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01.09.2009 | Journal Club | Ausgabe 6/2009

Intensivmedizin und Notfallmedizin 6/2009

Selektive Dekontamination des Magen-Darm-Traktes und des Oropharynx bei kritisch kranken Patienten

Zeitschrift:
Intensivmedizin und Notfallmedizin > Ausgabe 6/2009
Autor:
Dr. S. Froh

Zusammenfassung

Die selektive Darmdekontamination (SDD) und die selektive Dekontamination des Oropharynx (SOD) stellen bei Intensivpatienten eine wichtige präventive therapeutische Maßnahme dar, um endogene Infektionen zu vermeiden. Es ist bekannt, dass die diese Infektionen verursachenden pathogenen Erreger im Oropharynx und Magen-Darm-Trakt vorkommen und bei kritisch kranken Patienten für die Entstehung von Pneumonien oder Sepsis verantwortlich sind, die auf der Intensivstation erworben werden. Die selektive Dekontamination besteht aus der Kombination einer topisch applizierten antibiotischen Kombinationstherapie und der systemischen Verabreichung eines Antibiotikums. Hierdurch soll eine sekundäre Besiedelung mit aeroben gramnegativen Keimen verhindert werden, während die anaerobe Mund- und Darmflora unbeeinträchtigt bleiben. In zahlreichen Studien konnte jedoch bislang kein eindeutiger Effekt auf das Outcome der Patienten gezeigt werden. In einer aktuellen Crossover-Studie von de Smet et al. aus den Niederlanden wurden unter Verwendung der Cluster-Randomisierung die SDD und SOD mit der Standardbehandlung verglichen; die Mortalität konnte in beiden Gruppen im Vergleich zur Standardbehandlung gesenkt werden.

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