Skip to main content
main-content

05.06.2020 | Palliativmedizin und Supportivtherapie | Ausgabe 8/2020

Der Onkologe 8/2020

Screening auf Palliativbedarf bei stationären Krebspatienten

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 8/2020
Autoren:
Dr. med. C. Roch, B. van Oorschot

Zusammenfassung

Hintergrund

Um Patienten mit lebenslimitierenden Erkrankungen proaktiv eine adäquate palliative Mitbetreuung anzubieten, müssen diese Patienten zunächst erkannt werden. Dabei müssen patienten- wie arztseitige Barrieren überwunden werden, wobei ein Screening auf Palliativbedarf sinnvoll ist. Hierfür wird eine Kombination aus Fremd- und Selbsteinschätzung empfohlen.

Aktueller Stand

Es gibt viele Instrumente, die die Symptomlast und/oder die psychische Belastetheit des Patienten und seiner Angehörigen erheben. Bisher gibt es jedoch noch kein Screeninginstrument, aus dem ein direkter palliativer Mitbetreuungsbedarf direkt abgelesen werden kann.

Überlegungen für den stationären Bereich

Für das stationäre Setting schlagen wir ein abgestuftes Vorgehen vor, in dem prognoserelevante Daten aus der (Pflege‑)Anamnese automatisiert ausgelesen und mit einer strukturierten Arzteinschätzung sowie einer Selbsteinschätzung des Patienten kombiniert werden.

Zusammenfassung

Abgestufte und multiprofessionelle Screeningmodelle können das gemeinsame Engagement der Onkologen und Palliativmediziner unterstützen, Patienten mit lebenslimitierender Erkrankung bestmöglich palliativmedizinisch mitzubetreuen.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 8/2020

Der Onkologe 8/2020 Zur Ausgabe

Neu im Fachgebiet Onkologie

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Onkologie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise