Sepsis im Rettungsdienst
Eine Kohortenstudie zu Screening, Inzidenz und Mortalität
- 26.09.2024
- Sepsis
- Preisträger der DGIIN
- Verfasst von
- Silke Piedmont
- Ludwig Goldhahn
- Enno Swar
- Bernt-Peter Robra
- Carolin Fleischmann-Struzek, MD
- Rajan Somasundaram, MD
- Wolfgang Bauer, MD
Auszug
Sepsis ist eine lebensbedrohliche Organdysfunktion, verursacht durch eine fehlregulierte Immunantwort des Organismus auf eine Infektion [16]. Stellt Rettungsdienstpersonal einen Sepsisverdacht, führt dies tendenziell zu einem früheren Behandlungsbeginn, selteneren ITS-Aufnahmen und verbesserten Überlebenschancen [8, 9, 14, 19]. Die internationale Sepsisleitlinie der Surviving Sepsis Campaign nennt 4 Sepsis-Screeningtools (vgl. Tab. 2) – ohne sich dabei auf Studien beziehen zu können, in denen die Vor- und Nachteile der jeweiligen Tools innerhalb einer Kohorte verglichen wurden [5]. Zwei dieser Tools – SIRS („Systemic Inflammatory Response Syndrome“) und MEWS („Modified Early Warning Score“) – benötigen Parameter, die dem Rettungsdienst (RD) in der Regel nicht zur Verfügung stehen (Leukozytenveränderung, Urinausscheidung; [2, 6, 18]). Es besteht Ungewissheit, welches Tool zu bevorzugen ist, um die Qualität des Sepsisverdachts im RD zu erhöhen. Zudem fehlen deutschlandweite Analysen zur Sepsisinzidenz und -fallsterblichkeit bei RD-Nutzenden. …
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- Titel
-
Sepsis im Rettungsdienst
Eine Kohortenstudie zu Screening, Inzidenz und Mortalität - Verfasst von
-
Silke Piedmont
Ludwig Goldhahn
Enno Swar
Bernt-Peter Robra
Carolin Fleischmann-Struzek, MD
Rajan Somasundaram, MD
Wolfgang Bauer, MD
- Publikationsdatum
- 26.09.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Sepsis
Sepsis
Herzinfarkt
Intensivmedizin
Notfallmedizin - Erschienen in
-
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin / Ausgabe 7/2024
Print ISSN: 2193-6218
Elektronische ISSN: 2193-6226 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00063-024-01183-3
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