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38. Sexualhormone

  • 2023
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Auf einen Blick

Verordnungsprofil Die wichtigsten Gruppen der Sexualhormone sind Östrogenpräparate und Kontrazeptiva. Danach folgen mit weitem Abstand Gestagene. Die Verordnungen aller Östrogenpräparate zur Hormontherapie in der Postmenopause (systemische und topische Präparate) sind zunächst seit 1999 stark zurückgegangen und zeigen nach einem stabilen Niveau in den letzten Jahren wieder eine Steigerung der Verordnungszahlen, wenn auch ausschließlich bei Östrogenmonopräparaten. Die Verordnung von Östrogen-/Gestagenkombinationen zur HRT ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Somit haben die Leitlinienempfehlungen zur postmenopausalen Hormontherapie einen stärkeren Effekt als im Vorjahr erzielt. Die Verordnungen der kombinierten hormonalen Kontrazeptiva sind auch 2022 weiter rückläufig, wogegen Gestagenmonopräparate eine deutliche Zunahme verzeichnen. Absolut gesehen sind kombinierte hormonale Kontrazeptiva aber weiterhin die mit Abstand am häufigsten verordneten Kontrazeptiva. Androgenverordnungen sind auf hohem Niveau im Vergleich zum Vorjahr nicht weiter gestiegen.
Bewertung Die Verordnungen zur postmenopausalen Hormontherapie reflektieren eine gute Beachtung der Indikationsstellung basierend auf einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Bewertung, die leitlinienbasiert erfolgt (AWMF-Leitlinie Peri- and Postmenopause – Diagnosis and Interventions 2020). Hormonale Kontrazeption in jeder Variante behält weite Akzeptanz.
Titel
Sexualhormone
Verfasst von
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Strowitzki
Copyright-Jahr
2023
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-68371-2_38
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