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21.02.2017 | Schulterluxation | Standards in der Unfallchirurgie | Ausgabe 1/2017

Trauma und Berufskrankheit 1/2017

Traumatische Schultergelenkluxation

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 1/2017
Autoren:
Dr. M. Auerswald, D. Rundt, S. Fuchs, H. Neumann, M. Faschingbauer, B. Kienast

Zusammenfassung

Die Schulter ist das am häufigsten luxierte Gelenk des Menschen. Die notfallmäßige bildgebende Diagnostik besteht in einem nativradiologischen Frakturausschluss. Darüber hinaus ist eine neurologische Untersuchung obligat. Nach erfolgter Reposition ist eine erneute radiologische Kontrolle zur Dokumentation der Reposition erforderlich. Nach einer notfallmäßigen Diagnostik, an die sich therapeutisch unmittelbar die Reposition anschließen muss, richtet sich das weitere Vorgehen nach etwaigen Begleitpathologien. Als weiterführende Diagnostik ist die Magnetresonanztomographie Standard. Für Fragestellungen bezüglich ossärer Verletzungen werden Computertomographien ebenfalls regelhaft durchgeführt. Das therapeutische Vorgehen ist aktuell Domäne der Arthroskopie. Zwar konnten hinsichtlich des Ergebnisses und der Komplikationen keine signifikanten Vorteile eines frühen Operationszeitpunktes dargestellt werden, jedoch wird allgemein ein möglichst früher Operationszeitpunkt empfohlen, um etwaige posttraumatische Instabilitäten nicht zu etablieren. Das Operationsziel besteht im Wesentlichen in einer Wiederherstellung der durch die Luxation geschädigten Strukturen, das postoperative Vorgehen aus einer Immobilisation sowie einer limitierten zunächst passiv-assistiven Physiotherapie. Auch eine konservative Therapie kann durchgeführt werden. Zunächst besteht diese, ähnlich dem postoperativen Vorgehen, aus Immobilisation und einer begleitenden Physiotherapie. Um eine erfolgreiche konservative Therapie durchführen zu können, muss jedoch eine genaue Evaluation der vorhandenen Diagnostik sichergestellt sein. So sollte das konservative Vorgehen nicht sportlich aktiven oder Patienten mit einer beruflichen Tätigkeit über Kopf angeboten werden, sondern eher älteren Patienten vorbehalten sein.

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