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26. Simulation in der Geburtshilfe

  • 2018
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Das geburtshilfliche Training am Phantom hat einen traditionell hohen Stellenwert. Die räumlichen Verhältnisse des weiblichen Beckens und des Kindes unter der Geburt lassen sich am Modell am besten darstellen. Die modernen Möglichkeiten der Überwachung von Mutter und Kind im Verlauf einer Geburt fordern vom betreuenden Team die Integration von Daten, die über den mechanischen Geburtsfortschritt weit hinausgehen. So tritt neben der Darstellung von geburtsmechanischen Fragestellungen v. a. auch der interdisziplinäre und interprofessionelle Aspekt in den Vordergrund. Es gibt nur im Schockraum ähnlich große und diverse Teams wie in einem modernen Kreißsaal im Angesicht eines geburtshilflichen Notfalls. Gleichzeitig ist in keiner Fachdisziplin die Schadensschwere im Einzelfall so hoch wie in der Geburtshilfe. Einer der großen Vorteile der Simulation in der Geburtshilfe liegt neben der Reduzierung von fachlichen Fehlern in der Möglichkeit, allen Teilnehmern einen Einblick in die Denk- und Vorgehensweise der Nachbardisziplinen zu ermöglichen. Moderne Geburtssimulation muss daher beides leisten: wichtige Aspekte der Geburtsmechanik didaktisch sinnvoll vermitteln und gleichzeitig auch die Möglichkeiten der High-Fidelity-Simulation und ihrer Team-bildenden Aspekte in den Fokus rücken. Dieses Kapitel gibt hier erste Anhaltspunkte.
Titel
Simulation in der GeburtshilfeSimulation in der Geburtshilfe
Verfasst von
Franz Kainer
Christoph Scholz
Corinna Mann
Copyright-Jahr
2018
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-54566-9_26
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  • GOÄ
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