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20.04.2018 | Leitthema | Ausgabe 10/2018

Der Ophthalmologe 10/2018

Selbstberichtetes Sehvermögen in der (gerontologischen) Versorgungsforschung und -praxis – ein Plädoyer zur Öffnung

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 10/2018
Autoren:
Prof. Dr. J. Köberlein-Neu, A. Seifert, I. Himmelsbach
Wichtige Hinweise
J. Köberlein-Neu und A. Seifert teilen sich die Erstautorenschaft.

Zusammenfassung

Das selbstberichtete Sehvermögen ist fester Bestandteil in der Mehrzahl der Bevölkerungssurveys und wird dort v. a. zum Gesundheitsmonitoring eingesetzt. Da die vom Patienten vorgenommene Bewertung nicht immer im Einklang mit den objektiv gemessenen klinischen Parametern steht, sieht ein Großteil der Literatur die Eignung des selbstberichteten Sehvermögens v. a. mit Blick auf die Beantwortung epidemiologischer Fragen kritisch. Verkannt wird jedoch häufig, dass das selbstberichtete Sehvermögen weit mehr misst, als die direkt ableitbaren Informationen hergeben. Im Rahmen des vorliegenden Beitrages wird die Vielschichtigkeit des selbstberichteten Sehvermögens dargestellt und die Bedeutung für die Versorgungsforschung und -praxis mit besonderem Blick auf das Themenfeld „Sehen im Alter“ diskutiert. Aus den Ausführungen wird deutlich, dass die Einschätzung des Sehvermögens durch eine Person von mannigfaltigen Faktoren abseits der reinen Organfunktion bestimmt wird und sich daher Handlungsbedarfe und Rückschlüsse auf die Versorgungssituation erst dann aus Selbstberichten ableiten lassen, wenn das Sehvermögen als multifaktorieller Zustand begriffen und auch empirisch durch den Einsatz verschiedener Erhebungsinstrumente beurteilt wird. Der Beitrag zeigt auf, dass das selbstberichtete Sehvermögen ein guter Indikator für die Qualität der Versorgung in ihrer Ganzheitlichkeit ist.

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