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23.06.2016 | Originalien | Ausgabe 8/2016

Notfall +  Rettungsmedizin 8/2016

Sicherheitsinfrastruktur in deutschen Notaufnahmen

Ergebnisse einer DGINA-Mitgliederbefragung

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 8/2016
Autoren:
J. Frick, A. Slagman, L. Lomberg, J. Searle, M. Möckel, T. Lindner
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Den Fragebogen auf den sich diese Arbeit aufbaut finden Sie online als „Supplementary Material“ unter doi: 10.​1007/​s10049-016-0179-0

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Personal in Notaufnahmen ist laut internationalen Publikationen häufig gewalttätigen Handlungen von Patienten und deren Angehörigen ausgesetzt. In Deutschland fehlen Daten zu Häufigkeit und Art der Tätlichkeiten sowie zu sinnvollen Maßnahmen zur Abwehr bzw. Vermeidung von Übergriffen.

Ziel

Die Arbeit gibt einen explorativen Überblick zum Ausmaß und zur Qualität von Gewalt in deutschen Notaufnahmen sowie zu vorhandenen bzw. für sinnvoll erachteten Sicherheitsstrukturen zur Gewaltabwehr bzw. -vermeidung.

Methodik

Ein Fragebogen mit 17 Fragen wurde über den E‑Mail-Verteiler und die Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) veröffentlicht. Er war an ärztliche und pflegerische Leitungen deutscher Notaufnahmen adressiert.

Ergebnisse

66 Leitungskräfte nahmen teil. 54 von 59 Antwortenden (91,5 %) erfassten mindestens 1 Gewaltereignis innerhalb der letzten 3 Monate. 51,5 % (n = 34) haben sich bereits mit Fragen zur Verbesserung der Sicherheit auseinandergesetzt. Bereits vorhandene technische Lösungen, z. B. zur Alarmierung des internen Sicherheitsdienstes (33,9 %) und bauliche Anpassungen (10,2 %) wurden nur teilweise berichtet. 69,7 % der Einrichtungen wünschten sich zur Verbesserung der Sicherheit Deeskalationsprogramme.

Schlussfolgerungen

Körperliche Gewalt gegenüber Mitarbeitern von Notaufnahmen scheint auch in Deutschland eine Rolle zu spielen. Obwohl 9 von 10 Befragten von körperlicher Gewalt gegenüber ihren Mitarbeitern in den letzten 3 Monaten Kenntnis erhalten haben, setzt sich nur jede zweite Einrichtung mit Fragen zur Optimierung der Sicherheit auseinander. Eine Mehrzahl wünscht sich ein Deeskalationstraining für die Mitarbeiter.

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