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18.10.2017 | Sepsis | Schwerpunkt: Was ist gesichert in der Therapie? | Ausgabe 12/2017

Der Internist 12/2017

Sepsis-3

Was ist gesichert in der Therapie?

Zeitschrift:
Der Internist > Ausgabe 12/2017
Autoren:
PD Dr. S. David, Prof. Dr. F. M. Brunkhorst
Wichtige Hinweise

Redaktion

H. Haller, Hannover

Zusammenfassung

Hugo Schottmüller erkannte bereits vor über 100 Jahren, dass es sich bei der Sepsis um ein Syndrom handelt, bei dem nicht die Infektion an sich, sondern eine Überreaktion des Organismus auf eine periodische Einschwemmung von Krankheitserregern unsere Patienten schädigt. Vor etwa 25 Jahren wurde entsprechend diesem Konzept der Begriff des Syndroms der systemischen Inflammationsreaktion („systemic inflammatory response syndrome“ [SIRS]) geprägt. Er wird im klinischen Alltag quasi ständig gebraucht. Im Jahr 2016 hat sich eine Expertenkommission bemüht, eine dritte Sepsisdefinition (Sepsis-3) zu erstellen, die auf wissenschaftlichen Daten beruhen sollte. In den Vordergrund rückt nun die fehlregulierte Wirtsantwort auf eine Infektion zusammen mit der Organdysfunktion als obligate Voraussetzung der Diagnosestellung. In diesem Beitrag wird die neue Definition im Detail erläutert. Zudem wird die Anfang des Jahres 2017 erschienene internationale Leitlinie zusammengefasst und kommentiert.

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