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Atemwegssicherung und Narkose in der Notfall- und Akutmedizin

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Auszug

Atemwegssicherung und Narkose sind wesentliche Kernkompetenzen in der Notfall- und Akutmedizin. Zwar wird von Zeit zu Zeit wiederkehrend darüber diskutiert, ob diese Maßnahmen in der prähospitalen Versorgung das Behandlungsergebnis bei Patienten verbessern, letztlich jedoch wurde bewiesen, dass prähospital indizierte Maßnahmen auch dort durchgeführt werden müssen und dabei nicht notwendigerweise eine relevante Verzögerung auftritt [1]. Entsprechend erfahren täglich zahllose Patienten vom Kleinkind bis zum Greis Narkose und Atemwegssicherung außerhalb der operativen Anästhesie, auf Intensivstation, in den Notfallaufnahmen und im Notarztdienst. Dabei sind die Durchführenden nicht immer nur in diesen Verfahren routinierte Anästhesisten, sondern Notfallmediziner aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und unter Umständen auch Notfallsanitäter. Fehlversuche bei der Intubation werden dabei in bis zu einem Drittel der Fälle beschrieben und bereits mit dem zweiten Intubationsversuch steigt das Risiko für Komplikationen um das Dreifache [2, 3]; Sakles formuliert deshalb die Notwendigkeit einer erfolgreichen Atemwegssicherung im ersten Versuch („first pass success“; [4]). …
Titel
Atemwegssicherung und Narkose in der Notfall- und Akutmedizin
Verfasst von
Dr. med. Christian Peter Both
Prof. Dr. med. Jochen Hinkelbein
PD Dr. Björn Hossfeld
Publikationsdatum
01.03.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 2/2024
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-024-01302-9
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