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Sexualität und Partnerschaft bei Krebs: Wege miteinander

Erschienen in:

Zusammenfassung

Krebserkrankungen und -behandlungen beeinflussen die körperliche und emotionale Gesundheit. Neben Ängsten und Depressivität haben Patient:innen oft Probleme mit dem veränderten Körperbild, Selbstwertgefühl und intimen Beziehungen. Symptome wie Müdigkeit, Schmerzen, hormonelle und körperliche Veränderungen können die sexuelle Funktion beeinträchtigen. Davon sind auch die Partner:innen und die Partnerschaft betroffen. Konflikte sowie Rollenverschiebungen können die partnerschaftliche und sexuelle Zufriedenheit beeinträchtigen. Offene Kommunikation ist entscheidend; Paare, die über sexuelle Sorgen sprechen, berichten von größerer Resilienz und Zufriedenheit. Gespräche über Sexualität mit Fachpersonen sind jedoch selten, oft aufgrund von Annahmen über die Relevanz oder Unbehagen bei den Ärzt:innen. Psychoonkologische Angebote, Paartherapie und Sexualberatung sind wichtig, um Intimität zu unterstützen und Ängste abzubauen.
Titel
Sexualität und Partnerschaft bei Krebs: Wege miteinander
Verfasst von
Prof. Dr. Tanja Zimmermann
Alisa Harthaus
Svenja Heyne
Publikationsdatum
28.01.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Forum / Ausgabe 2/2025
Print ISSN: 0947-0255
Elektronische ISSN: 2190-9784
DOI
https://doi.org/10.1007/s12312-025-01417-1
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