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01.12.2014 | Leitthema | Ausgabe 10/2014

Zeitschrift für Rheumatologie 10/2014

Sinnvolle Impfprävention bei Kindern und Jugendlichen mit rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen

Zeitschrift:
Zeitschrift für Rheumatologie > Ausgabe 10/2014
Autoren:
PD Dr. K. Minden, F. Speth, H.-I. Huppertz, M. Borte

Zusammenfassung

Hintergrund

Kinder und Jugendliche mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen haben ein krankheits- und therapiebedingt erhöhtes Risiko für Infektionen. Dieses Risiko schließt impfpräventable Erkrankungen ein. Impfungen stellen somit eine wichtige infektionspräventive Maßnahme bei diesen Patienten dar. Etwa jedes dritte rheumakranke Kind ist heutzutage aber noch unzureichend geimpft, u. a. wegen bestehender Unsicherheiten bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit von Impfungen bei diesen Patienten.

Ziel der Arbeit

Dieser Beitrag fasst die vorhandene Evidenz zu Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen bei rheumakranken Kindern und Jugendlichen zusammen und gibt basierend darauf Handlungsempfehlungen.

Ergebnis und Ausblick

In den bisher publizierten über 30 Impfstudien, die nahezu alle im Impfkalender enthaltenden Impfungen einschlossen, wurden knapp 2000 rheumakranke Kinder und Jugendliche untersucht. Das Impfansprechen war in der Regel ausreichend. Hinweise auf relevante Aktivierungen der Grunderkrankung fanden sich nicht. Empfehlungen für den klinischen Alltag können auch im Hinblick auf Daten jenseits der pädiatrischen Rheumatologie gegeben werden, eine abschließende Nutzen-Risiko-Bewertung ist jedoch nicht möglich.

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