Zum Inhalt

33. Seltene Asthmaformen

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Asthma ist eine häufig gestellte Diagnose basierend auf Beschwerden, variabler Obstruktion und bronchialer Hyperreagibilität. Inzwischen wird Asthma als ein Sammelbegriff verstanden, unter dem sich unterschiedliche Phänotypen einordnen. Dies bedeutet, dass auch unterschiedliche pathophysiologische Ursachen der Erkrankung zugrunde liegen. Dies ist besonders für Patienten mit schwierigem bzw. schwerem Asthma wichtig, da evtl. für diese Patientengruppe spezifische Behandlungen zur Verfügung stehen. Bei Verdacht auf ein schwieriges/schweres Asthma sollten die Patienten sehr genau evaluiert und charakterisiert werden, um die Diagnose zu bestätigen, Komorbiditäten zu identifizieren und zu behandeln, auslösende Faktoren zu eliminieren und die Therapie und Therapietreue zu überprüfen. Für Patienten mit schwerer Erkrankung sind für bestimmte Phänotypen spezifische Behandlungen möglich.
Titel
Seltene Asthmaformen
Verfasst von
Christian Taube
Ina Haasler
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63651-0_33
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Innere Medizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Süßungsmittel Erythritol könnte Thromboserisiko erhöhen

Weniger Zuckerkonsum ist ein großer Hebel für die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Stattdessen auf Süßstoffe zu setzen, scheint aber nicht der richtige Weg zu sein.

„Bei KHK routinemäßig auf Niereninsuffizienz screenen!“

Ein internationales Forschungsteam drängt, Menschen mit koronarer Herzkrankheit routinemäßig auf eine chronische Nierenerkrankung zu screenen, um so ein stark erhöhtes kardiovaskuläres Risiko rechtzeitig zu erkennen. Dafür soll nicht nur die eGFR, sondern auch der Albumin-Kreatinin-Quotient im Urin herangezogen werden.

Wie „digitale Zwillinge“ die Arrhythmie-Therapie optimieren können

Mithilfe sogenannter „digitaler Zwillinge“ konnten in einer kleinen Studie zur Ablationstherapie bei Patienten mit ventrikulären Tachykardien sehr gute Behandlungsergebnisse erzielt werden.

ASS als Option zur Thromboseprophylaxe nach Gelenkersatz

Zur medikamentösen Thromboseprophylaxe nach Gelenkersatz kann in bestimmten Fällen die Einnahme von Azetylsalizylsäure (ASS) als kostengünstige Alternative zu Heparinspritzen oder DOAK (direkten oralen Antikoagulanzien) erwogen werden. Dazu müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Medizinisches Personal untersucht das Bein eines Erkankten/© Stratocaster / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Blutprobe wird bei Patient abgenommen/© Tashi-Delek / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Patientin im Klinikbett spricht mit Arzt/© © sturti / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen)