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16.10.2017 | Übersichten | Sonderheft 3/2017

Trauma und Berufskrankheit 3/2017

Sekundäre Bandrekonstruktion am Ellenbogen

Welche Technik ist wann sinnvoll?

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 3/2017
Autoren:
PD Dr. J. Geßmann, V. Rausch, M. Königshausen, A. von Glinski, T. A. Schildhauer, D. Seybold

Zusammenfassung

Chronische ligamentäre Ellenbogeninstabilitäten sind in den allermeisten Fällen posttraumatischer Genese, können schwere Funktionseinschränkungen bedingen und sind ein Risikofaktor für die Entwicklung einer Ellenbogengelenkarthrose. Eine erfolgreiche Behandlung setzt die genaue Kenntnis der Pathogenese, der erforderlichen Diagnostik und der unterschiedlichen Rekonstruktionsmöglichkeiten voraus. Der Instabilitätsrichtung entsprechend können eine posterolaterale Rotationsinstabilität sowie laterale, mediale und multdirektionale Instabilitäten unterschieden werden. Unter Verwendung autologer oder allogener Sehnengrafts sind für die laterale und mediale Seitenbandrekonstruktion vorwiegend gute Ergebnisse beschrieben, wobei spezifische Komplikationen wie Rezidivinstabilität oder Ulnarisneuropathie nicht selten auftreten. Für bilaterale Instabilitäten steht neben der simultanen lateralen und medialen Bandplastik mit der Box-Loop-Technik eine zirkumferente Stabilisierung mit nur einem Sehnengraft zur Verfügung. Sofern noch ausreichend Rest-Bandgewebe vorhanden ist, besteht zudem die Möglichkeit einer verzögerten, augmentierten Primärnaht der Kollateralbänder. Die bereits bestehende Arthrose des Ellenbogengelenks ist ein limitierender Faktor für das postoperative klinische Ergebnis und stellt daher eine relative Kontraindikation für die Bandplastiken dar.

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