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Sepsis

Vor dem A kommt B

Erst Blutproben nehmen, dann die Sepsis mit Antibiotika therapieren

PD Dr. Norma Jung

Bevor bei einer Sepsis mit der Therapie begonnen wird, sollen Blutproben abgenommen werden. Was dabei zu beachten ist, erklärt PD Dr. Norma Jung im Interview. Darin sagt sie auch, wann die zunächst begonnene Antibiotikatherapie gegebenenfalls verändert werden muss.

Welche schwere Komplikation hat der Patient mit Dysphagie und Angina?

Magnetresonanztomographische Angiographie des Halses

Wir berichten über den Fall eines 25-Jährigen mit massiven Schluckbeschwerden bei progredienter Angina tonsillaris. Drei Wochen zuvor war er wegen eines Ateminfektes ambulant mit Antibiotika behandelt worden. Er klagte über starkes Schwitzen, Schüttelfrost und Inappetenz.

Kratzwunde am Fuß führte zu lebensbedrohlichem Schock

Purpura fulminans

Ein 67-jähriger adipöser Patient mit bekanntem Schlafapnoesyndrom stellte sich am Abend mit stärkster Dyspnoe, Unruhe und seit einer Woche zunehmendem Husten und Fieber mit Temperaturen bis 40 °C in der Notaufnahme vor. Der Anfangsverdacht lag auf einer ambulant erworbenen Pneumonie, doch dann verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. Wie lautet Ihre Diagnose?

Nachrichten

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Aus unseren Fachzeitschriften

14.04.2018 | Sepsis | journal club | Ausgabe 2/2018

Hydrokortison bei septischem Schock?

Der Einsatz von Hydrokortison bei septischem Schock ist seit Jahren in der Diskussion. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie wurden daher mit großer Spannung erwartet: Untersucht wurde, ob die intravenöse kontinuierliche Applikation von Hydrokortison mit einer Senkung der 90-Tage-Sterblichkeit einhergeht.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser

06.02.2018 | Sepsis | Übersicht

Nachstationärer Verlauf bei überlebter Sepsis

Eine Literaturstudie

Obwohl bekannt ist, dass die Langzeitmortalität einer Sepsis bei schwerem Ausprägungsgrad im 5‑Jahres-Zeitraum schätzungsweise bis zu 53 % beträgt, wurde in der 3. internationalen Konsensuskonferenz für Sepsis und septischen Schock (Sepsis-3) …

Autoren:
R. Keßler, M. Sorber, F. zu Sayn-Wittgenstein, W. Schnepp

13.12.2017 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Leitthema | Ausgabe 1/2018

Sepsis bei Kindern: „Treat first what kills first“

Jede Stunde der Therapieverzögerung erhöht die Mortalität der Sepsis um 40%. Und: Das Überleben entscheidet sich in der ersten Stunde der Behandlung. Wie Sie eine Sepsis bei Kindern möglichst rasch erkennen und unter hohem Zeitdruck effektiv behandeln, beschreibt dieser Leitfaden.

Autoren:
Dr. M. Sasse, PD. Dr. K. Seidemann

21.11.2017 | Diagnostik und Monitoring | Leitthema | Ausgabe 10/2017

Bakterielle Sepsis

Diagnostik und kalkulierte Antibiotikatherapie

Eine effektive, kalkulierte Antibiotikatherapie binnen der ersten Stunde nach Erkennen der Sepsis ist ein wichtiges Ziel der effektiven Sepsistherapie. Verzögerungen führen zum deutlichen Anstieg der Sterblichkeit. Daher bilden strukturierte Behandlungskonzepte eine rationale Grundlage unter Beachtung relevanter Diagnose- und Behandlungsschritte.

Autoren:
Dr. D. C. Richter, A. Heininger, T. Brenner, M. Hochreiter, M. Bernhard, J. Briegel, S. Dubler, B. Grabein, A. Hecker, W. A. Krüger, K. Mayer, M. W. Pletz, D. Störzinger, N. Pinder, T. Hoppe-Tichy, S. Weiterer, S. Zimmermann, A. Brinkmann, M. A. Weigand, Christoph Lichtenstern

18.10.2017 | Sepsis | Schwerpunkt: Was ist gesichert in der Therapie? | Ausgabe 12/2017

Sepsis-3: neue Leitlinie!

Was ist gesichert in der Therapie?

Mit einer Mortalität von knapp 60 % ist der septische Schock noch immer sehr gefährlich. Eine frühe Diagnose sowie die rasche Einleitung differenzierter Therapien sind gefordert. Anfang 2017 wurde eine neue internationale Leitlinie publiziert, auf deren Inhalt im vorliegenden Beitrag besonders eingegangen wird.

Autoren:
PD Dr. S. David, Prof. Dr. F. M. Brunkhorst

11.10.2017 | Bakterielle Infektionen | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2017

Purpura fulminans – Hautbefunde in Bildern

Auch heute noch fürchtet jeder Kinderarzt schwere invasive Meningokokken-Infektionen. Zwei Fallberichte verdeutlichen den teilweise sehr eindrucksvollen dermatologischen Befund dieser Erkrankung.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

08.09.2017 | Delir nicht substanzbedingt | Kasuistiken | Ausgabe 11/2017

Listeriensepsis mit Leitsymptom Delir

Ein bis dato gesunder 60-Jähriger kam mit heftigsten Kopfschmerzen, Wesensänderung und Fieber in die Notaufnahme – Verdachtsdiagnose bakterielle Meningitis mit Alkoholentzugsdelir. Unter der Behandlung auf der Normalstation entwickelte er ein ausgeprägtes Delir und eine Tachypnoe.

Autoren:
A. Seifert, C. S. Hartog, J. Zweigner, W. Schummer, ML Prof. Dr. K. Reinhart

28.06.2017 | Sepsis | Intensivmedizin | Ausgabe 10/2017

Neu aufgetretenes Vorhofflimmern beim septischen Patienten

Vorhofflimmern ist die häufigste neu auftretende Rhythmusstörung bei Patienten mit Sepsis. Jedoch gibt es keine spezifischen Leitlinien zur Behandlung und die optimalen Therapiestrategien sind derzeit unklar.

Autoren:
Dr. med. M. Keller, R. Meierhenrich

22.06.2017 | Pädiatrische Diagnostik | Leitthema | Ausgabe 7/2017

C-reaktives Protein und andere immunologische Biomarker

Sinn und Unsinn in der Infektionsdiagnostik

Alte Gewohnheiten kritisch hinterfragt: Was zeigen die alltäglich bestimmten Infektionsbiomarker wie das C‑reaktive Protein (CRP) eigentlich genau an? Wie valide und sinnvoll ist deren Einsatz in der Pädiatrie wirklich? Dieser erhellende Beitrag trifft klare Aussagen zu Sinn und Unsinn in der Infektionsdiagnostik.

Autor:
Prof. Dr. T. Niehues

13.06.2017 | Sepsis | journal club | Ausgabe 4/2017

Bestätigt beim septischen Schock: Kein Nutzen der Early-Goal-Directed-Therapie

Die Early-Goal-Directed-Therapie ist seit der Originalstudie von Rivers und Mitarbeitern aus dem Jahr 2001 kontinuierlich in der Diskussion. Sei es, dass die Therapieelemente kritisiert werden oder die heterogene Studienlage. Um hier Klarheit zu schaffen, wurde eine Metaanalyse durchgeführt.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser
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09.05.2018 | DGIM 2018 | Redaktionstipp | Onlineartikel

Vor dem A kommt B

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03.05.2018 | DGIM 2018 | Video-Artikel | Onlineartikel

Richtige Behandlungsdauer

Antibiotikagabe bei Sepsis: wie lange ist lang genug?

Sieben bis zehn Tage reichen zur Behandlung einer Sepsis prinzipiell aus. Allerdings gibt es Situationen, in denen die Antibiotika-Therapie verlängert oder auch verkürzt werden sollte. Welche das sind und welche Bedeutung Procalcitonin in der antibiotischen Therapie bei Sepsis hat, erklärt PD Dr. Norma Jung.

27.04.2018 | DGIM 2018 | Video-Artikel | Onlineartikel

Therapie des schwerkranken Patienten

Wie sieht eine empirische Antibiotikagabe bei Sepsis aus?

Wie die antibiotische Therapie bei einer Sepsis und im septischen Schock aussieht, erklärt PD Dr. Norma Jung im Interview. Darin sagt sie auch, wann mit verminderten bzw. erhöhten Wirkspiegeln der antibiotischen Therapie zu rechnen ist und wann eine Kombinationstherapie indiziert ist.

Buchkapitel zum Thema

2015 | Sepsis | OriginalPaper | Buchkapitel

Sepsis in der Notfallmedizin

Sepsis ist die Folge einer systemischen Reaktion des Organismus auf eine Infektion. Eine frühe Erkennung der Sepsis sollte bereits in der Präklinik, aber spätestens bei Aufnahme in der Notaufnahme erfolgen. Die schwere Sepsis ist durch ein …

2016 | Sepsis | OriginalPaper | Buchkapitel

Die Diagnostik bei der Pelvic Sepsis

Das angloamerikanische Schrifttum benennt lebensbedrohliche Infektionen im Beckenbereich mit dem Schlagwort »Pelvic Sepsis«. Darunter sind schwere Krankheits bilder zu verstehen, die sich im gesamten Beckenbereich ausbreiten können. Lipsky hat …

2016 | Sepsis | OriginalPaper | Buchkapitel

Infektionen des zentralen Nervensystems und Sepsis

Im Folgenden wird ein Überblick über die Notfälle bakterielle Meningitis und Herpes-Enzephalitis und anderer seltener infektiologischer Komplikationen im Bereich der neurologischen Intensivmedizin gegeben. Die diagnostischen und therapeutischen …

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