Skip to main content
main-content

22.09.2020 | Seitenbandruptur | Operative Techniken: Standards | Ausgabe 4/2020

Knie Journal 4/2020

Offene Rekonstruktion der posterolateralen Ecke

Technikbeschreibung nach LaPrade – ein Videobeitrag

Zeitschrift:
Knie Journal > Ausgabe 4/2020
Autoren:
Sebastian Weiß, Jannik Frings, Peter Behrendt, Karl-Heinz Frosch, PD Dr. med. Matthias Krause
Wichtige Hinweise

Redaktion

S. Schröter, Siegen

Video online

In der Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s43205-020-00078-5) finden Sie das Video zur vorgestellten Operationstechnik (© mit freundlicher Genehmigung der Autoren, alle Rechte vorbehalten). Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen auf www.​springermedizin.​de/​knie-journal zur Verfügung oder nutzen Sie den QR-Code. Bitte geben Sie den Beitragstitel in die Suche ein, das Zusatzmaterial finden Sie beim Beitrag unter „Ergänzende Inhalte“.

Zusammenfassung

Zur operativen Rekonstruktion lateraler und posterolateraler (Rotations‑)Instabilitäten bei Verletzungen der posterolateralen Ecke, Popliteussehne (PLT), popliteofibulares Ligament (PFL), laterales Kollateralband (LCL), sind nichtanatomische und anatomische Techniken in offener und arthroskopischer Form etabliert. Exemplarisch erfolgt die Demonstration der anatomischen Rekonstruktion nach LaPrade. Insgesamt werden vier Bohrkanäle benötigt (fibular, tibial, zwei femorale Kanäle). Nach offener Präparation und Darstellung des N. peroneus wird zunächst der fibulare Bohrkanal, ausgehend vom Ursprungsbereich des LCL in Richtung auf den Ursprungsbereich des PFL angelegt. Anschließend wird ein tibialer Kanal von ventral zwischen dem Tuberculum Gerdi und der Tuberositas tibiae nach dorsal in Richtung des muskulotendinösen Übergangs des M. popliteus gebohrt. Die Bohrrichtung der femoralen Kanäle verläuft von den femoralen Ansatzpunkten des LCL und PLT aus parallel nach proximal und ventral.
Die Transplantate werden zunächst femoral befestigt, wovon der popliteale Schenkel im Verlauf der Popliteussehne nach dorsal ausgeleitet wird. Der LCL-Schenkel wird dagegen unterhalb des Tractus zum ventralen Eingang des fibularen Bohrkanals ausgeleitet und durch diesen hindurch eingezogen. Die fibulare Fixation des LCL-Schenkels erfolgt in strecknaher Position und unter Valgusstress. Schließlich werden beide Transplantate gemeinsam von dorsal nach ventral durch den tibialen Bohrkanal geführt und unter Zugspannung in beugenaher Position (60° Flexion) mit einer Interferenzschraube befestigt.
Die frühfunktionelle Nachbehandlung mittels Orthese und sukzessiver Steigerung des Bewegungsausmaßes unter Teilbelastung erfolgt in verschiedenen Phasen. Die Rückkehr zum Sport erfolgt nach individueller Freigabe.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag als Mediziner

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Alle e.Med Abos bis 30. April 2021 zum halben Preis!

Jetzt e.Med zum Sonderpreis bestellen!

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Zusatzmaterial
Nur für berechtigte Nutzer zugänglich
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 4/2020

Knie Journal 4/2020 Zur Ausgabe

Mitteilungen der DKG

Mitteilungen der DKG

  1. Ich möchte die nächsten 2 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben Knie Journal 4x pro Jahr für insgesamt 206,00 € im Inland (Abonnementpreis 183,00 € plus Versandkosten 23,00 €) bzw. 216,00 € im Ausland (Abonnementpreis 183,00 € plus Versandkosten 33,00 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 17,17 € im Inland bzw. 18,00 € im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 2. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inklusive dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
     

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-4303/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com
     

  2. Sie können e.Med Orthopädie & Unfallchirurgie 14 Tage kostenlos testen (keine Print-Zeitschrift enthalten). Der Test läuft automatisch und formlos aus. Es kann nur einmal getestet werden.

Arthropedia

Arthropedia

Grundlagenwissen der Arthroskopie und Gelenkchirurgie. Erweitert durch Fallbeispiele, DICOM-Daten, Videos und Abbildungen. » Jetzt entdecken

Neu im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Orthopädie und Unfallchirurgie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise