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Über dieses Buch

Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist ein sehr emotionales und nach wie vor hochaktuelles Thema, wie der „Missbrauchsskandal“ des Jahres 2010 um massive sexuelle Übergriffe in Institutionen zeigte. Am häufigsten findet Missbrauch jedoch nach wie vor in der Familie statt. In beiden Fällen sind Personen aus pädagogischen sowie medizinisch-therapeutischen Berufen oft wesentliche Ansprechpartner/-innen für betroffene Kinder und Jugendliche. In den letzten Jahren wurde allerdings deutlich, dass diese Ansprechpersonen derzeit nicht immer über die umfassende Wissensbasis und Handlungskompetenz verfügen, um den Betroffenen professionell Unterstützung bieten zu können.

An der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm wurde in der Konsequenz 2011-2014 unter Leitung von Prof. Jörg M. Fegert der Online-Kurs „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“ für medizinisch-therapeutische und pädagogische Berufe entwickelt. Das vorliegende Handbuch, das sich aus den Grundlagen- und Rechtstexten des positiv evaluierten Online-Kurses zusammensetzt, bietet durch die Beiträge namhafter Autorinnen und Autoren eine in diesem Umfang und in dieser Praxisnähe bislang in Deutschland noch nie präsentierte Darstellung des fachlichen Basiswissens zu dieser Thematik. Die Darstellung praktischer Bezüge, konkreter Vorgehensweisen und relevanter rechtlicher Aspekte soll dabei zu einem besseren theoretischen Verständnis und einer Erhöhung der Handlungskompetenz im Umgang mit (potentiellen) Missbrauchsfällen in der beruflichen Praxis beitragen.

Nur in diesem Buch erhältlich sind Konzepte und Übungsmaterialien, die im Rahmen des Online-Kurses für ergänzende Präsenzkurse erstellt und evaluiert wurden. Die Leserinnen und Leser sollen dadurch in die Lage versetzt werden, die Auseinandersetzung mit den wichtigen Themen dieses Buches in ihrem Arbeitsbereich als Multiplikatoren anzuleiten, um diese im kollegialen Austausch, z.B. in Teamgesprächen, Supervisionsgruppen oder Fortbildungen, für den eigenen beruflichen Kontext zu reflektieren.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Frontmatter

1. Gesellschafts- und bildungspolitische Notwendigkeit eines umfassenden Kursangebotes zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch

Zusammenfassung
Ausgehend von den Daten, die im Rahmen der Arbeit der Anlaufstelle der Unabhängigen Beauftragten für sexuellen Kindesmissbrauch (UBSKM) gesammelt wurden sowie einer Fachkräftebefragung, stellen die Autoren die gesellschafts- und bildungspolitische Notwendigkeit der umfassenden Fort- und Weiterbildung von Fachkräften des Kinderschutzes dar. Neben den Auskünften der von Missbrauch betroffenen Personen, die sich häufig bei der Anlaufstelle für eine bessere Ausbildung der Fachkräfte aussprachen, zeigt auch die Fachkräftebefragung der UBSKM den Weiterbildungsbedarf. Sowohl der eingerichtete Runde Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ als auch die UBSKM unterstützen in ihren Empfehlungen die Fachkräfteausbildung. Das Kapitel beschreibt zudem den Stand der Umsetzung dieser Empfehlungen.
Jörg M. Fegert, Miriam Rassenhofer

2. Didaktisches und inhaltliches Konzept des Online-Kurses Online-Kurs zur Prävention von sexuellem Missbrauch „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“

Zusammenfassung
Der Beitrag hat die inhaltliche und didaktische Konzeption des Online-Kurses „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“ für medizinisch-therapeutische und pädagogische Berufe zum Thema, welcher von 2011–2014 auf der Grundlage der Empfehlungen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ von der Uniklinik Ulm entwickelt wurde. Es werden zunächst die zugrunde liegende Technologie und die Zielgruppen des Onlinekurses beschrieben, anschließend erfolgt eine Einführung in das inhaltliche und didaktische Konzept des Kurses und ein Überblick über die eingesetzten medialen Elemente, z. B. interaktive Fallgeschichten und Übungen, Videos und Textmaterialien.
Hubert Liebhardt, Ulrike Hoffmann, Elisa König, Johanna Niehues, Jörg M. Fegert

3. Ergebnisse der Evaluation Online-Kurs zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch des Online-Kurses „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“

Zusammenfassung
Das Kapitel fasst die Evaluationsergebnisse und Rückmeldungen der ersten rund 1.000 Teilnehmenden des Online-Kurses „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“ für medizinisch-therapeutische und pädagogische Berufe, der von 2011–2014 von der Uniklinik Ulm entwickelt wurde, zusammen. Die Ergebnisse zeigen neben generellen Werten der Zufriedenheit und Nutzerfreundlichkeit des Online-Angebotes auch, inwieweit mit diesem Kurs der bestehende Fortbildungsbedarf, der unter anderem vom Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“ sowie der UBSKM betont wird, gedeckt und Wissen sowie Handlungskompetenz im Kinderschutz wirksam vermittelt werden können. Die Ergebnisse zur Zufriedenheit ebenso wie die der Prä-Post-Erhebungen unter Hinzuziehung einer Wartekontrollgruppe zeigen dabei, dass der E-Learning-Kurs dem Anspruch eines wirksamen und gleichzeitig nutzerfreundlichen Fortbildungsangebotes gerecht wird.
Elisa König, Ulrike Hoffmann, Hubert Liebhardt, Esther Michi, Johanna Niehues, Jörg M. Fegert

Thematische Einführung

Frontmatter

4. Sexueller Missbrauch sexueller Missbrauch und Kinderschutz Kinderschutz – Perspektiven im Wandel

Zusammenfassung
Sexuelle Handlungen von Erwachsenen an Kindern hat es historisch gesehen schon immer gegeben. Verändert haben sich im zeitlichen Verlauf jedoch die Sichtweise darauf und die Bewertung dieser Handlungen. Der Text schildert die historische Entwicklung des Kinderschutzes, außerdem werden mediale, medizinische und politische Debatten zur Thematik beschrieben und analysiert.
Arno Görgen, Maria Griemmert, Sebastian Kessler

5. Sexueller Kindesmissbrauch sexueller Missbrauch – Begriffe, Definitionen und Häufigkeiten

Zusammenfassung
Für sexuelle Handlungen an Kindern und Jugendlichen werden unterschiedliche Begrifflichkeiten wie z. B. sexueller Missbrauch und sexuelle Gewalt genutzt. Die Nutzung dieser Begrifflichkeiten steht in Zusammenhang mit Definitionen der Taten, aber auch mit bestimmten Kontexten und Handlungszusammenhängen. Der Text gibt eine Übersicht über die verschiedenen Begrifflichkeiten und schildert die Zusammenhänge zwischen sexuellen Übergriffen gegen Kinder und Jugendliche und anderen Formen von Gewalt. Es wird außerdem ein Überblick zu Daten und Zahlen über das Ausmaß von sexuellen Übergriffen gegen Kinder und Jugendliche gegeben und methodische Probleme bei der Datenerhebung beschrieben.
Andreas Jud

6. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung nach dem 13. Abschnitt des Strafgesetzbuches (StGB)

Zusammenfassung
Die verschiedenen Straftatbestände gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind im deutschen Strafrecht im 13. Abschnitt des Strafgesetzbuches niedergelegt. Die Autorin beschreibt im vorliegenden Text zunächst grundlegende rechtliche Begriffe, die zum Verständnis des Strafrechts notwendig sind. Danach erfolgen Ausführungen zu den verschiedenen Strafrechtsparagrafen sowie zu Bedingungen ihrer praktischen Anwendung im Strafrecht.
Claudia Burgsmüller

7. Kinderschutz Kinderschutz und Vernetzung Vernetzung im Bereich Prävention sexueller Missbrauch Prävention von und Intervention bei sexuellem Kindesmissbrauch sexueller Missbrauch Intervention

Zusammenfassung
Das Finden einer adäquaten Hilfe für sexuell missbrauchte Kinder und Jugendliche setzt eine Kenntnis der Hilfestrukturen und der Versorgungslandschaft sowie ein Wissen um die Aufgaben und Limitationen verschiedener Akteure im Kinderschutz voraus. Der Text beschreibt die Struktur des Hilfesystems in Deutschland mit den verschiedenen Akteuren wie z. B. Jugendhilfe und Strafrechtssystem und zeigt die Kompetenzen, Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Akteure des Hilfesystems auf.
Andreas Jud, Jörg M. Fegert

8. Der Widerspruch zwischen gesprochenem Recht und erlebter Gerechtigkeit, wenn Kinder Opfer von sexualisierter Gewalt werden – Anforderungen an die Rechtspraxis und das Hilfesystem

Zusammenfassung
In Fällen von sexuellem Missbrauch treten mit dem Hilfesystem und dem Strafrechtssystem zwei Akteure an das Opfer heran, die unterschiedliche Aufgaben haben und deshalb auch unterschiedliche Interessen verfolgen. Die Autorin schildert zunächst, inwiefern diese unterschiedlichen Interessen auf das kindliche Opfer einwirken und welche Konflikte sich hier ergeben können. Hieraus formuliert sie für das Kind den Hilfe- und Unterstützungsbedarf bzw. das Anrecht des Opfers auf Unterstützung. Außerdem wird der Begriff „Opfer“ kritisch diskutiert.
Barbara Kavemann

9. Psychische und körperliche Entwicklung Entwicklung psychische Entwicklung körperliche von Kindern und Jugendlichen

Zusammenfassung
Wissen über menschliche Entwicklungsprozesse befähigt im Kontext der Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs altersentsprechende Präventionsangebote zu entwickeln sowie Verhalten(sveränderungen) von Kindern richtig einzuschätzen. Nach einer einführenden Darstellung über die Inhalte, Methoden und wichtigen Konzepte der Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie werden speziell die kognitive (Gedächtnis und Begriffsbildung), die sozioemotionale (Bindungstheorie, Emotionsregulation, Temperament) sowie die sexuelle Entwicklung in Kindheit und Jugend behandelt.
Bettina Schuhrke, Susanne Witte, Elisa König

Gefährdungslagen und Schutzfaktoren

Frontmatter

10. Gefährdungslagen Gefährdungslage und Schutzfaktoren bei Kindern und Jugendlichen in Bezug auf sexuellen Kindesmissbrauch

Zusammenfassung
In Bezug darauf, von einem sexuellen Missbrauch betroffen zu sein, sind verschiedene Faktoren bekannt, die das Risiko hierfür erhöhen können, aber auch Aspekte, die als Schutzfaktoren vor sexuellem Missbrauch gelten. Der Autor gibt einen Überblick über diese Faktoren in Bezug auf verschiedene Ebenen wie z. B. der Ebene des Kindes und der Familie. Außerdem wird der Unterschied zwischen Gefährdungslagen und Schutzfaktoren und der tatsächlichen Betroffenheit von sexuellem Missbrauch dargestellt.
Dirk Bange

11. Sexueller Missbrauch von Kindern: Ursachen sexueller Missbrauch Ursachen und Verursacher sexueller Missbrauch Verursacher

Zusammenfassung
Wissen über die Ursachen und Verursachenden von sexuellem Kindesmissbrauch stellt eine wirksame Strategie zur Verhinderung sexuellen Missbrauchs dar. In dem Kapitel wird zwischen sexuellen Präferenzstörungen und sexuellen Ersatzhandlungen unterschieden sowie eine differenzierte Darstellung von Nutzern sexueller Missbrauchsabbildungen und Frauen als Täter geboten. Weiterhin wird auf die Ursachen von Täterschaft und Täterstrategien eingegangen. Schließlich werden auch Risiko- und Schutzfaktoren in Bezug auf Rückfälligkeit und Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt.
Laura F. Kuhle, Dorit Grundmann, Klaus M. Beier

12. Missbrauchstäter Missbrauchstäter : Schuldfähigkeit Schuldfähigkeit und strafrechtliches Sanktionensystem strafrechtliches Sanktionensystem

Zusammenfassung
Im Rahmen von Strafverfahren gegen Missbrauchstäter und -täterinnen taucht immer wieder die Frage der Schuldfähigkeit auf. Die Autorin beschreibt in dem Beitrag die rechtlichen Voraussetzungen für entsprechende Gutachten und die Auswirkungen auf das Strafverfahren.
Claudia Burgsmüller

13. Gefährdungslagen Gefährdungslage und Schutzfaktoren Schutzfaktor im familiären und institutionellen Umfeld in Bezug auf sexuellen Kindesmissbrauch

Zusammenfassung
Im institutionellen und familiären Bereich gibt es verschiedene Faktoren, die für Kinder und Jugendliche das Risiko erhöhen können, Opfer eines sexuellen Übergriffs zu werden. Der Autor beschreibt Risikofaktoren in Institutionen aufgegliedert nach verschiedenen Ebenen (z. B. pädagogisches Konzept). Außerdem werden strukturelle Aspekte benannt, die als Schutzfaktoren das Risiko eines sexuellen Übergriffs reduzieren können.
Dirk Bange

Erkennen und Handeln

Frontmatter

14. Auffälligkeiten und Hinweiszeichen bei sexuellem Kindesmissbrauch sexueller Missbrauch Hinweiszeichen

Zusammenfassung
Um einen sexuellen Missbrauch an Kindern zu erkennen, ist ein Wissen über mögliche Auffälligkeiten und Hinweiszeichen notwendig. Der Autor gibt einen Überblick über das Spektrum möglicher Zeichen, verdeutlicht aber gleichzeitig, dass es – anders als bei körperlicher Misshandlung – keine eindeutigen Zeichen gibt, die beweisend für sexuellen Missbrauch sind. Es wird zudem darauf eingegangen, dass sexueller Missbrauch auch stattfinden kann, wenn ein betroffenes Kind oder Jugendlicher keine Auffälligkeiten zeigt. In einem zweiten Teil werden die Folgen von sexuellem Missbrauch für die Betroffenen dargestellt.
Lutz Goldbeck

15. Umgang mit Vermutung und Verdacht bei sexuellem Kindesmissbrauch

Zusammenfassung
Steht die Vermutung eines sexuellen Missbrauchs im Raum, ist das für Fachkräfte im pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich oft eine schwierige Situation und mit Gefühlen von Unsicherheit und Hilflosigkeit verbunden. Im Gegensatz zu den Strafverfolgungsbehörden, die mit der strafrechtlichen Abklärung des Verdachts betraut sind, besteht der Arbeitsauftrag von helfenden und pädagogischen Berufen darin, den Schutz des Kindes sicherzustellen. Entsprechend ist es wichtig, zwischen den Begriffen „Vermutung“ und „Verdacht“ zu differenzieren. Die Autorin gibt einen Überblick über Beobachtungen oder Hinweise, die die Vermutung eines sexuellen Missbrauchs aufkommen lassen können und nennt konkrete Aspekte, die den Fachpersonen im Umgang mit der Vermutung bzw. dem Verdacht behilflich sein können.
Ursula Enders

16. Rechtliche Grundlagen zu Kinderrechten, Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung

Zusammenfassung
Sexueller Missbrauch stellt eine schwere Form der Kindeswohlgefährdung dar. Die Autorin beschreibt in ihrem Beitrag, wie die Begriffe Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung im rechtlichen Sinne definiert sind und welche Vorgaben es für Fachkräfte im Fall einer Kindeswohlgefährdung durch das neue Bundeskinderschutzgesetz gibt. Außerdem wird ein Überblick über das Thema Kinderrechte gegeben.
Claudia Marquardt

17. Klinische Diagnostik Diagnostik klinische bei sexuellem Kindesmissbrauch

Zusammenfassung
Im Bereich der klinischen Diagnostik eines möglichen sexuellen Missbrauchs gibt es verschiedene Methoden wie z. B. psychologische Testverfahren, Puppen oder die Analyse von Kinderzeichnungen. Der Autor gibt einen Überblick über die verschiedenen diagnostischen Methoden und diskutiert diese kritisch.
Udo Weber

18. Körperliche Befunde bei sexuellem Kindesmissbrauch sexueller Missbrauch körperlicher Befund

Zusammenfassung
Im Zuge der Abklärung eines Verdachts eines sexuellen Missbrauchs wird in einigen Fällen auch eine rechtsmedizinische Untersuchung angefordert. Die Autoren beschreiben die Voraussetzungen der Durchführung dieser Untersuchung sowie mögliche körperliche Befunde, die auf einen sexuellen Missbrauch hindeuten können. Des Weiteren wird auch auf die korrekte Dokumentation der Untersuchungsergebnisse sowie die Sicherung von DNA-haltigen Spurenmaterialien eingegangen.
Sibylle Banaschak, Markus A. Rothschild

19. Gesprächsführung Gesprächsführung mit von sexuellem Missbrauch betroffenen Kindern und Jugendlichen

Zusammenfassung
Es gibt verschiedene Szenarien, in denen sich Kinder über sexuellen Missbrauch mitteilen könnten. Die Autorin stellt diese Szenarien vor und schildert, wie eine gute Gesprächsatmosphäre hergestellt werden kann, die es Kindern und Jugendlichen erleichtert sich mitzuteilen. Zudem werden Aspekte vorgestellt, die bei der Gesprächsführung wichtig sind, um die Angaben des Kindes oder Jugendlichen auch in einem Strafverfahren verwenden zu können, z. B. das Gespräch bzw. die Aussage nicht durch eigenes (Fehl-)Verhalten, suggestive Fragen und eigene Emotionen zu verfälschen.
Renate Volbert

20. Zur Bedeutung der Aussagepsychologie Aussagepsychologie für die Rechtsprechung bei Delikten des sexuellen Missbrauchs von Kindern

Zusammenfassung
In Strafverfahren wegen sexuellen Missbrauchs spielt immer wieder die Erstellung von aussagepsychologischen Gutachten eine Rolle. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Methoden der Aussagepsychologie und die Anforderungen an aussagepsychologische Gutachten. Die Auswirkungen und die Aussagekräftigkeit eines solchen Gutachtens auf Strafverfahren werden an Beispielen kritisch diskutiert.
Claudia Burgsmüller

21. Planung der Intervention Intervention Planung nach Aufdeckung eines sexuellen Kindesmissbrauchsfalls

Zusammenfassung
Die Intervention nach einem Missbrauchsfall muss sorgfältig geplant werden. Der Autor gibt zunächst einen Überblick über Möglichkeiten der Hilfe für betroffene Kinder und Jugendliche und beschreibt, wie der Hilfebedarf des betroffenen Kindes/Jugendlichen erfasst werden kann. Außerdem wird geschildert, wie Eltern mit einem Missbrauchsfall an ihrem Kind konfrontiert werden können und welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es mit dem nicht missbrauchenden Elternteil gibt.
Dirk Bange

22. Rechte von Kindern und Jugendlichen im Rechtssystem, die Aufgaben von Jugendamt und Familiengericht im Bereich sexueller Missbrauch

Zusammenfassung
In Fällen von sexuellem Missbrauch sind das Jugendamt und das Familiengericht zentrale Akteure bei der Planung der Intervention. Die Autorin beschreibt zunächst die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Hilfesystem und geht dann auf die Maßnahmen des Jugendamtes und des Familiengerichts im Fall einer Kindeswohlgefährdung, insbesondere auf die Inobhutnahme, ein. Weiterhin werden der Verlauf eines Verfahrens am Familiengericht und damit zusammenhängende Aspekte beschrieben.
Claudia Marquardt

23. Die Strafanzeige bei der Polizei und das Verfahren vor dem Strafgericht bei sexuellem Kindesmissbrauch

Zusammenfassung
Wenn es in Fällen sexuellen Missbrauchs zu einer Anzeige kommt, sind die Polizei und das Strafgericht die zentralen Akteure der Strafverfolgung. Die Autorin diskutiert in ihrem Beitrag zunächst kritisch die Strafanzeige und die daraus folgenden Konsequenzen für das Opfer. Anschließend geht sie auf praktische Aspekte wie Rechte und Pflichten von Zeugen ein und beschreibt verschiedene Aspekte des Verlaufs eines strafrechtlichen Verfahrens.
Claudia Burgsmüller

24. Standards in der Dokumentation Dokumentation Standards bei sexuellem Kindesmissbrauch

Zusammenfassung
Eine gut geführte Dokumentation von Verdachtsmomenten, Hinweisen und medizinischen Befunden erfüllt in Fällen von sexuellem Missbrauch verschiedene wichtige Funktionen. Der Autor beschreibt in seinem Beitrag die Gründe für die Notwendigkeit einer guten Dokumentation und gibt praktische Hinweise, welche Grundsätze bei der Dokumentation beachtet werden müssen.
Andreas Jud

Interaktion, Unterstützung und Aufarbeitung

Frontmatter

25. Unterstützung Unterstützung für von sexuellem Missbrauch betroffene Kinder und Jugendliche

Zusammenfassung
Ein sexueller Missbrauch kann für Kinder und Jugendliche eine traumatische Erfahrung sein. Viele von ihnen benötigen Hilfe und Unterstützung um sich wieder in den Alltag (z. B. in der Schule) eingliedern zu können. Die Autoren beschreiben zunächst grundlegende Begriffe der Traumatologie und der Traumatherapie, um die Auswirkungen des Traumas auf die Kinder und Jugendlichen zu zeigen. In einem zweiten Teil wird geschildert, welche Sprachstruktur, Verhaltensweisen und äußere Strukturen traumatisierte Kinder im Alltag unterstützen können und welche therapeutischen Interventionen es gibt. Außerdem werden Möglichkeiten und Grenzen der Psychopharmakotherapie diskutiert.
Christine Stermoljan, Jörg M. Fegert

26. Eingliederungshilfen bei drohender seelischer Behinderung Behinderung drohende seelische

Zusammenfassung
Sexueller Missbrauch kann eine seelische Behinderung auslösen. Der Gesetzgeber hat in § 35a SGB VIII eine Wiedereingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche vorgesehen. Die Autorin beschreibt in ihrem Beitrag die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme einer möglichen Hilfe und das Verfahren der Beantragung.
Regina Scherf

27. Unterstützung Unterstützung für Bezugs- und Kontaktpersonen für Bezugs- und Kontaktpersonen sexuell missbrauchter Kinder und Jugendlicher

Zusammenfassung
Der sexuelle Missbrauch eines Kindes hat auch Auswirkungen auf seine Bezugs- und Kontaktpersonen. Im Beitrag wird zunächst die schwierige und komplexe Situation der Eltern missbrauchter Kinder und Jugendlicher geschildert sowie auf soziale, individuelle und kontextbezogene Einflussfaktoren für die Haltung und Handlung der Eltern bei einem potenziellen Missbrauchsfall Bezug genommen. Anschließend wird die Wichtigkeit des nicht missbrauchenden Elternteils für den Hilfeprozess thematisiert und beschrieben, wie Eltern im Zuge des Hilfeprozesses unterstützt werden können.
Dirk Bange

28. Selbstfürsorge Selbstfürsorge in der Fallarbeit

Zusammenfassung
Das Kapitel bietet Fachkräften eine Reflexion zur Selbstfürsorge in der Fallarbeit. Der Umgang mit Kinderschutzfällen kann stark emotionalisieren, gleichzeitig müssen Fachkräfte jedoch kompetent und unterstützend für die Kinder und Angehörige da sein. Der Autor bietet konkrete Ansatzpunkte und Hilfestellungen zur Selbstfürsorge, z. B. Rollenklarheit, Schutz der Privatsphäre und kollegialen Austausch, und macht dabei deutlich, wie wichtig die introspektive Auseinandersetzung mit Belastungen ist, um diesen dauerhaft gewachsen und gleichzeitig nachhaltig erfolgreich in einem pädagogischen oder heilberuflichen Umfeld tätig zu sein.
Jörg M. Fegert

29. Sexueller Missbrauch in Institutionen sexueller Missbrauch in Institutionen – bisherige Problematisierungen des Themas und die Entwicklung am Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“

Zusammenfassung
Nicht erst seit dem Missbrauchsskandal des Jahres 2010 wird das Thema sexueller Übergriffe in Institutionen diskutiert, jedoch wurde dieses Thema mit dem Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch auf politische Ebene gebracht. Die Autorin beschreibt in ihrem Beitrag die fachliche Entwicklung des Themas und schildert insbesondere die Ergebnisse und Forderungen des Runden Tisches in Bezug auf die Qualitätsentwicklung der Prävention in Institutionen.
Mechthild Wolff

30. Beschwerdesysteme Beschwerdesystem als integraler Bestandteil eines institutionellen Qualitätsmanagements Qualitätsmanagement

Zusammenfassung
Ausgehend von der Forderung des Rundes Tisches „Sexueller Missbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ sollen Institutionen, in denen Kinder und Jugendliche gebildet, erzogen, betreut oder behandelt werden, im Rahmen ihrer Schutzkonzepte sowie ihrer Qualitätsverfahren interne und externe Beschwerdeverfahren als Mindeststandard zur Prävention von und Intervention bei sexuellem Kindesmissbrauch etablieren. Der Autor beschreibt Ziele, Charakteristika, Verfahren und Umsetzungsmöglichkeiten institutioneller Beschwerdesysteme.
Hubert Liebhardt

31. Sexueller Missbrauch in Institutionen sexueller Missbrauch in Institutionen – Umgang mit Missbrauchsfällen und institutionelle Traumabewältigung Institutionen Traumabewältigung

Zusammenfassung
Im Alltag von Institutionen kommt es immer wieder zu sexuellen, psychischen und körperlichen Grenzüberschreitungen. Die Autorin empfiehlt dabei die Differenzierung von Grenzverletzungen, sexuellen Übergriffen und strafrechtlich relevanten Formen sexualisierter Gewalt. Da sexueller Missbrauch in Institutionen nicht „zufällig“ geschieht, sondern das Ergebnis des (strategischen) Vorgehens von Tätern und Täterinnen ist, werden diese Strategien vorgestellt und die institutionellen Dynamiken, die ein Missbrauch in Institutionen nach sich zieht, aufgezeigt. Dabei spielt das Konzept der „traumatisierten Institution“ eine wichtige Rolle. Am Ende des Kapitels werden Hilfen für die verschiedenen Ebenen der Institutionen behandelt.
Ursula Enders

32. Die Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden bei sexuellem Kindesmissbrauch in Institutionen sexueller Missbrauch in Institutionen – Konsequenzen für die Praxis

Zusammenfassung
Auf Initiative des „Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch“ (RKTM) wurden übergreifende Leitlinien zur Prävention sexualisierter Gewalt, zur Intervention sowie zur Aufarbeitung in Institutionen erarbeitet. Der zu erstellende Handlungsplan zur Intervention im Falle eines sexuellen Kindesmissbrauchs sieht unter anderem die Einbeziehung von Polizei und Staatsanwaltschaft „in Übereinstimmung mit den Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden“ des BMJ vor. Diese sollen sicherstellen, dass Verdachtsfälle in Einrichtungen künftig grundsätzlich – ggf. über den Umweg einer Zurückstellung der Anzeige, bis das Opfer diese mittragen kann – eine Meldung an die Strafverfolgungsbehörden nach sich ziehen. Die Autorin beschreibt die Mindeststandards, das leitliniengemäße Vorgehen bei sowie die Entscheidung über die Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden, zeigt aber ebenso kritisch die praktischen Konsequenzen und möglichen Einschränkungen auf.
Andrea Kliemann

33. Arbeitsrechtliche Reaktionsweisen arbeitsrechtliche Reaktionsweisen im Umgang mit (potenziellen) Fällen von sexuellem Missbrauch

Zusammenfassung
Wenn durch Mitarbeitende sexuelle Übergriffe begangen werden, sei es im Arbeitskontext oder im privaten Kontext, hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, dies mit arbeitsrechtlichen Sanktionen zu belegen. Die Autorin stellt in ihrem Beitrag die arbeitsrechtlichen Optionen und die jeweils notwendigen Voraussetzungen vor und schildert dies anhand von Fällen aus der arbeitsrechtlichen Rechtssprechung.
Katja Bernhard

34. Prävention von sexuellem Missbrauch sexueller Missbrauch Prävention – Möglichkeiten und Grenzen

Zusammenfassung
Prävention kann als organisierte Anstrengungen verstanden werden, um sexuelle Übergriffe gegen Kinder und Jugendliche unwahrscheinlicher zu machen. Dabei können Präventionskonzepte nach verschiedenen Kriterien gruppiert werden. Der Autor stellt jeweils die Konzeptualisierung, Arbeitsmethoden, Inhalte und Wirkung von kindzentrierten, elternzentrierten, täterzentrierten sowie fachkräfte- bzw. institutionszentrierten Angebote vor.
Heinz Kindler

35. Sexualpädagogik Sexualpädagogik und Sexualerziehung Sexualerziehung

Zusammenfassung
Die Autorin differenziert in diesem Kapitel zunächst wichtige Begrifflichkeiten aus dem Bereich der Sexualpädagogik und der Sexualerziehung wie beispielsweise sexuelle Sozialisation, Sexualaufklärung oder Sexualität und beschreibt die historische Entwicklung und den heutigen Stand der Sexualpädagogik sowie deren Aufgaben und Herausforderungen.
Andrea Pohling

36. Nutzung und Wirkungen sexueller Medieninhalte sexuelle Medieninhalte im Jugendalter

Zusammenfassung
Sexualisierte Inhalte in Medien sind Bestandteil der Lebenswirklichkeit von Kinder und Jugendlichen in der heutigen Zeit. Der Beitrag schildert die Formen und den Verbreitungsgrad sexueller Inhalte und Medien und setzt sich kritisch mit den problematischen Aspekten der Nutzung dieser Inhalte auseinander.
Barbara Krahé

Spezifische Kontexte

Frontmatter

37. Sexuelle Übergriffe sexueller Übergriff unter Kindern und Jugendlichen unter Kindern und Jugendlichen

Zusammenfassung
Erst seit einiger Zeit werden auch sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen als Problem wahrgenommen und erforscht. Hierbei gibt es unterschiedliche Situationen und Verhaltensformen, die als sexuell übergriffiges Verhalten gewertet werden. Der Text gibt Informationen zu verschiedenen Definitionen, schildert Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit eines sexuellen Übergriffs von Kindern und Jugendlichen auf andere Kinder und Jugendliche erhöhen können und Gefährdungslagen für Kinder und Jugendliche, Opfer von übergriffigem Verhalten durch andere Kinder oder Jugendliche zu werden. Zudem wird thematisiert, welche Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten es bei sexuell übergriffigem Verhalten unter Kindern und Jugendlichen gibt.
Marc Allroggen

38. Rechtliche Aspekte bei sexuellen Übergriffen unter Kindern und Jugendlichen sexueller Übergriff unter Kindern und Jugendlichen : Strafmündigkeit, Jugendstrafrecht und Verantwortungsreife

Zusammenfassung
Bei sexuellen Übergriffen unter Kindern und Jugendlichen stellt sich im rechtlichen Kontext die Frage nach der Verantwortungsreife und möglichen rechtlichen Konsequenzen. Der Beitrag beschreibt, welche Überlegungen bei der Feststellung der Verantwortungsreife gemacht werden müssen und erörtert die Konsequenzen für die Rechtsprechung und das Strafmaß.
Claudia Burgsmüller

39. (Inter-)Kulturelle Faktoren von sexuellem Missbrauch sexueller Missbrauch kulturelle Faktoren

Zusammenfassung
Der Autor beschäftigt sich in diesem Text mit sexuellem Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, Schwerpunkt sind hierbei muslimische Migranten. Nach einem Überblick zur Häufigkeit von sexuellem Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund wird darauf eingegangen, welche spezifischen Bedürfnisse Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund haben und welche Handlungsstrategien angewendet werden können, um Menschen mit Migrationshintergrund bei ihren Problemen besser zu unterstützen.
Jan Ilhan Kizilhan

40. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung

Zusammenfassung
Verschiedene in jüngster Zeit erschienene Studien haben gezeigt, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung häufiger als die Normalbevölkerung von sexuellen Übergriffen betroffen sind. Die Autoren beschreiben in ihrem Beitrag zunächst Daten und Zahlen zum Ausmaß des sexuellen Missbrauchs an behinderten Kindern und Jugendlichen in Bezug auf verschiedene Behinderungsformen. Anschließend werden spezifische Risikofaktoren sowie die Besonderheiten bei der rechtlichen Verfolgung von sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche mit Behinderung beschrieben. Ein dritter Block beschäftigt sich mit Möglichkeiten der Präventions- und Beratungsarbeit sowie therapeutischen Interventionen.
Wencke Chodan, Olaf Reis, Frank Häßler

41. Kommerzielle Formen von sexuellem Missbrauch sexueller Missbrauch kommerzielle Formen an Kindern und Jugendlichen

Zusammenfassung
Die Autorin gibt einen Überblick über die verschiedenen kommerziellen Formen von Kindesmissbrauch wie z. B. Kinderprostitution und Kinderpornografie. Dies wird ergänzt durch Daten und Zahlen im internationalen und nationalen Kontext. Außerdem werden Möglichkeiten von Prävention und Opferschutz benannt sowie die in diesem Bereich noch deutlichen Defizite und Verbesserungsbedarfe beschrieben.
Mechtild Maurer

Übungsmaterialien

Frontmatter

42. Evaluationsergebnisse der begleitenden Präsenzkurse Online-Kurs zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch Präsenzkurse im Rahmen des Online-Kurses „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“

Zusammenfassung
Im Rahmen des Online-Kurses „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“ für medizinisch-therapeutische und pädagogische Berufe wurde einer Reihe von Teilnehmenden zusätzlich zu den Online-Inhalten Präsenzkurse angeboten. Das Kapitel fasst die Erfahrungen mit diesen Präsenzveranstaltungen zusammen, gibt einen Überblick über die Evaluationsergebnisse und beschreibt die sich daraus ergebenden Hinweise darauf, in welcher Form Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch gewinnbringend angeboten werden können. Die Ergebnisse sind nicht spezifisch für eine Blended-Learning-Kombination von Online- und Präsenzinhalten, sondern können ebenfalls generell als Hilfestellung für Fortbildungsveranstaltungen in diesem Themenbereich gesehen werden.
Johanna Niehues, Tanja Besier, Ulrike Hoffmann, Elisa König, Hubert Liebhardt, Jörg M. Fegert

43. Übungen zum kollegialen Austausch und Reflexion des professionellen Umgangs mit Fällen von sexuellem Missbrauch

Zusammenfassung
Im Rahmen des Online-Kurses „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“ wurde einer Reihe von Teilnehmenden zusätzlich zu den Online-Inhalten Präsenzkurse angeboten, zu denen hier eine Auswahl der in den Veranstaltungen genutzten Übungsmaterialien mit Arbeitsanleitungen eingebunden ist.
Johanna Niehues, Tanja Besier, Ulrike Hoffmann, Myriam Kiefer, Elisa König, Hubert Liebhardt, Jörg M. Fegert

Backmatter

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Herausgeber:
Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
Bildnachweise