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Im März 2025 wurde die Leitlinie Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung (S2k) AWMF-Register-Nr. 028 – 014 veröffentlicht. Sie soll allen Fachpersonen im Gesundheitswesen, die auf …
Die moderne Behandlung von Transidentität basiert auf einem patientenzentrierten Drei-Säulen-Modell: psychologische Begleitung, geschlechtsangleichende Hormontherapie und chirurgische Eingriffe. Dieser Beitrag beleuchtet die körperlichen Veränderungen, mögliche Nebenwirkungen und Risiken der Hormontherapie, und umfasst auch die Optionen bei bestehendem Kinderwunsch.
Viele behandlungssuchende Personen mit Geschlechtsinkongruenz streben aufgrund des hohen Leidensdrucks eine chirurgische Modifikation des Genitals an. Zur operativen Maskulinisierung des Genitals stehen mehrere Techniken und Schritte zur …
Das Peniskarzinom ist eine seltene, jedoch äußerst belastende Krebsform bei Männern, die sowohl physische als auch psychosoziale Herausforderungen mit sich bringt. Mit einer Inzidenz von 1–10 Fällen pro 100.000 Männer variiert die Häufigkeit …
Transgeschlechtliche (kurz: trans) Jugendliche gewinnen zunehmend an gesellschaftlicher und medialer Sichtbarkeit, was vermutlich auch mit steigenden Vorstellungszahlen in Spezialsprechstunden für Geschlechtsdysphorie/-inkongruenz und damit …
In unserer heutigen Zeit scheint das natürliche Altern von Frauen kaum noch Platz zu haben. Überall werden vermeintliche Therapien angeboten, die dem körperlichen Verfall entgegenwirken und den Alterungsprozess aufhalten – was zweifellos …
Bestehen im Jugendalter sexuelle Auffälligkeiten, wird vor allem der Entwicklungsstand des Individuums als hauptsächliches Erklärungsmodell genutzt - „Das verwächst sich schon noch.“ Dabei ist die biopsychosexuelle Entwicklung des Menschen …
Die ubiquitäre Verfügbarkeit des Internets hat zu einem fundamentalen Wandel in der Art und Weise geführt, wie Menschen Sexualität erleben, kommunizieren und praktizieren. Diese digitale Revolution bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen …
Zwischen 9 und 50% der Frauen erleben ihre Geburt als traumatisch. Das beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Eltern-Kind-Bindung langfristig. Welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und wie sich Geburtstraumata auf die Betroffenen und ihr Umfeld auswirken.
Sexuelle Funktionsstörungen können Frauen jeden Alters betreffen – mit Einschränkungen in Lust, Erregung oder Orgasmus, aber auch in Form von Dyspareunie oder Vaginismus. Egal ob nur vorübergehend oder dauerhaft, sie sind oft mit erheblichem Leidensdruck verbunden. Dieser CME-Beitrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Störungsbilder und zeigt, wie Sie somatische Ursachen erkennen und behandeln.
Die alternde Bevölkerung wird in den kommenden Jahrzehnten erheblich wachsen: Prognosen zufolge steigt ihr Anteil von 12 % im Jahr 2015 auf 22 % im Jahr 2050. Parallel dazu nimmt auch die Häufigkeit psychischer und neurologischer Erkrankungen im …
Urogynäkologische Operationen werden zur Wiederherstellung und zum Erhalt der Lebensqualität und zur möglichst uneingeschränkten Teilhabe am täglichen Leben durchgeführt. Neben der Blasen- und Darmfunktion ist die Sexualfunktion häufig im Rahmen …
Sexuelle Funktionsstörungen unter einer Psychopharmakotherapie sind häufig, werden aber oft nicht abgefragt, untersucht und eingeordnet. Dabei ist es wichtig, dass Sie offen und transparent mit Ihren Patientinnen und Patienten über die Risiken sprechen. Was dabei alles zu berücksichtigen ist, erfahren Sie in diesem CME-Artikel.
Transgender Kinder und Jugendliche stehen vor besonderen Herausforderungen – medizinisch, psychisch und gesellschaftlich. Diese Stellungnahme des "Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit" beleuchtet, unter welchen Voraussetzungen ärztliche Maßnahmen wie Pubertätsblocker oder Hormontherapien gerechtfertigt sein können.
Jugendliche mit Geschlechtsinkongruenz sind vulnerabel und weisen häufig begleitende psychische Störungen auf. Die Beratung soll den Einbezug der Sorgeberechtigten in den Behandlungsprozess beinhalten. Psychotherapie zur Förderung des …
Schätzungen der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) zufolge existieren in Deutschland über 200.000 jugendorientierte Organisationen, in welchen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig aufhalten (UBSKM 2023 ).
Operative Eingriffe zur Geschlechtsangleichung können bei Betroffenen mit Geschlechtsinkongruenz den Leidensdruck erheblich lindern. Neben Techniken zur Feminisierung bzw. Maskulinisierung des Genitales geht es in diesem Beitrag um proktologische Probleme nach Genitalmodifikationen.
Dass die Krebsdiagnose und -behandlung oftmals das Sexualleben negativ beeinflusst, ist keine Neuheit. Trotzdem ist es auch im Behandlungszimmer noch ein Tabuthema. In diesem Artikel bekommen Sie Beispiele, wie Sie die Betroffenen darauf ansprechen, aufklären und unterstützen können.
Die sexuelle Gesundheit einer Frau kann durch Beckenbodenstörungen wie Inkontinenz oder Prolaps beeinträchtigt werden. Studien zeigen, dass bis zu 50 % der Frauen über 50 Jahren von Beckenbodensenkungen betroffen sind, was zu erheblichen …
Viele bedeutende Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts beschäftigten sich mit dem Phänomen Transsexualität. In diesem Artikel soll die Suche nach Erklärungen für Transgeschlechtlichkeit von der frühen Sexualwissenschaft bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts nachvollzogen werden.
Die Sakralnervenstimulation, die beispielsweise bei einer überaktiven Blase eingesetzt wird, wirkt sich vermutlich auch auf die Sexualfunktion aus. Das ist zumindest bei Behandlungen mehrfach aufgefallen. Diese systemische Literaturrecherche hat nun die dokumentierten Effekte ausgewertet.
Krebserkrankte kämpfen nicht nur gegen die Krankheit selbst, sondern auch gegen einen Mangel an intimen Beziehungen. Offene Kommunikation in der Partnerschaft sind dabei zwar wichtig, doch auch Gespräche mit Fachpersonal können helfen, Intimität zu fördern und Ängste zu mindern.
Depressionen und sexuelle Funktionsstörungen stehen häufig in einem komplexen Wechselverhältnis. Wie häufig sexuelle Funktionsstörungen bei Depressionen tatsächlich sind, welche Rolle antidepressive Medikamente dabei spielen und welche Therapieempfehlungen es gibt, darüber informiert diese Arbeit.
Geschlechtsinkongruenz kann die mentale Gesundheit und Lebensqualität von Transpersonen erheblich beeinträchtigen. Eine geschlechtsangleichende Hormontherapie kann dem entgegenwirken. Welche Medikamente werden empfohlen und welche Nebenwirkungen und Langzeitrisiken sind zu beachten?
Sexuelle Funktionsstörungen unter Psychopharmakotherapie sind häufig, werden aber oft nicht erfragt, untersucht und eingeordnet. Da diese Nebenwirkungen oftmals ein Grund für das Absetzen der Medikamente sind, ist das Wissen um die Hintergründe und Therapieoptionen im Praxisalltag entscheidend.
Erhöht Sexualität das Krebsrisiko oder kann sie es möglicherweise senken? Und wie verhält es sich während oder nach einer Krebserkrankung? Dieser Beitrag beantwortet wichtige Fragen, mit denen Sie Ihre Patientinnen bestmöglich unterstützen können.
Lange Zeit wurde Transsexualität lediglich als skurriles Phänomen betrachtet. Viel Forschung und Aufklärung waren notwendig, bis das Phänomen als weder kriminell noch pathologisch akzeptiert wurde. Dabei zeigen Fallbeschreibungen schon früh den inneren Konflikt von Personen, die sich als Angehörige des anderen Geschlechts fühlen.
Bei Personen mit Geschlechtsinkongruenz kann eine geschlechtsangleichende Hormontherapie psychische Symptome lindern und die Lebensqualität steigern. Doch auch die Frage nach einem späteren Kinderwunsch muss rechtzeitig gestellt werden, denn die Behandlung hat Auswirkungen auf die Fertilität.
Verlässliche Zahlen zur Prävalenz von Gendervarianz und Transsexualität liegen erst aus jüngster Zeit vor. Lange galt das Phänomen als rar, zudem fehlte eine einheitliche Terminologie. Ein Rückblick belegt, dass schon früher Menschen als Angehörige des anderen Geschlechts lebten. Einige entfernten sich sogar die eigenen Geschlechtsmerkmale.
Die chronische Prostatitis/chronisches Beckenschmerzsyndrom (CP/CPPS) ist definiert als chronischer Schmerz oder Missempfindung im Beckenbereich für mindestens 3 Monate im letzten Halbjahr und weist eine häufige Assoziation mit …
Die Prävalenz psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen wurde vor der COVID-19(„coronavirus disease 2019“)-Pandemie auf 10–20 % geschätzt [ 18 , 32 ]. Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey bezifferte die Prävalenz psychischer Störungen …
Das Spektrum der operativen Behandlung der Geschlechtsinkongruenz ist breit und erstreckt sich auf verschiedene Fachdisziplinen. Die neue Leitlinie bietet ein bislang einzigartiges Kompendium zu chirurgischen Methoden, Empfehlungen zur Auswahl der Verfahren und Indikationsstellung für körpermodifizierende Eingriffe bei Geschlechtsinkongruenz.
Jede Therapie kann Nebenwirkungen haben. Einige zur Behandlung von Psychosen zugelassene Wirkstoffe können zum Beispiel zu Spielsucht führen, was Behandelnde im Blick behalten müssten.
Die Zahl wissenschaftlicher Arbeiten zu geschlechtsbestätigenden Operationen sowie die Operationen selbst haben in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. Das führt zu teils erheblichen Wartezeiten für Behandlungssuchende. Social Media und …
Die Zahl wissenschaftlicher Arbeiten zu geschlechtsbestätigenden Operationen sowie die Operationen selbst haben in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. Das führt zu teils erheblichen Wartezeiten für Behandlungssuchende. Social Media und …
Auch heute noch werden geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf Genetik, Krankheitsphänotyp und Behandlungsmodalitäten bei chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) in der Praxis zu wenig berücksichtigt. Dies ist insbesondere von …
Die sakrale Neuromodulation (SNM) stellt eine etablierte, minimal-invasive Therapie zur Behandlung von therapierefraktären Funktionsstörungen des Beckenbodens dar. Dabei werden die Fasern der sakralen Wurzeln S2–S4 uni- bzw. bilateral durch …
Die Autorin kritisiert anlässlich eines rezenten prominenten Falles in Österreich allgemein übliche Mystifikationen der Pädophilie in fünf Schritten und setzt in einem Folgeschritt zu einer Entmystifizierung an. Auf dieser Basis bestimmt sie ihren …
Da es keine spezifischen Testverfahren für die chronische Prostatitis/chronisches Beckenschmerzsyndrom gibt, steht das individuelle Beschwerdebild und potenzielle Differenzialdiagnosen im Mittelpunkt der Diagnostik. Screening-Instrumente erleichtern das initiale Assessment und das weitere Therapiemonitoring. Wichtig ist außerdem eine engmaschige urologische Betreuung, um einem unreflektierten Antibiotika-Einsatz entgegen zu wirken.
Die wiederkehrenden oder anhaltenden Symptome einer Multiplen Sklerose wie Blasen- und Mastdarmstörungen, sexuelle Dysfunktion, Bewegungsstörungen und auch neuropsychiatrische Störungen fordern häufig einen interdisziplinären Behandlungsansatz. Folgender Beitrag bietet einen Überblick über die symptomatische Behandlung unter Berücksichtigung der Leitlinie der DGN und der aktuellen Literatur.
Der Autor gibt einen Überblick über seine 52-jährigen Erfahrungen mit transidenten Personen. Vieles hat sich im Sinne der Entpathologisierung in Diagnostik und Begleitung von transidenten Personen verändert. Nach wie vor sind transidente Personen …
Schlafmedizin trifft Gynäkologie – ist das „l’art pour l’art“, also Kunst um der Kunst willen? Nein. In Teil 1 (Somnologie 3/2022) wurden Pathophysiologie, Prävalenz und geschlechtsspezifische Besonderheiten schlafbezogener Atmungsstörungen (SBAS) …
Die transurethrale Resektion der Prostata verliert zunehmend an Boden gegenüber neuen, minimalinvasiven Techniken. Auf der anderen Seite gibt es auch hier nach wie vor Einschränkungen und Rückschläge. Die Therapieentscheidung bei benigner Prostatahyperplasie hängt darum mehr denn je von den Therapiezielen beim jeweiligen Patienten ab.
Geschlechtsinkongruenz wird als dauerhafte Abweichung zwischen der individuellen Geschlechtsidentität und dem aufgrund körperlicher Geschlechtsmerkmale zugewiesenen Geschlecht definiert. Deutlich weniger klar ist, wie medizinisch damit umzugehen ist.
Häufig ist das Thema Sexualität bei Krebserkrankungen immer noch ein Tabu. Erkrankte trauen sich oft nicht, dieses Thema im ärztlichen Gespräch anzusprechen. Allerdings wird die Initiative für ein solches Gespräch auch selten von ärztlicher Seite übernommen. Dieser Beitrag fasst die Auswirkungen onkologischer Erkrankungen auf die sexuelle Gesundheit und Behandlungsmöglichkeiten zusammen.
Opioide und Koanalgetika beeinflussen den Hormonhaushalt. Es drohen Nebenwirkungen wie Androgeninsuffizienz oder Hypokortisolismus, die teils dosis- und möglicherweise auch substanzabhängig auftreten. Was bedeutet das für die schmerzmedizinische Praxis? Ein Leitfaden zu Diagnostik und Behandlungsoptionen.
Das Verständnis über die weibliche Sexualität ist im Wandel – dementsprechend ändern sich auch Diagnosekriterien bei sexuellen Störungen. Ein vermindertes sexuelles Verlangen muss zum Beispiel nicht zwangsweise pathologisch sein. Leiden Betroffene allerdings darunter, können Behandelnde vor allem durch Gesprächsbereitschaft helfen. Ein Vier-Stufen-Modell zeigt konkrete Behandlungsansätze.
Bei vielen männlichen Typ-2-Diabetikern besteht ein Testosteronmangel, v. a. im höheren Alter. Sollte jeder substituiert werden? Und wie sollte man die erektile Dysfunktion (ED) behandeln?
Menschen mit Geschlechtsinkongruenz leiden darunter, dass ihr Körper nicht mit dem Erleben ihrer Geschlechtsidentität übereinstimmt. Dieser Zustand ist häufig mit einem großen Leidensdruck verbunden. Dieser Kurs gibt einen Überblick über die hormonellen und chirurgischen Behandlungen sowie die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin, sollten die Betroffenen einen Kinderwunsch hegen.
Bis zum Jahr 2020 gab es für Deutschland keinen repräsentativen Sex-Survey mit publizierten Daten. Die GeSiD-Studie „Gesundheit und Sexualität in Deutschland“ ist der erste bundesweite, repräsentative Sex-Survey. Anliegen dieses Kurzbeitrags ist …
Im Jahr 2016 trat u. a. die Novellierung des § 67d Absatz 6 Strafgesetzbuch (StGB) in Kraft, der unter dezidierter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgebotes nun erstmals klare gesetzliche Vorgaben für eine Fortdauerentscheidung bei einer …
Der Leichtathletikweltverband, die International Association of Athletics Federation (IAAF), hat am 19. Oktober 2019 gemeinsam mit den weiteren Internationen Weltsportverbänden neue Regeln für die Teilnahme von Transgender-Menschen im Elitesport …
Der vorliegende Artikel präsentiert empirische Daten sowie drei Fallbeispiele zur medikamentösen Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen und komorbiden Störungen in der forensischen Nachsorge. In einer Studie wurden Daten von …
Zunehmend werden Urologinnen und Urologen mit dem Thema Transidentität konfrontiert: sei es durch eine gesteigerte Präsenz in den Medien, vermehrte Weiterbildungsangebote oder durch eine wachsende Anzahl von Transmännern in der urologischen …
Kinder und Jugendliche, deren Geschlechtsempfinden von dem bei der Geburt festgelegten Zuweisungsgeschlecht abweicht und die unter ihren als nicht stimmig empfundenen Geschlechtsmerkmalen leiden, sind heute in der Öffentlichkeit, aber auch im …
Lange gefordert, endlich umgesetzt: 97 Statements und Empfehlungen sowie umfassende Hintergrundtexte enthält die neue S3-Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung bei Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit. Welche praktischen Schlussfolgerung sind für die psychiatrische und psychotherapeutische Praxis zu ziehen?
Zwanghaftes Sexualverhalten (ZS) ist gekennzeichnet durch intensive, repetitive sexuelle Fantasien, dranghaftes Erleben und Verhaltensweisen, die zu klinisch signifikanten psychischen Beeinträchtigungen führen. Bisher blieb ungeklärt, ob sich aus …
Die Mastektomie bzw. Augmentation ist für viele Transgenderpatienten aufgrund der hohen psychischen Belastung und des damit verbundenen Leidensdrucks, der im Alltag durch Kaschierung bzw. Epithesenaugmentation der weiblichen bzw. männlichen Brust …
Sexualsadismus bezeichnet eine lustvolle Erregbarkeit durch die Kontrolle, Erniedrigung oder Schmerzzufügung zulasten einer anderen Person. In den psychiatrischen Klassifikationskatalogen wird heute auf Zwang und Nichteinvernehmlichkeit …
Die S3-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung und Behandlung“ markiert einen Perspektivenwechsel. Zentrale Punkte der Leitlinie werden im Beitrag herausgearbeitet. Die individuelle und bedarfsgerechte Versorgung stellt dabei einen zentralen Punkt dar.
Das Selbstregulationsmodell sexueller Rückfälligkeit „self-regulation model of the relapse process“, SRM) stellt eine Theorie zur Ätiologie sexueller Delinquenz und Rückfälligkeit dar, bei der sexuell motivierte Straftaten und Täter …
Störungen der Ejakulation sind die zahlenmäßig häufigste sexuelle Störung bei Männern. Epidemiologische Untersuchungen gehen davon aus, dass 5-20% aller Männer in allen Altersgruppen davon betroffen sind. Was Sie über Ejakulationsstörungen wissen müssen und welche Therapien Sie Ihren Patienten anbieten können, lesen Sie hier.
Studien zeigen einen robusten Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Sexualdelinquenz. Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung sind bei Sexualstraftätern sowohl paraphile Störungen als auch Persönlichkeitsstörungen überrepräsentiert. Auch …
Schmerzen im Zusammenhang mit sexueller Aktivität gehören zu den häufigsten sexuellen Beschwerden der Frau. Diese komplexen, sexuellen Schmerzstörungen erfordern adäquate, interdisziplinäre und interprofessionelle Diagnostik und Therapie.
Patientinnen und Patienten mit einer Paraphilie berichten über dauerhaft von der sogenannten Norm abweichende sexuelle Fantasien und Verhaltensweisen. Liegt darüber hinaus ein ausgeprägter Leidensdruck vor, oder ein erhöhtes Risiko der Schädigung …
Sexuelle Funktionsstörungen sind häufig. Lesen Sie in diesem Beitrag unter anderem, welche Medikamente die weibliche Sexualfunktion potenziell beeinflussen – aber auch welche medikamentösen Behandlungsoptionen bei Libidostörungen zur Verfügung stehen.
Die Zuschreibungen der Geschlechtsidentität aufgrund von anatomischen Verhältnissen des Körpers oder anderen biologischen Daten müssen (a) nicht eindeutig sein und (b) nicht mit Selbsterleben übereinstimmen. Das Vorhandensein einer …
Im Jahr 2015 wurde die Mainzer Präventionsambulanz als Teil des deutschlandweiten Präventionsnetzwerks „Kein Täter werden“ (Projekt Dunkelfeld) an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz …
Welche Menschen mit pädophilem Interesse aus dem Dunkelfeld am meisten von welcher Art von Gruppentherapie profitieren, lässt sich bislang aus empirischen Befunden nicht sicher feststellen. Somit gibt es bisher keine empirische Evidenz. Nach …
Medikamente haben oft ungewollte Nebenwirkungen, die die Compliance beeinflussen. Nicht alles wird von den Patienten frei mitgeteilt, sondern muss vom Arzt aktiv angesprochen werden – wie im vorliegenden Fall einer schwerwiegenden sexuellen Nebenwirkung.
Nach Sicherung der Diagnose durch zwei unabhängige psychologische/psychiatrische Gutachter können transsexuelle/transidente Menschen hinsichtlich ihrer Geschlechtsidentität therapiert werden. Aufgrund der Komplexität der einzelnen …
Objektophilie oder Objektsexualität (OS) ist ein seltenes psychologisches Phänomen, bei dem Menschen leblose Objekte als (Sexual‑)Partner erleben. Objektophile oder Objektsexuelle betonen, dass ihre auf leblose Objekte gerichtete romantische …
Die sexuelle Lustlosigkeit ist die häufigste sexuelle Funktionsstörung der Frau. Verschiedene somatische Therapieversuche auf hormoneller wie neurochemischer Basis zeigen meist eine sehr begrenzte Wirksamkeit. Eine sorgfältige Überprüfung der …
Bereits die Bezeichnung der Geschlechtsidentität ist im Fachbereich kontrovers: Transsexualität, Transidentität, Gender-Dysphorie, neurointersexuelle Körperdiskrepanz, nonkonformes Geschlechtsempfinden, „Trans*“. Hinter diesen Begriffen stehen …
Statt einer symptomatischen medikamentösen Behandlung ihrer chronischen Erkrankung fordern Patienten immer häufiger eine sanfte Medizin zur kausalen Therapie ihrer Symptome ein. Hierfür ist eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten notwendig …
Transidentität ist der extreme Ausdruck einer „gender dysphoria“ (Geschlechtsdysphorie, GD) und somit einer Geschlechtsidentitätsstörung (GIS). Nach gutachterlicher Sicherung der Diagnose sind medikamentöse und chirurgische Maßnahmen sinnvoll und …
Die Sexualität ist ein menschliches Grundbedürfnis, das auch im Alter Relevanz hat. Aufgrund des demografischen Wandels sollten auch wir Ärzte für dieses Thema bei Frauen in der Peri- und Postmenopause sensibilisiert sein. Wir sollten mögliche sexuelle Probleme aktiv erfragen sowie beratend und therapeutisch unterstützen.
Sexualmedizin beschäftigt sich als Teilgebiet der Medizin und der Sexualwissenschaft interdisziplinär mit allen Aspekten, die der Erhaltung und Förderung der sexuellen Gesundheit dienen [ 1 ]. Wie heterogen und vielfältig sexuelle Störungsbilder …
International wie national wird der Anspruch formuliert, seltene klinische Anliegen, wie die von trans Personen (kurz für: transsexuell, transgender, transgeschlechtlich, transident etc.) spezialisiert, professionell koordiniert und …
Sexuelle Störungen sind eher selten die Ursache, treten aber recht häufig als Auswirkung eines unerfüllten Kinderwunschs auf. Der vorliegende Beitrag bietet einen Überblick über sexuelle Störungen als Ursache und Auswirkung eines unerfüllten Kinderwunschs und zeigt Unterstützungsmöglichkeiten auf.
Die Pädophilie ist als eine anhaltende oder dominierende sexuelle Präferenz für präpubertäre Kinder definiert. Weniger als die Hälfte aller Kindesmissbrauchstäter erfüllt die diagnostischen Kriterien der Pädophilie und ein noch geringerer Anteil …
Die Komplexität menschlichen (sexuellen) Erlebens und Verhaltens durch diagnostische Kategorien zu beschreiben, verlangt Vereinfachung, Reduktion und Abstraktion. Dieser Prozess ist für die fachliche Kommunikation unverzichtbar, aber auch …
Ein störender Libidomangel ist bei Frauen häufig. Nicht selten führt er zu ärztlichen Konsultationen mit der Bitte um eine ursächliche Behandlung mittels Hormonsubstitution – insbesondere mit Androgenen. Doch funktioniert das? Diese Übersicht fasst den aktuellen Kenntnisstand zum Thema zusammen.
Wird die Knochenmineraldichte vorwiegend genetisch oder hormonell determiniert? Sollte bei der Knochendichtemessung (DXA) gemäß der DVO-Leitlinie das genetische oder das hormonelle/soziokulturelle Geschlecht bestimmend sein? Diese Überlegungen …
Paraphile Störungen sind nicht mehrheitsfähig und stoßen oft auf Ablehnung. Solange die Betroffenen jedoch nicht unter ihren sexuellen Interessen leiden, die Interessen anderer Menschen verletzen oder einschränken, werden paraphile Interessen und Verhaltensweisen nicht als psychische Störung angesehen.
Nach den Leitlinien verschiedener Fachgesellschaften [ 4 , 34 ] kann die ergänzende testosteronsenkende Behandlung pädophiler Patienten sinnvoll sein, wenn das Risiko für die Begehung (erneuter) sexueller Kindesmissbrauchsdelikte besonders hoch und …
Der Begriff trans* (sprich: trans Sternchen) will der Erkenntnis und Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt Ausdruck verleihen, frei von einer Bezugnahme auf Pathologie sein und nicht zwingend den Wunsch implizieren, sich somatisch …
Diese CME-Fortbildung informiert Sie zum Thema Transsexualismus, eine Form der Geschlechtsidentität. Es handelt es sich hierbei nicht um ein Problem der Sexualität, sondern um eine Abweichung des Identitätserlebens. Betroffene haben das sichere Gefühl „in einem falschen Körper gefangen“ zu sein.
Insgesamt spiegeln die Ergebnisse bildgebender Verfahren bei Trans*Menschen ein spannendes Zusammenspiel von gesellschaftlichen, biologischen, kognitiven und beispielsweise sexuellen Komponenten wider, zeigen aber auch die Grenzen der Methodik auf.
Die gegengeschlechtliche Hormontherapie stellt einen wesentlichen Teil der Betreuung von Trans*Menschen dar. Welche Medikamente können zur gegengeschlechtlichen Hormontherapie angewandt werden und welche Effekte, Nebenwirkungen und Langzeitrisiken sind zu erwarten?
Westliche Kulturen sind durch eine Geschlechterordnung geprägt, die nur zwei Kategorien kennt: Mann und Frau. Vielfältige klinische und Alltagserfahrungen führen dazu, dass dieses binäre Denksystem innerhalb der Medizin kaum hinterfragt wird.
Der Kinderwunsch ist ein menschliches Bedürfnis, unabhängig von der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität. Ein Aufklärungsgespräch über die fertilitätserhaltenden Möglichkeiten sollte unbedingt vor Beginn einer körperlichen Geschlechtsangleichung durchgeführt werden.
Bereits im zweiten Lebensjahr können Kinder Anzeichen einer Geschlechtsinkongruenz (GI) zeigen. Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit einer GI unterscheidet sich wesentlich von der Betreuung Erwachsener. Eine Übersicht.
Sexuelle Probleme bei Männern sind weit verbreitet. Patienten wenden sich mit ihren Beschwerden an Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen, darunter v. a. Allgemeinmediziner [ 23 ] sowie Urologen [ 26 ]. Zirka 20–30 % der Männer leiden an mindestens …
Welche gynäkologisch-geburtshilflichen Veränderungen und Krankheitsbilder beeinflussen die weibliche Sexualität? Wie Sie Ihren Patientinnen zu einer erfüllenden Sexualität verhelfen können und welche ergänzenden sexualtherapeutische Konzepte bestehen, erfahren Sie in dieser CME-Fortbildung.
Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie – beide Begriffe stehen für einen Paradigmenwechsel, mit dem das klassische Behandlungsparadigma des Transsexualismus abgelöst werden soll. Der folgende Beitrag stellt die aktuellen Entwicklungen zur Diagnostik und Behandlung dar.
Psychologische Testverfahren sind in der Regel standardisiert. Das heißt, die Testverfahren sind nach Inhalt und Aufbau festgelegt, und auch Durchführung, Auswertung und Interpretation folgen bestimmten Regeln. Neben klassischen Methoden wie …
Die forensische Psychiatrie widmet sich als Subspezialität der Schnittstelle von Psychiatrie und Recht. Sie wendet zu Diagnostik, Beurteilung, Therapie und Forschung Paradigmata und Erkenntnisse aus der allgemeinen Psychiatrie unter Beachtung der …
In der Tradition der Sexualwissenschaft gab und gibt es wichtige Verbindungen zu, aber auch Differenzierungen gegenüber der forensischen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie. Der Beitrag untersucht aktuelle Tendenzen und mögliche zukünftige …
Ein bis zwei Sitzungen mit einer Psilocybin-augmentierten Psychotherapie lindern therapieresistente Depressionen deutlich und langfristig: Der Therapieeffekt hält auch nach einem Jahr noch an. Männer profitieren jedoch stärker als Frauen.
Bei problematischem Smartphone-Gebrauch leidet die Lebensqualität und Depressionen nehmen zu. Mit einer Feedback-App lässt sich das Problem etwas einschränken. Darauf deuten Resultate der deutschen SanePhone-Studien.
Rund zwei Drittel der Lehrkräfte befürworten ein Handy-Verbot an Schulen. Darauf verweist eine Befragung der Universität Tübingen. Große Effekte auf die akademische Leistung oder das psychosoziale Wohlbefinden der Schüler sollte man sich davon jedoch nicht versprechen.