Zum Inhalt
Psychiatrie Sexuelle Gesundheit

Sexuelle Gesundheit

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter

Im März 2025 wurde die Leitlinie Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung (S2k) AWMF-Register-Nr. 028 – 014 veröffentlicht. Sie soll allen Fachpersonen im Gesundheitswesen, die auf …

Transgynäkologie – geschlechtsangleichende Hormontherapie in der gynäkologischen Praxis

Die moderne Behandlung von Transidentität basiert auf einem patientenzentrierten Drei-Säulen-Modell: psychologische Begleitung, geschlechtsangleichende Hormontherapie und chirurgische Eingriffe. Dieser Beitrag beleuchtet die körperlichen Veränderungen, mögliche Nebenwirkungen und Risiken der Hormontherapie, und umfasst auch die Optionen bei bestehendem Kinderwunsch.

Maskulinisierende Genitaleingriffe bei Geschlechtsinkongruenz

Viele behandlungssuchende Personen mit Geschlechtsinkongruenz streben aufgrund des hohen Leidensdrucks eine chirurgische Modifikation des Genitals an. Zur operativen Maskulinisierung des Genitals stehen mehrere Techniken und Schritte zur …

Psychoonkologische und -sexuelle Folgen einer Peniskarzinomerkrankung: Was können wir unseren Patienten bieten?

Das Peniskarzinom ist eine seltene, jedoch äußerst belastende Krebsform bei Männern, die sowohl physische als auch psychosoziale Herausforderungen mit sich bringt. Mit einer Inzidenz von 1–10 Fällen pro 100.000 Männer variiert die Häufigkeit …

Trans-Jugendliche: aktuelle Entwicklungen in der Forschung

Transgeschlechtliche (kurz: trans) Jugendliche gewinnen zunehmend an gesellschaftlicher und medialer Sichtbarkeit, was vermutlich auch mit steigenden Vorstellungszahlen in Spezialsprechstunden für Geschlechtsdysphorie/-inkongruenz und damit …

Sexuelle Dysfunktion und vaginale Atrophie in der Perimenopause – Therapie mittels CO2-Laser: innovativ, risikoarm und Erfolg versprechend durch Gewebeverjüngung

In unserer heutigen Zeit scheint das natürliche Altern von Frauen kaum noch Platz zu haben. Überall werden vermeintliche Therapien angeboten, die dem körperlichen Verfall entgegenwirken und den Alterungsprozess aufhalten – was zweifellos …

Paraphile Interessen im Jugendalter

Bestehen im Jugendalter sexuelle Auffälligkeiten, wird vor allem der Entwicklungsstand des Individuums als hauptsächliches Erklärungsmodell genutzt - „Das verwächst sich schon noch.“ Dabei ist die biopsychosexuelle Entwicklung des Menschen …

Sexuelle Funktionsstörungen im digitalen Zeitalter – therapeutische Potenziale und Entwicklungsperspektiven digitaler Gesundheitsanwendungen

Die ubiquitäre Verfügbarkeit des Internets hat zu einem fundamentalen Wandel in der Art und Weise geführt, wie Menschen Sexualität erleben, kommunizieren und praktizieren. Diese digitale Revolution bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen …

Traumatische Geburtserfahrungen nicht unterschätzen!

Zwischen 9 und 50% der Frauen erleben ihre Geburt als traumatisch. Das beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Eltern-Kind-Bindung langfristig. Welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und wie sich Geburtstraumata auf die Betroffenen und ihr Umfeld auswirken.

CME: Sexuelle Funktionsstörungen der Frau

Sexuelle Funktionsstörungen können Frauen jeden Alters betreffen – mit Einschränkungen in Lust, Erregung oder Orgasmus, aber auch in Form von Dyspareunie oder Vaginismus. Egal ob nur vorübergehend oder dauerhaft, sie sind oft mit erheblichem Leidensdruck verbunden. Dieser CME-Beitrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Störungsbilder und zeigt, wie Sie somatische Ursachen erkennen und behandeln.

Psychische Erkrankungen und sexuelle Gesundheit im Alter sowie ihre wechselseitige Beeinflussung

Die alternde Bevölkerung wird in den kommenden Jahrzehnten erheblich wachsen: Prognosen zufolge steigt ihr Anteil von 12 % im Jahr 2015 auf 22 % im Jahr 2050. Parallel dazu nimmt auch die Häufigkeit psychischer und neurologischer Erkrankungen im …

Sexualität nach Beckenbodenrekonstruktion

Urogynäkologische Operationen werden zur Wiederherstellung und zum Erhalt der Lebensqualität und zur möglichst uneingeschränkten Teilhabe am täglichen Leben durchgeführt. Neben der Blasen- und Darmfunktion ist die Sexualfunktion häufig im Rahmen …

CME: Sexuelle Dysfunktion durch Psychopharmakotherapie

Sexuelle Funktionsstörungen unter einer Psychopharmakotherapie sind häufig, werden aber oft nicht abgefragt, untersucht und eingeordnet. Dabei ist es wichtig, dass Sie offen und transparent mit Ihren Patientinnen und Patienten über die Risiken sprechen. Was dabei alles zu berücksichtigen ist, erfahren Sie in diesem CME-Artikel. 

Ärztliche Maßnahmen bei transidenten Kindern und Jugendlichen

Transgender Kinder und Jugendliche stehen vor besonderen Herausforderungen – medizinisch, psychisch und gesellschaftlich. Diese Stellungnahme des "Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit" beleuchtet, unter welchen Voraussetzungen ärztliche Maßnahmen wie Pubertätsblocker oder Hormontherapien gerechtfertigt sein können.

Was brauchen Jugendliche mit Geschlechtsinkongruenz – und was brauchen sie nicht?

Jugendliche mit Geschlechtsinkongruenz sind vulnerabel und weisen häufig begleitende psychische Störungen auf. Die Beratung soll den Einbezug der Sorgeberechtigten in den Behandlungsprozess beinhalten. Psychotherapie zur Förderung des …

Perspektiven von (potenziellen) Täter*innen und Therapierenden auf Täter*innenstrategien, begünstigende und hemmende Faktoren für sexuelle Gewalt in jugendorientierten Organisationen in Deutschland

Schätzungen der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) zufolge existieren in Deutschland über 200.000 jugendorientierte Organisationen, in welchen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig aufhalten (UBSKM 2023 ).

Transgender-Chirurgie – was ist wichtig für den Proktologen?

Operative Eingriffe zur Geschlechtsangleichung können bei Betroffenen mit Geschlechtsinkongruenz den Leidensdruck erheblich lindern. Neben Techniken zur Feminisierung bzw. Maskulinisierung des Genitales geht es in diesem Beitrag um proktologische Probleme nach Genitalmodifikationen.

Sexualleben trotz Krebserkrankung

Dass die Krebsdiagnose und -behandlung oftmals das Sexualleben negativ beeinflusst, ist keine Neuheit. Trotzdem ist es auch im Behandlungszimmer noch ein Tabuthema. In diesem Artikel bekommen Sie Beispiele, wie Sie die Betroffenen darauf ansprechen, aufklären und unterstützen können.

Sexuelle Gesundheit bei Frauen mit Beckenbodenstörungen

Die sexuelle Gesundheit einer Frau kann durch Beckenbodenstörungen wie Inkontinenz oder Prolaps beeinträchtigt werden. Studien zeigen, dass bis zu 50 % der Frauen über 50 Jahren von Beckenbodensenkungen betroffen sind, was zu erheblichen …

Transgeschlechtlichkeit - Anfänge der Ursachenforschung

Viele bedeutende Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts beschäftigten sich mit dem Phänomen Transsexualität. In diesem Artikel soll die Suche nach Erklärungen für Transgeschlechtlichkeit von der frühen Sexualwissenschaft bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts nachvollzogen werden.

Sakralnervenstimulation jetzt auch bei sexueller Dysfunktion?

Die Sakralnervenstimulation, die beispielsweise bei einer überaktiven Blase eingesetzt wird, wirkt sich vermutlich auch auf die Sexualfunktion aus. Das ist zumindest bei Behandlungen mehrfach aufgefallen. Diese systemische Literaturrecherche hat nun die dokumentierten Effekte ausgewertet.

Sexualität und Krebs: Herausforderungen verstehen und bewältigen

Krebserkrankte kämpfen nicht nur gegen die Krankheit selbst, sondern auch gegen einen Mangel an intimen Beziehungen. Offene Kommunikation in der Partnerschaft sind dabei zwar wichtig, doch auch Gespräche mit Fachpersonal können helfen, Intimität zu fördern und Ängste zu mindern.

Vom Wechselspiel zwischen Depression und Sexualität

Depressionen und sexuelle Funktionsstörungen stehen häufig in einem komplexen Wechselverhältnis. Wie häufig sexuelle Funktionsstörungen bei Depressionen tatsächlich sind, welche Rolle antidepressive Medikamente dabei spielen und welche Therapieempfehlungen es gibt, darüber informiert diese Arbeit.

Im falschen Körper geboren?

Geschlechtsinkongruenz kann die mentale Gesundheit und Lebensqualität von Transpersonen erheblich beeinträchtigen. Eine geschlechtsangleichende Hormontherapie kann dem entgegenwirken. Welche Medikamente werden empfohlen und welche Nebenwirkungen und Langzeitrisiken sind zu beachten?

CME: Sexuelle Dysfunktion durch Psychopharmakotherapie

Sexuelle Funktionsstörungen unter Psychopharmakotherapie sind häufig, werden aber oft nicht erfragt, untersucht und eingeordnet. Da diese Nebenwirkungen oftmals ein Grund für das Absetzen der Medikamente sind, ist das Wissen um die Hintergründe und Therapieoptionen im Praxisalltag entscheidend.

CME: Welchen Einfluss Sexualität auf das Krebsrisiko hat

Erhöht Sexualität das Krebsrisiko oder kann sie es möglicherweise senken? Und wie verhält es sich während oder nach einer Krebserkrankung? Dieser Beitrag beantwortet wichtige Fragen, mit denen Sie Ihre Patientinnen bestmöglich unterstützen können.

Konzeptualisierungen von Transgeschlechtlichkeit

Lange Zeit wurde Transsexualität lediglich als skurriles Phänomen betrachtet. Viel Forschung und Aufklärung waren notwendig, bis das Phänomen als weder kriminell noch pathologisch akzeptiert wurde. Dabei zeigen Fallbeschreibungen schon früh den inneren Konflikt von Personen, die sich als Angehörige des anderen Geschlechts fühlen.

CME: Fertilität bei Transgenderpersonen

Bei Personen mit Geschlechtsinkongruenz kann eine geschlechtsangleichende Hormontherapie psychische Symptome lindern und die Lebensqualität steigern. Doch auch die Frage nach einem späteren Kinderwunsch muss rechtzeitig gestellt werden, denn die Behandlung hat Auswirkungen auf die Fertilität.

Transsexualität - häufiger als gedacht?

Verlässliche Zahlen zur Prävalenz von Gendervarianz und Transsexualität liegen erst aus jüngster Zeit vor. Lange galt das Phänomen als rar, zudem fehlte eine einheitliche Terminologie. Ein Rückblick belegt, dass schon früher Menschen als Angehörige des anderen Geschlechts lebten. Einige entfernten sich sogar die eigenen Geschlechtsmerkmale.

Chronische Prostatitis/chronisches Beckenschmerzsyndrom

Die chronische Prostatitis/chronisches Beckenschmerzsyndrom (CP/CPPS) ist definiert als chronischer Schmerz oder Missempfindung im Beckenbereich für mindestens 3 Monate im letzten Halbjahr und weist eine häufige Assoziation mit …

Prävention psychischer Störungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – eine Bedarfsabfrage zur Entwicklung von Schulungskonzepten für Fachkräfte

Die Prävalenz psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen wurde vor der COVID-19(„coronavirus disease 2019“)-Pandemie auf 10–20 % geschätzt [ 18 , 32 ]. Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey bezifferte die Prävalenz psychischer Störungen …

Neue S2k-Leitlinie „Chirurgische Maßnahmen bei Geschlechtsinkongruenz“

Das Spektrum der operativen Behandlung der Geschlechtsinkongruenz ist breit und erstreckt sich auf verschiedene Fachdisziplinen. Die neue Leitlinie bietet ein bislang einzigartiges Kompendium zu chirurgischen Methoden, Empfehlungen zur Auswahl der Verfahren und Indikationsstellung für körpermodifizierende Eingriffe bei Geschlechtsinkongruenz.

Spielsucht wegen Psychosemedikament

Jede Therapie kann Nebenwirkungen haben. Einige zur Behandlung von Psychosen zugelassene Wirkstoffe können zum Beispiel zu Spielsucht führen, was Behandelnde im Blick behalten müssten.

Psychiatrische, sozialrechtliche und perioperative Aspekte bei der Vaginoplastik

Die Zahl wissenschaftlicher Arbeiten zu geschlechtsbestätigenden Operationen sowie die Operationen selbst haben in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. Das führt zu teils erheblichen Wartezeiten für Behandlungssuchende. Social Media und …

Psychiatrische, sozialrechtliche und perioperative Aspekte bei der Vaginoplastik

Die Zahl wissenschaftlicher Arbeiten zu geschlechtsbestätigenden Operationen sowie die Operationen selbst haben in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. Das führt zu teils erheblichen Wartezeiten für Behandlungssuchende. Social Media und …

Gender-Medizin bei chronisch entzündlicher Darmerkrankung

Auch heute noch werden geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf Genetik, Krankheitsphänotyp und Behandlungsmodalitäten bei chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) in der Praxis zu wenig berücksichtigt. Dies ist insbesondere von …

Funktionell-neurochirurgische Therapieoptionen bei Funktionsstörungen des Beckenbodens

Die sakrale Neuromodulation (SNM) stellt eine etablierte, minimal-invasive Therapie zur Behandlung von therapierefraktären Funktionsstörungen des Beckenbodens dar. Dabei werden die Fasern der sakralen Wurzeln S2–S4 uni- bzw. bilateral durch …

Pädo- was? Eine Entmystifizierung

Die Autorin kritisiert anlässlich eines rezenten prominenten Falles in Österreich allgemein übliche Mystifikationen der Pädophilie in fünf Schritten und setzt in einem Folgeschritt zu einer Entmystifizierung an. Auf dieser Basis bestimmt sie ihren …

Chronischer Schmerz im Beckenbereich – ein strukturiertes Vorgehen ist gefragt

Da es keine spezifischen Testverfahren für die chronische Prostatitis/chronisches Beckenschmerzsyndrom gibt, steht das individuelle Beschwerdebild und potenzielle Differenzialdiagnosen im Mittelpunkt der Diagnostik. Screening-Instrumente erleichtern das initiale Assessment und das weitere Therapiemonitoring. Wichtig ist außerdem eine engmaschige urologische Betreuung, um einem unreflektierten Antibiotika-Einsatz entgegen zu wirken.

CME: Symptomatische Therapie der Multiplen Sklerose

Die wiederkehrenden oder anhaltenden Symptome einer Multiplen Sklerose wie Blasen- und Mastdarmstörungen, sexuelle Dysfunktion, Bewegungsstörungen und auch neuropsychiatrische Störungen fordern häufig einen interdisziplinären Behandlungsansatz. Folgender Beitrag bietet einen Überblick über die symptomatische Behandlung unter Berücksichtigung der Leitlinie der DGN und der aktuellen Literatur.

52 Jahre Erfahrungen mit Transidentität

Der Autor gibt einen Überblick über seine 52-jährigen Erfahrungen mit transidenten Personen. Vieles hat sich im Sinne der Entpathologisierung in Diagnostik und Begleitung von transidenten Personen verändert. Nach wie vor sind transidente Personen …

Schlafbezogene Atmungsstörungen und Gynäkologie – Teil 2

Schlafmedizin trifft Gynäkologie – ist das „l’art pour l’art“, also Kunst um der Kunst willen? Nein. In Teil 1 (Somnologie 3/2022) wurden Pathophysiologie, Prävalenz und geschlechtsspezifische Besonderheiten schlafbezogener Atmungsstörungen (SBAS) …

Minimalinvasive Techniken bei BPH – wann besser als TURP?

Die transurethrale Resektion der Prostata verliert zunehmend an Boden gegenüber neuen, minimalinvasiven Techniken. Auf der anderen Seite gibt es auch hier nach wie vor Einschränkungen und Rückschläge. Die Therapieentscheidung bei benigner Prostatahyperplasie hängt darum mehr denn je von den Therapiezielen beim jeweiligen Patienten ab.

Geschlechtsinkongruenz – ein Update

Geschlechtsinkongruenz wird als dauerhafte Abweichung zwischen der individuellen Geschlechtsidentität und dem aufgrund körperlicher Geschlechtsmerkmale zugewiesenen Geschlecht definiert. Deutlich weniger klar ist, wie medizinisch damit umzugehen ist.

Wie Krebserkrankungen das Sexualleben beeinflussen

Häufig ist das Thema Sexualität bei Krebserkrankungen immer noch ein Tabu. Erkrankte trauen sich oft nicht, dieses Thema im ärztlichen Gespräch anzusprechen. Allerdings wird die Initiative für ein solches Gespräch auch selten von ärztlicher Seite übernommen. Dieser Beitrag fasst die Auswirkungen onkologischer Erkrankungen auf die sexuelle Gesundheit und Behandlungsmöglichkeiten zusammen.

CME: So wirken Opioide, Antidepressiva und Antikonvulsiva auf Sexualhormone

Opioide und Koanalgetika beeinflussen den Hormonhaushalt. Es drohen Nebenwirkungen wie Androgeninsuffizienz oder Hypokortisolismus, die teils dosis- und möglicherweise auch substanzabhängig auftreten. Was bedeutet das für die schmerzmedizinische Praxis? Ein Leitfaden zu Diagnostik und Behandlungsoptionen.

CME: Vermindertes sexuelles Verlangen der Frau

Das Verständnis über die weibliche Sexualität ist im Wandel – dementsprechend ändern sich auch Diagnosekriterien bei sexuellen Störungen. Ein vermindertes sexuelles Verlangen muss zum Beispiel nicht zwangsweise pathologisch sein. Leiden Betroffene allerdings darunter, können Behandelnde vor allem durch Gesprächsbereitschaft helfen. Ein Vier-Stufen-Modell zeigt konkrete Behandlungsansätze.

Häufig bei diabetischen Männern: Testosteronmangel und erektile Dysfunktion

Bei vielen männlichen Typ-2-Diabetikern besteht ein Testosteronmangel, v. a. im höheren Alter. Sollte jeder substituiert werden? Und wie sollte man die erektile Dysfunktion (ED) behandeln?

CME: Geschlechtsinkongruenz heute - Transsexualität früher

Menschen mit Geschlechtsinkongruenz leiden darunter, dass ihr Körper nicht mit dem Erleben ihrer Geschlechtsidentität übereinstimmt. Dieser Zustand ist häufig mit einem großen Leidensdruck verbunden. Dieser Kurs gibt einen Überblick über die hormonellen und chirurgischen Behandlungen sowie die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin, sollten die Betroffenen einen Kinderwunsch hegen.

Die GeSiD-Studie „Gesundheit und Sexualität in Deutschland“ – eine kurze Einführung

Bis zum Jahr 2020 gab es für Deutschland keinen repräsentativen Sex-Survey mit publizierten Daten. Die GeSiD-Studie „Gesundheit und Sexualität in Deutschland“ ist der erste bundesweite, repräsentative Sex-Survey. Anliegen dieses Kurzbeitrags ist …

Erledigungen aus dem Maßregelvollzug nach § 63 StGB aus Gründen der Verhältnismäßigkeit gemäß § 67d Absatz 6 StGB – differenzielle Merkmale der betroffenen Patienten

Im Jahr 2016 trat u. a. die Novellierung des § 67d Absatz 6 Strafgesetzbuch (StGB) in Kraft, der unter dezidierter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgebotes nun erstmals klare gesetzliche Vorgaben für eine Fortdauerentscheidung bei einer …

Transgenderproblematik im Leistungssport

Der Leichtathletikweltverband, die International Association of Athletics Federation (IAAF), hat am 19. Oktober 2019 gemeinsam mit den weiteren Internationen Weltsportverbänden neue Regeln für die Teilnahme von Transgender-Menschen im Elitesport …

Medikamentöse Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen in der forensischen Nachsorge

Der vorliegende Artikel präsentiert empirische Daten sowie drei Fallbeispiele zur medikamentösen Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen und komorbiden Störungen in der forensischen Nachsorge. In einer Studie wurden Daten von …

Prothetik nach Genitalaufbau bei Transmännern

Zunehmend werden Urologinnen und Urologen mit dem Thema Transidentität konfrontiert: sei es durch eine gesteigerte Präsenz in den Medien, vermehrte Weiterbildungsangebote oder durch eine wachsende Anzahl von Transmännern in der urologischen …

Geboren im falschen Körper?

Kinder und Jugendliche, deren Geschlechtsempfinden von dem bei der Geburt festgelegten Zuweisungsgeschlecht abweicht und die unter ihren als nicht stimmig empfundenen Geschlechtsmerkmalen leiden, sind heute in der Öffentlichkeit, aber auch im …

Individuelle Lösungen statt festgelegter Therapieschemata

Lange gefordert, endlich umgesetzt: 97 Statements und Empfehlungen sowie umfassende Hintergrundtexte enthält die neue S3-Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung bei Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit. Welche praktischen Schlussfolgerung sind für die psychiatrische und psychotherapeutische Praxis zu ziehen?

Zwanghaftes Sexualverhalten – Welche Rolle spielen sexuelle Grenzverletzungen und Paraphilien

Zwanghaftes Sexualverhalten (ZS) ist gekennzeichnet durch intensive, repetitive sexuelle Fantasien, dranghaftes Erleben und Verhaltensweisen, die zu klinisch signifikanten psychischen Beeinträchtigungen führen. Bisher blieb ungeklärt, ob sich aus …

Geschlechtsangleichende Brustoperationen bei Transgendern – Frau-zu-Mann (FzM) und Mann-zu-Frau (MzF)

Die Mastektomie bzw. Augmentation ist für viele Transgenderpatienten aufgrund der hohen psychischen Belastung und des damit verbundenen Leidensdrucks, der im Alltag durch Kaschierung bzw. Epithesenaugmentation der weiblichen bzw. männlichen Brust …

Sexueller Sadismus: Aktueller Wissensstand und die Codierung gemäß DSM-5-TR und ICD-11

Sexualsadismus bezeichnet eine lustvolle Erregbarkeit durch die Kontrolle, Erniedrigung oder Schmerzzufügung zulasten einer anderen Person. In den psychiatrischen Klassifikationskatalogen wird heute auf Zwang und Nichteinvernehmlichkeit …

Gesundheitsversorgung von Trans-Personen: Praxisrelevantes zur S3-Leitlinie

Die S3-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung und Behandlung“ markiert einen Perspektivenwechsel. Zentrale Punkte der Leitlinie werden im Beitrag herausgearbeitet. Die individuelle und bedarfsgerechte Versorgung stellt dabei einen zentralen Punkt dar.

Die klinisch-forensische Bedeutung des Selbstregulationsmodells sexueller Delinquenz und Rückfälligkeit bei pädosexuellen Straftaten

Das Selbstregulationsmodell sexueller Rückfälligkeit „self-regulation model of the relapse process“, SRM) stellt eine Theorie zur Ätiologie sexueller Delinquenz und Rückfälligkeit dar, bei der sexuell motivierte Straftaten und Täter …

Ejakulationsstörungen sind häufig!

Störungen der Ejakulation sind die zahlenmäßig häufigste sexuelle Störung bei Männern. Epidemiologische Untersuchungen gehen davon aus, dass 5-20% aller Männer in allen Altersgruppen davon betroffen sind. Was Sie über Ejakulationsstörungen wissen müssen und welche Therapien Sie Ihren Patienten anbieten können, lesen Sie hier. 

Zu den Zusammenhängen zwischen paraphilen Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Sexualdelinquenz

Studien zeigen einen robusten Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Sexualdelinquenz. Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung sind bei Sexualstraftätern sowohl paraphile Störungen als auch Persönlichkeitsstörungen überrepräsentiert. Auch …

Sexuelle Schmerzstörungen bei Frauen

Schmerzen im Zusammenhang mit sexueller Aktivität gehören zu den häufigsten sexuellen Beschwerden der Frau. Diese komplexen, sexuellen Schmerzstörungen erfordern adäquate, interdisziplinäre und interprofessionelle Diagnostik und Therapie.

Im Grenzbereich ungewöhnlicher sexueller Interessen

Patientinnen und Patienten mit einer Paraphilie berichten über dauerhaft von der sogenannten Norm abweichende sexuelle Fantasien und Verhaltensweisen. Liegt darüber hinaus ein ausgeprägter Leidensdruck vor, oder ein erhöhtes Risiko der Schädigung …

Endokrine Aspekte bei Libidostörungen

Sexuelle Funktionsstörungen sind häufig. Lesen Sie in diesem Beitrag unter anderem, welche Medikamente die weibliche Sexualfunktion potenziell beeinflussen – aber auch welche medikamentösen Behandlungsoptionen bei Libidostörungen zur Verfügung stehen.

„Wir bestehen alle nur aus buntscheckigen Fetzen“ (Montaigne). Grundsätzliche Überlegungen zu Psychotherapie bei konstitutioneller Geschlechtsinkongruenz

Die Zuschreibungen der Geschlechtsidentität aufgrund von anatomischen Verhältnissen des Körpers oder anderen biologischen Daten müssen (a) nicht eindeutig sein und (b) nicht mit Selbsterleben übereinstimmen. Das Vorhandensein einer …

Klinische Merkmale der Inanspruchnehmer einer Präventionsambulanz für Pädophilie

Im Jahr 2015 wurde die Mainzer Präventionsambulanz als Teil des deutschlandweiten Präventionsnetzwerks „Kein Täter werden“ (Projekt Dunkelfeld) an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz …

Gruppenpsychotherapie bei Menschen mit pädophilen Neigungen aus dem Dunkelfeld

Welche Menschen mit pädophilem Interesse aus dem Dunkelfeld am meisten von welcher Art von Gruppentherapie profitieren, lässt sich bislang aus empirischen Befunden nicht sicher feststellen. Somit gibt es bisher keine empirische Evidenz. Nach …

Sexuelle Nebenwirkungen unter Neuroleptika

Medikamente haben oft ungewollte Nebenwirkungen, die die Compliance beeinflussen. Nicht alles wird von den Patienten frei mitgeteilt, sondern muss vom Arzt aktiv angesprochen werden – wie im vorliegenden Fall einer schwerwiegenden sexuellen Nebenwirkung. 

Geschlechtsangleichende Operationen bei Transidentität

Nach Sicherung der Diagnose durch zwei unabhängige psychologische/psychiatrische Gutachter können transsexuelle/transidente Menschen hinsichtlich ihrer Geschlechtsidentität therapiert werden. Aufgrund der Komplexität der einzelnen …

Objektophilie – Die Liebe zu Dingen

Objektophilie oder Objektsexualität (OS) ist ein seltenes psychologisches Phänomen, bei dem Menschen leblose Objekte als (Sexual‑)Partner erleben. Objektophile oder Objektsexuelle betonen, dass ihre auf leblose Objekte gerichtete romantische …

Die „therapieresistente“ Libidostörung der Frau

Die sexuelle Lustlosigkeit ist die häufigste sexuelle Funktionsstörung der Frau. Verschiedene somatische Therapieversuche auf hormoneller wie neurochemischer Basis zeigen meist eine sehr begrenzte Wirksamkeit. Eine sorgfältige Überprüfung der …

„Trans*Menschen“, Psychoanalyse und Psychotherapie

Bereits die Bezeichnung der Geschlechtsidentität ist im Fachbereich kontrovers: Transsexualität, Transidentität, Gender-Dysphorie, neurointersexuelle Körperdiskrepanz, nonkonformes Geschlechtsempfinden, „Trans*“. Hinter diesen Begriffen stehen …

Akupunktur in der Urologie

Statt einer symptomatischen medikamentösen Behandlung ihrer chronischen Erkrankung fordern Patienten immer häufiger eine sanfte Medizin zur kausalen Therapie ihrer Symptome ein. Hierfür ist eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten notwendig …

Genitalangleichende Operation

Transidentität ist der extreme Ausdruck einer „gender dysphoria“ (Geschlechtsdysphorie, GD) und somit einer Geschlechtsidentitätsstörung (GIS). Nach gutachterlicher Sicherung der Diagnose sind medikamentöse und chirurgische Maßnahmen sinnvoll und …

Sexualität und Menopause

Die Sexualität ist ein menschliches Grundbedürfnis, das auch im Alter Relevanz hat. Aufgrund des demografischen Wandels sollten auch wir Ärzte für dieses Thema bei Frauen in der Peri- und Postmenopause sensibilisiert sein. Wir sollten mögliche sexuelle Probleme aktiv erfragen sowie beratend und therapeutisch unterstützen.

Stationäre Krankenhausbehandlungen ausgewählter sexueller Störungen

Sexualmedizin beschäftigt sich als Teilgebiet der Medizin und der Sexualwissenschaft interdisziplinär mit allen Aspekten, die der Erhaltung und Förderung der sexuellen Gesundheit dienen [ 1 ]. Wie heterogen und vielfältig sexuelle Störungsbilder …

Qualitätsentwicklung in der interdisziplinären Trans-Gesundheitsversorgung

International wie national wird der Anspruch formuliert, seltene klinische Anliegen, wie die von trans Personen (kurz für: transsexuell, transgender, transgeschlechtlich, transident etc.) spezialisiert, professionell koordiniert und …

Unerfüllter Kinderwunsch und Sexualität

Sexuelle Störungen sind eher selten die Ursache, treten aber recht häufig als Auswirkung eines unerfüllten Kinderwunschs auf. Der vorliegende Beitrag bietet einen Überblick über sexuelle Störungen als Ursache und Auswirkung eines unerfüllten Kinderwunschs und zeigt Unterstützungsmöglichkeiten auf.

Versorgungsstrukturen für Männer mit pädosexueller Problematik

Die Pädophilie ist als eine anhaltende oder dominierende sexuelle Präferenz für präpubertäre Kinder definiert. Weniger als die Hälfte aller Kindesmissbrauchstäter erfüllt die diagnostischen Kriterien der Pädophilie und ein noch geringerer Anteil …

Sexuelle Funktionsstörungen: Wandel der Sichtweisen und Klassifikationskriterien

Die Komplexität menschlichen (sexuellen) Erlebens und Verhaltens durch diagnostische Kategorien zu beschreiben, verlangt Vereinfachung, Reduktion und Abstraktion. Dieser Prozess ist für die fachliche Kommunikation unverzichtbar, aber auch …

Besteht ein Zusammenhang zwischen Androgenen und weiblicher Sexualität?

Ein störender Libidomangel ist bei Frauen häufig. Nicht selten führt er zu ärztlichen Konsultationen mit der Bitte um eine ursächliche Behandlung mittels Hormonsubstitution – insbesondere mit Androgenen. Doch funktioniert das? Diese Übersicht fasst den aktuellen Kenntnisstand zum Thema zusammen.

Hormontherapie bei Transsexuellen: Osteoporose-Risiko im Auge behalten

Wird die Knochenmineraldichte vorwiegend genetisch oder hormonell determiniert? Sollte bei der Knochendichtemessung (DXA) gemäß der DVO-Leitlinie das genetische oder das hormonelle/soziokulturelle Geschlecht bestimmend sein? Diese Überlegungen …

Variante sexueller Vorlieben oder psychische Störung?

Paraphile Störungen sind nicht mehrheitsfähig und stoßen oft auf Ablehnung. Solange die Betroffenen jedoch nicht unter ihren sexuellen Interessen leiden, die Interessen anderer Menschen verletzen oder einschränken, werden paraphile Interessen und Verhaltensweisen nicht als psychische Störung angesehen.

Vom Scheitern einer Studie in Maßregelvollzugskrankenhäusern

Nach den Leitlinien verschiedener Fachgesellschaften [ 4 , 34 ] kann die ergänzende testosteronsenkende Behandlung pädophiler Patienten sinnvoll sein, wenn das Risiko für die Begehung (erneuter) sexueller Kindesmissbrauchsdelikte besonders hoch und …

Trans*-Gesundheitsversorgung

Der Begriff trans* (sprich: trans Sternchen) will der Erkenntnis und Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt Ausdruck verleihen, frei von einer Bezugnahme auf Pathologie sein und nicht zwingend den Wunsch implizieren, sich somatisch …

CME: Geschlechtsinkongruenz, Transsexualismus/Transidentität

Diese CME-Fortbildung informiert Sie zum Thema Transsexualismus, eine Form der Geschlechtsidentität. Es handelt es sich hierbei nicht um ein Problem der Sexualität, sondern um eine Abweichung des Identitätserlebens. Betroffene haben das sichere Gefühl „in einem falschen Körper gefangen“ zu sein.

Funktionelle Magnetresonanztomographie bei Trans*Menschen

Insgesamt spiegeln die Ergebnisse bildgebender Verfahren bei Trans*Menschen ein spannendes Zusammenspiel von gesellschaftlichen, biologischen, kognitiven und beispielsweise sexuellen Komponenten wider, zeigen aber auch die Grenzen der Methodik auf.

Hormonbehandlung bei Transgenderpatienten

Die gegengeschlechtliche Hormontherapie stellt einen wesentlichen Teil der Betreuung von Trans*Menschen dar. Welche Medikamente können zur gegengeschlechtlichen Hormontherapie angewandt werden und welche Effekte, Nebenwirkungen und Langzeitrisiken sind zu erwarten?

Geschlechtsinkongruenz und -dysphorie

Westliche Kulturen sind durch eine Geschlechterordnung geprägt, die nur zwei Kategorien kennt: Mann und Frau. Vielfältige klinische und Alltagserfahrungen führen dazu, dass dieses binäre Denksystem innerhalb der Medizin kaum hinterfragt wird.

Transmenschen und Kinderwunsch

Der Kinderwunsch ist ein menschliches Bedürfnis, unabhängig von der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität. Ein Aufklärungsgespräch über die fertilitätserhaltenden Möglichkeiten sollte unbedingt vor Beginn einer körperlichen Geschlechtsangleichung durchgeführt werden.

Transgenderproblematik aus pädiatrisch-endokrinologischer Sicht

Bereits im zweiten Lebensjahr können Kinder Anzeichen einer Geschlechtsinkongruenz (GI) zeigen. Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit einer GI unterscheidet sich wesentlich von der Betreuung Erwachsener. Eine Übersicht.

Sexualmedizin im ärztlichen Alltag

Sexuelle Probleme bei Männern sind weit verbreitet. Patienten wenden sich mit ihren Beschwerden an Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen, darunter v. a. Allgemeinmediziner [ 23 ] sowie Urologen [ 26 ]. Zirka 20–30 % der Männer leiden an mindestens …

CME: Weibliche Sexualität und sexuelle Störungen

Welche gynäkologisch-geburtshilflichen Veränderungen und Krankheitsbilder beeinflussen die weibliche Sexualität? Wie Sie Ihren Patientinnen zu einer erfüllenden Sexualität verhelfen können und welche ergänzenden sexualtherapeutische Konzepte bestehen, erfahren Sie in dieser CME-Fortbildung.

CME: Geschlechtsinkongruenz, -dysphorie und Trans*-Gesundheit

Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie – beide Begriffe stehen für einen Paradigmenwechsel, mit dem das klassische Behandlungsparadigma des Transsexualismus abgelöst werden soll. Der folgende Beitrag stellt die aktuellen Entwicklungen zur Diagnostik und Behandlung dar.

Möglichkeiten und Grenzen standardisierter Untersuchungsinstrumente

Psychologische Testverfahren sind in der Regel standardisiert. Das heißt, die Testverfahren sind nach Inhalt und Aufbau festgelegt, und auch Durchführung, Auswertung und Interpretation folgen bestimmten Regeln. Neben klassischen Methoden wie …

Beitrag der Neurowissenschaften zur forensischen Psychiatrie

Die forensische Psychiatrie widmet sich als Subspezialität der Schnittstelle von Psychiatrie und Recht. Sie wendet zu Diagnostik, Beurteilung, Therapie und Forschung Paradigmata und Erkenntnisse aus der allgemeinen Psychiatrie unter Beachtung der …

Entwicklungslinien der Sexualwissenschaft

In der Tradition der Sexualwissenschaft gab und gibt es wichtige Verbindungen zu, aber auch Differenzierungen gegenüber der forensischen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie. Der Beitrag untersucht aktuelle Tendenzen und mögliche zukünftige …

Neu im Fachgebiet Psychiatrie

Psilocybin hält therapieresistente Depressionen ein Jahr lang in Schach

Ein bis zwei Sitzungen mit einer Psilocybin-augmentierten Psychotherapie lindern therapieresistente Depressionen deutlich und langfristig: Der Therapieeffekt hält auch nach einem Jahr noch an. Männer profitieren jedoch stärker als Frauen.

Wenn das Handy für die Psyche zum Problem wird

Bei problematischem Smartphone-Gebrauch leidet die Lebensqualität und Depressionen nehmen zu. Mit einer Feedback-App lässt sich das Problem etwas einschränken. Darauf deuten Resultate der deutschen SanePhone-Studien.

Anspruchsvoll, orientierungslos, depressiv

Hat die Generation Z ein Problem? Wenn sich Psychiater intensiv mit ihr beschäftigen, scheint etwas nicht zu stimmen. Eine Spurensuche.

Was bringt ein Smartphone-Verbot an Schulen?

Rund zwei Drittel der Lehrkräfte befürworten ein Handy-Verbot an Schulen. Darauf verweist eine Befragung der Universität Tübingen. Große Effekte auf die akademische Leistung oder das psychosoziale Wohlbefinden der Schüler sollte man sich davon jedoch nicht versprechen.

Update Psychiatrie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Junge Frau sitz auf dem Bett und hält sich den Bauch/© Siarhei Khaletski / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Frau bei Therapiegespräch/© Serhii / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Mann sitzt nachdenklich auf der Bettkante/© Stockphotodirectors / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Zwei Transpersonen/© LanaStock / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Punktion und Stimulation der Sakralnerven im Foramen ovale /© Springer Medizin , Eine Frau trinkt ein Glas Rotwein/© Maksim Shebeko / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Beratung zu urogenitalen Beschwerden/© NanSan / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau mit zwei Regenbogen-Fähnchen/© Pyrosky / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Holzwürfel mit Zeichen für Intersexualität/© Devenorr / Getty images / iStock, Paar im Bett, Frau liegt wach/© drubig-photo / Fotolia (Symbolbild mit Fotomodellen), Ulcus cruris venosum postthrombotischem Syndrom/© Koch J. S. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Gespräch zwischen ernst blickender Ärztin und Patientin/© kupicoo / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Jugendlicher im Gespräch mit Ärztin/© JackF / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Search Icon, Psilocybinhaltige Pilze/© kichigin19 / stock.adobe.com, Frau mit Smartphone in der Hand/© kieferpix / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Mädchen auf Couch/© fizkes / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Junge Hände und Smartphones/© nenetus / Fotolia