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15.10.2018 | Panorama | Sonderheft 1/2018

Internationale Alzheimer Konferenz
gynäkologie + geburtshilfe 1/2018

Schwangerschaften scheinen vor Alzheimer zu schützen

Zeitschrift:
gynäkologie + geburtshilfe > Sonderheft 1/2018
Autor:
Thomas Müller
_ Rund zwei Drittel aller Demenzkranken sind Frauen — und das lässt sich nicht alleine damit erklären, dass Frauen länger leben als Männer. Vielmehr scheinen auch andere geschlechtsspezifische Faktoren bedeutsam zu sein. Auf dem internationalen Kongress der Alzheimer’s Association (AAIC) in Chicago haben Experten neue Hinweise vorgestellt, wonach vor allem die Zahl der Schwangerschaften und die Dauer der reproduktiven Phase einen nennenswerten Einfluss auf das Alzheimerrisiko zu haben scheinen. So ist einer Analyse des US-Versicherers Kaiser Permanente zufolge das Demenzrisiko für Frauen mit drei oder mehr Kindern um etwa 12 % geringer als bei Frauen ohne Kinder. Fehlgeburten gehen jedoch mit einer erhöhten Demenzrate einher — pro Fehlgeburt steigt sie um 9 %. Beide Effekte lassen sich aufaddieren: Frauen mit drei oder mehr Kindern ohne Fehlgeburten dürfen sich über ein um 28 % geringeres Demenzrisiko freuen als solche mit Fehlgeburten. Auch die Dauer der reproduktiven Phase scheint für das Demenzrisiko relevant zu sein: Frauen mit der ersten Monatsblutung im Alter von 16 Jahren erkranken laut den Daten des Versicherers zu 31 % häufiger an einer Demenz als Frauen mit drei Jahre früherer Menarche. ...

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