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05.07.2018 | Seltene Erkrankungen | Ausgabe 9/2018

Der Internist 9/2018

Seltene Erkrankungen in der Mundhöhle erkennen

Zeitschrift:
Der Internist > Ausgabe 9/2018
Autoren:
Dr. med. dent. Marcel Hanisch, Dr. med. Dr. med. dent. Susanne Jung, Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Johannes Kleinheinz
Wichtige Hinweise

Redaktion

J. Schäfer, Marburg

Zusammenfassung

Im Jahr 2013 wurde in der Bundesrepublik Deutschland ein Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) verabschiedet, der sich derzeit in der Umsetzungsphase befindet. Menschen mit einer seltenen Erkrankung sehen sich oft mit großen Schwierigkeiten in der Diagnosestellung und Therapie konfrontiert, häufige Fehldiagnosen führen zusätzlich zu psychischen Belastungen der Betroffenen und ihrer Familien. Von den bis zu 8000 seltenen Erkrankungen können sich etwa 15 % orofazial manifestieren. Diese Manifestationen liefern eventuell einen wichtigen Hinweis auf die Grunderkrankung. Ein Blick in die Mundhöhle oder die konsiliarische Abklärung von Symptomen im Zahn‑, Mund‑, Kiefer- und Gesichtsbereich kann den Internisten bei der Diagnosefindung unterstützen.

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