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01.01.2013 | Leitthema | Ausgabe 1/2013

Der Ophthalmologe 1/2013

Schwindel aus neurologischer Sicht

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 1/2013
Autor:
M. Strupp

Zusammenfassung

Das Spektrum der Diagnosen von Patienten mit dem Leitsymptom Schwindel, die sich beim Neurologen vorstellen, unterscheidet sich nicht wesentlich von dem der HNO- oder Allgemeinärzte. Die häufigsten Formen sind benigner peripherer paroxysmaler Lagerungsschwindel, phobischer Schwankschwindel, zentrale Schwindelsyndrome, Morbus Menière, Neuritis vestibularis und bilaterale Vestibulopathie. Die erste und wichtigste Frage, die allerdings an den Neurologen gestellt wird, ist, ob es sich um ein zentrales oder peripheres Schwindelsyndrom handelt. Diese Unterscheidung ist in mehr als 90% der Fälle durch die Erhebung der Anamnese (Frage nach Art, Dauer, Auslösern und Begleitsymptomen) und die körperliche Untersuchung möglich. Insbesondere bei akuten Schwindelbeschwerden hat sich ein 5-schrittiges Vorgehen bewährt: Abdecktest mit der Frage nach einer vertikalen Divergenz („skew deviation“) als zentrales Zeichen und Komponente der „ocular tilt reaction“, Untersuchung mit und ohne Frenzel-Brille zur Differenzierung zwischen einem peripheren vestibulären Spontannystagmus und zentralen Fixationsnystagmus, Untersuchung der Blickfolge, Untersuchung der Blickhaltefunktion und schließlich Kopf-Impulstest mit der Frage nach einem Defizit des vestibulookulären Reflexes. Im Bezug auf die Therapie von Schwindelsyndromen sind in den letzen 10 Jahren erhebliche Fortschritte erzielt worden.

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