. operative Therapie beurteilen.
- Vor- und Nachteile moderner arthroskopischer Stabilisierungstechniken in der klinischen Praxis einordnen.
- bei chronischen Instabilitäten die Notwendigkeit biologischer Augmentation ableiten und für diese Fälle geeignete Versorgungsmethoden auswählen.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich und Schweiz: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt.