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13.02.2018 | Schwangerschaft | CME | Ausgabe 3/2018

Der Gynäkologe 3/2018

Internistische Probleme in der Schwangerschaft

Herzmuskelerkrankungen: die peripartale Kardiomyopathie

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 3/2018
Autor:
Prof. Dr. Dr. Kurt J. G. Schmailzl
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Redaktion

T. Dimpfl, Kassel
W. Janni, Ulm
R. Kreienberg, Landshut
N. Maass, Kiel
O. Ortmann, Regensburg
B. Sonntag, Hamburg
K. Vetter, Berlin
R. Zimmermann, Zürich

Zusammenfassung

Die peripartale Kardiomyopathie (PPCM) ist eine seltene, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung. Ihre Prognose ist ungünstig; nach wie vor besteht eine relevante Letalität, und auch bei erfolgreicher Behandlung kommt es nicht immer zu einer Restitutio ad integrum. Häufig wird die Diagnose erst spät gestellt, u.a. da Symptome oft fehlinterpretiert werden. Das klinische Bild einer PPCM entspricht dem einer sich schnell entwickelnden Herzinsuffizienz. Initial ist es wesentlich, das Leitsymptom Belastungsdyspnoe ernst zu nehmen, zu objektivieren und kurzfristig eine Ursachenabklärung zu veranlassen. Ein interdisziplinäres Management kann die individuelle Prognose der PPCM positiv beeinflussen. Diskutiert werden mögliche prädisponierende Faktoren, pathophysiologische Hypothesen und Theorien zur Ätiopathogenese.

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