Die Leistenhernienrepair gehört zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen weltweit. Minimalinvasive Techniken wie die transabdominal präperitoneale(TAPP)-Reparatur bieten Vorteile wie geringere postoperative Schmerzen und eine schnellere Genesung [
3]. Trotz der hohen Erfolgsraten können jedoch seltene, aber schwerwiegende Komplikationen auftreten, die oft erst Jahre nach dem Eingriff manifest werden [
7], wie in unserem Fall. Dazu gehören chronische Schmerzen [
4,
5], Infektionen [
6] und insbesondere die Netzmigration, die zu Erosionen oder Perforationen benachbarter Organe führen kann [
8,
9]. …